Von Putbus nach Greifswald

Ebene Strecken- und Verbindungstour von Rügen über die Fähre bei Glewitz aufs Festland und weiter in die alte Hansestadt Greifswald (Autor: Michael Graf)
52 km
20 m
3.00 h
Von Putbus nach Groß Schoritz: (13 km) Am Circus in Putbus die Berger Landstraße auf dem Radweg stadtauswärts, nach 1,4 km links ab (Rügenrundtour) auf die ehemalige Kleinbahntrasse, die nun ein gekiester Radweg ist. Durch Güstelitz und weiter an Ketelshagen vorbei durch den Wald. Es folgt ein kurzes Stück Straße, dann wieder auf der Trasse immer geradeaus, nochmals durch den Wald sehr schön bis zum Ortsanfang von Garz. Garz, der ältesten Stadt Rügens, wurde bereits 1316/17 das Stadtrecht verliehen. Sie war im Mittelalter ein wichtiger Handelsplatz und liegt noch heute zentral an der Deutschen Alleenstraße. Sehenswert sind neben einem slawischen Burgwall, wo sich heute eine Freilichtbühne befindet, die spätgotische Backsteinkirche, das Pfarrhaus von 1750 und weitere Bürgerhäuser aus dem 18. Jh. Im Ernst-Moritz-Arndt-Museum werden Leben und Werk des berühmten Historikers und Politikers (1769–1860) dargestellt, der in der Nähe, in Groß Schoritz, geboren wurde. Er war ein entschiedener Gegner der Leibeigenschaft und der Franzosenbesatzung unter Napoleon. Öffnungszeiten: Di–Fr 10–17 Uhr, Sa und So 10–14 Uhr. Man trifft auf die Straße nach Karnitz, fährt ein kurzes Stück auf der Straße nach links, dann rechts ab und gleich wieder links Richtung Burgwall. Auf kleinem Weg an Kuhweiden in einem Bogen um Garz herum. An der Straße aus dem Ort nach rechts versetzt geradeaus und dann links hinab einen kleinen Weg Richtung Burgwall. Am Garzer See auf einem Sandweg vorbei, dann links bis zur Autostraße bei Wendorf. Hier rechts bis zur Bushaltestelle, die Straße queren, durch den Gutshof fahren. Danach rechts und wieder links auf den Sandweg. Hinter Wendorf rechts, dann links ab auf die Teerstraße nach Dumsevitz, vor dem Ort rechts auf den Betonplattenweg, in Schabernack links. Ein schlechter Weg führt auf und ab nach Silmenitz. Hier rechts erst auf guter Asphalt-, dann schlechter Betonplattenstraße entlang der Schoritzer Wiek nach Groß Schoritz. Hier steht mitten im Ort das prächtige Geburtshaus Ernst Moritz Arndts. Dieser war der zweite Sohn des hiesigen Gutsinspektors. Das Gut gehörte zum Besitz derer von Putbus. Weiter bis zur Straße Garz–Glewitzer Fähre. Nun hat man zwei Möglichkeiten: nach links über Zudar zur Glewitzer Fähre, mit dieser nach Stahlbrode und weiter nach Greifswald. Oder der Beschilderung Ostseeküsten-Radweg nach geradeaus, wieder nach Stralsund und nach Greifswald (33 km länger). Variante 1: Über die Glewitzer Fähre: Auf der schmalen, befahrenen Alleestraße geht es geradeaus nach Zudar. Dort steht nach links die sehenswerte gotische Wallfahrtskirche St. Laurentius, Mitte des 13. Jh. erbaut. Im Inneren finden sich gotische Netzgewölbe, Barockaltar und -kanzel sowie ein schönes Gestühl. Die Kirche war ein beliebtes Wallfahrtsziel bis 1372, als bei einem Schiffsunglück alle Wallfahrer umkamen. Über Losentitz zur Glewitzer Fähre, nach Stahlbrode übersetzen. Dort rechts zum kleinen Hafen, dann links hoch Richtung Reinberg. In Reinberg an der Querstraße nach links. Außerhalb des Orts geht es auf der alten, alleebestandenen Pflasterstraße, die parallel zur B 105 verläuft, schnurgerade nach Mesekenhagen, auf linksseitigem Radweg ins Ortszentrum, dort links Richtung Greifswald/Neuenkirchen. Auf der Verbindungsstraße nach Groß Karrendorf und weiter nach Neuenkirchen. An der Querstraße links. Auf dem Radweg nach Greifswald, über die Ryck, dann links zum Museumshafen. Man fährt an diesem ein Stück entlang und rechts hoch Richtung Marktplatz. Variante 2: Über Stralsund 24,5 km von der Kreuzung an der Straße Glewitz–Garz. Geradeaus