Von Donauwörth nach Neuburg an der Donau

Auf Nebenstraßen und Wirtschaftswegen in einigem Auf und Ab durch das Hügelland links der Donau. (Autor: Bernhard Irlinger Michael Reimer WolfgangTaschner)
36 km
375 m
3.00 h
Wir beginnen die Tour am Rathaus in der Altstadt von Donauwörth. Vorbei an der Tourist-Information fahren wir in die Rathausgasse, die nach wenigen Metern nach links umknickt. Wir schieben die Räder hier geradeaus durch das schmale Ochsentörl am Pulverturm und erreichen einen geteerten Radweg, auf dem wir rechts durch die schattige Promenade fahren. An der Weggabelung links halten und geradeaus, bis der Radweg an einer Straße endet. Wenige Meter rechts hinab und auf der Straße links aus dem Ort.
Im Hügelland nördlich der Donau Am Ortsrand beginnt der Radweg, der uns in leichtem Auf und Ab nach Altisheim bringt. Geradewegs durch das Dorf und anstrengend den Berg nach Leitheim hinauf. Rechts der Straße liegt das Ende des 17. Jahrhunderts erbaute Barockschloss mit 1751 ausgestaltetem Rokokofestsaal und Schlosskapelle, von dem aus man als Entschädigung für den Anstieg eine herrliche Aussicht auf Donau- und Lechtal genießt. Weiter im Auf und Ab über Lechsend nach Marxheim, wo wir wieder die Donauebene erreichen. Wir fahren geradeaus durch das Dorf und dann auf der Hauptstraße bis zum Ortsrand von Bertoldsheim. Hier links haltend auf der Marxheimer Straße in das Dorf. Die Hauptstraße windet sich in Kurven durch Bertoldsheim und führt kurz aufwärts. Vor einer Wirtschaft knickt sie, ausgeschildert nach Rennertshofen, nach links ab. Hier geradeaus in die Straße Am Schloßberg und nach wenigen Metern links, vorbei am Barockschloss und zurück zur Hauptstraße.
Durch kleine Dörfer nach Neuburg a. d. Donau Rechts finden wir eine schmale Teerstraße, die uns nach kurzer Fahrt über die Umgehungsstraße führt. An der folgenden Gabelung rechts halten und auf schmalen Sträßchen geradeaus bis zum Ortsrand von Hatzenhofen. Nach dem Brückchen halten wir uns rechts und fahren durch Hatzenhofen hindurch und weiter nach Stepperg. Auf der Hatzenhofner Straße durch den Ort und danach auf eine Vorfahrtsstraße. Der Beschilderung folgend im Zickzack durch das Dorf und bald ansteigend am Schloss vorbei zu einer Weggabelung, an der wir links haltend durch eine wunderschöne Allee aufwärts radeln. Am höchsten Punkt nehmen wir an der Weggabelung das linke Sandsträßchen und lassen die Räder bis kurz vor die Hauptstraße rollen.
Rechts auf schmaler Straße nach Riedensheim, geradewegs durch das Dorf zur Vorfahrtsstraße, auf ihr rechts hinab und an der nächsten Kreuzung wieder rechts. Nach wenigen Metern biegen wir am Rand der Äcker links auf einen Wirtschaftsweg ein. Durch das Naturschutzgebiet Finkenberg geht es zu den Wiesen am Ortsrand von Bittenbrunn. Wir biegen links auf die breitere Teerstraße, die uns durch Bittenbrunn zur Hauptstraße führt. Hier folgen wir dem Radweg rechts bis zu einer Kreuzung und radeln dann über die Donaubrücke in das Stadtzentrum von Neuburg an der Donau.
Schon Kelten und Römer siedelten auf dem Hügel, auf dem heute die Oberstadt und das Schloss liegen. Durch das Obere Tor gelangt man von der Donau zum Stadtberg hinauf.
Im 15. Jahrhundert wurde die Obere Stadt befestigt und im 16. Jahrhundert, als