auf der Alleestraße nach Puddemin, am Ortsanfang Asphalt-, dann schlechter Betonplattenstraße entlang der Schoritzer Wiek nach Groß Schoritz. Hier steht mitten im Ort das prächtige Geburtshaus Ernst Moritz Arndts. Dieser war der zweite Sohn des hiesigen Gutsinspektors. Das Gut gehörte zum Besitz derer von Putbus. Weiter bis zur Straße Garz–Glewitzer Fähre. Nun hat man zwei Möglichkeiten: nach links über Zudar zur Glewitzer Fähre, mit dieser nach Stahlbrode und weiter nach Greifswald. Oder der Beschilderung Ostseeküsten-Radweg nach geradeaus, wieder nach Stralsund und nach Greifswald (33 km länger). Variante 1: Über die Glewitzer Fähre: Auf der schmalen, befahrenen Alleestraße geht es geradeaus nach Zudar. Dort steht nach links die sehenswerte gotische Wallfahrtskirche St. Laurentius, Mitte des 13. Jh. erbaut. Im Inneren finden sich gotische Netzgewölbe, Barockaltar und -kanzel sowie ein schönes Gestühl. Die Kirche war ein beliebtes Wallfahrtsziel bis 1372, als bei einem Schiffsunglück alle Wallfahrer umkamen. Über Losentitz zur Glewitzer Fähre, nach Stahlbrode übersetzen. Dort rechts zum kleinen Hafen, dann links hoch Richtung Reinberg. In Reinberg an der Querstraße nach links. Außerhalb des Orts geht es auf der alten, alleebestandenen Pflasterstraße, die parallel zur B 105 verläuft, schnurgerade nach Mesekenhagen, auf linksseitigem Radweg ins Ortszentrum, dort links Richtung Greifswald/Neuenkirchen. Auf der Verbindungsstraße nach Groß Karrendorf und weiter nach Neuenkirchen. An der Querstraße links. Auf dem Radweg nach Greifswald, über die Ryck, dann links zum Museumshafen. Man fährt an diesem ein Stück entlang und rechts hoch Richtung Marktplatz. Variante 2: Über Stralsund: 24,5 km von der Kreuzung an der Straße Glewitz–Garz. Geradeaus auf der Alleestraße nach Puddemin, am Ortsanfang links zum kleinen Hafen, nach dem Hafen rechts auf den Radweg. An der Alleestraße nach links auf den Radweg, durch Neparmitz nach Poseritz. Hier am Ortsanfang auf die linke Seite wechseln, dann nach links abbiegen. Auf dem Radweg bis zur Verbindungsstraße, hier links bis Venzvitz, dort rechts. In Sissow am ersten Haus links in einen kleinen, unbefestigten Weg, an Weiden vorbei, teils Wald, dann durch Felder bis Gustrow. Dort die Straße queren, kurz danach rechts hoch und wieder links auf die Verbindungsstraße. Bei Nesebanz links und wieder rechts auf ungeteertem Weg, bis es links abgeht zur Grahler Fähre. Dort rechts, oberhalb des Gasthauses vorbei bis zur Straße. Nach links unter der Bahnunterführung hindurch, die Straße zum Rügendamm über queren und nach links fahren. Dann entweder geradeaus über die neue Rügenbrücke an Dänholm mit Marinemuseum vorbei nach Stralsund (4 km) oder nach 300 m rechts ab nach Altefähr (1,6 km) und von dort mit der Fähre nach Stralsund. Am Ende des Rügendamms geradeaus, bis zur quer laufenden Straße Frankendamm, hier links auf den rechtsseitigen Radweg. Nun bis Stadtende entlang der viel befahrenen Straße auf dem Radweg, dann schließt sich die gepflasterte, alte Straße nach Brandshagen an. In Brandshagen auf dem linksseitigen Gehweg mit 8% Gefälle hinab, an der Kirche mit Fachwerktürmchen vorbei. Hier finden sich Freskenreste, die u.a. Schiffe zeigen. Von Brandshagen entweder geradeaus über Reinberg nach Greifswald (noch 22 km, s. Variante 1 über Stahlbrode) oder die naturnahe Variante am Strelasund!

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour52 km
Höhenunterschied20 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktPutbus, Circus
EndpunktGreifswald, Marktplatz
TourencharakterAuf abgeschiedenen Wegen radelt man bis zur Glewitzer Fähre und verlässt dort die Insel Rügen. Auf einer alten Pflasterstraße gelangt man in die alte Hansestadt Greifswald mit ihrer schönen Altstadt.
Hinweise
Die Autofähre Glewitz–Stahlbrode verkehrt alle 20–30 Min. (erste Überfahrt zum Festland: 6.15 Uhr, letzte: 21.40 Uhr).
KartentippWander- und Radwanderkarte, Rügen mit Hiddensee, 1:75000, Verlag Nordland
MarkierungenLokal, Rügenrundtour und teilweise Ostseeküsten-Radweg (teils fehlend)
VerkehrsanbindungAnreise: Nach Putbus mit der DB über Bergen. Rückfahrt: Mit der DB über Stralsund und Bergen.
GastronomieEinkehrmöglichkeiten in Garz, Zudar, Stahlbrode und Greifswald. Mesekenhagen: Gasthof Holtz (tägl. geöffnet)
Tipps
Vorpommersche Küche: Das Gotische Haus in Greifswald beherbergt ein gutes Restaurant mit vorpommerscher Küche. Das Restaurant hat auch draußen bestuhlt, sodass Sie bei einem guten, hausgebrauten Bier das Leben auf dem Marktplatz genießen können. Variante: Nicht über die Glewitzer Fähre, sondern über Stralsund nach Greifswald. Oder von Stralsund nach Greifswald mit der Bahn. Kombination: Weiter nach Wolgast. Alternativroute: Besser zu fahren ist die Strecke vom Circus die Alleestraße hinab, rechts zum Markt und geradeaus bis zur quer laufenden Kleinbahntrasse. Dort links (1 km). Variante: Anstrengend, aber naturnah: Diese Variante ist wegen der kleinen, hoppeligen Wege anstrengend und zeitraubend zu fahren, aber sehr naturnah und verläuft abgeschieden am Strelasund. Außerdem vermeidet man einen großen Teil der langweilig zu fahrenden alten Pflasterstraße. Am Ortsende von Brandshagen links nach Niederhof, dort am Haus Bär geradeaus über eine Wiese zum Wald. Auf dem Waldweg durch das NSG der Kormorankolonie Niederhof mit 2000 Brutpaaren, einem ehemaligen Gutspark mit wertvollen Einzelbäumen. Dann rechts zum Waldrand und an diesem entlang. Anschließend auf kleinstem Hoppelweg durch Schilfgebiete bis Stahlbrode (11 km). Hier entweder rechts und auf dem Radweg nach Reinberg (s. oben, 19,5 km bis Greifswald) oder am Hafen vorbei, rechts hoch und gleich wieder links auf den kleinen Weg. Auf diesem entlang des Boddens bis Kalkvitz und Gristow, von dort nach rechts zur alten Pflasterstraße (9,5 km) und auf dieser nach links weiter (10 km bis Greifswald).
Informationen
Greifswald: Der geschützte Zugang Greifswalds zur Ostsee war ausschlaggebend für die Gründer der Stadt, die auf die Ansiedlung von Zisterziensermönchen im Kloster Eldena zurückgeht. Sie konnten aber ihre Rechte und ihren großen Grundbesitz nicht erhalten; der Herzog von Pommern verleibte sich das Gebiet ein und verlieh Greifswald 1250 das lübische Stadtrecht. Bald darauf wurden Alt und Neustadt von einer Stadtmauer umgeben, die die Grenzen der Hansestadt für ca. 600 Jahre festlegte. Die Mitgliedschaft in der Hanse ab 1278 verlieh der Stadt wirtschaftliche Macht; bereits 1456 wurde vom Bürgermeister Rubenow, dessen Denkmal nördlich des Universitätsgeländes steht, die Universität gegründet. Vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Wiener Kongress 1815 durchlebte die Stadt wechselvolle Jahre. Erst dann kam es mit der industriellen Revolution zum Aufschwung. Zentraler Punkt der Stadt ist der Marktplatz mit vielen historischen Bürgerhäusern aus Gotik, Renaissance und Barock und dem beherrschenden Spätrenaissance-Rathaus. Sehenswert sind auch die mächtige Backsteinbasilika des Doms St. Nikolai aus dem 13. Jh. und die spätgotische, chorlose Hallenkirche St. Maria.
Unterkunft
Stahlbrode: Hotel und Campingplatz. Greifswald: Hotels und Pensionen, kein Campingplatz
Tourismusbüro
Putbus: Putbus-Information, Alleestr. 4, Tel. 038301/431, Fax 038301/292, www.putbus.de. Greifswald: Stadtinformation, Schuhagen 22, Tel. 03834/19433, Fax 03834/3788, www.greifswald.de
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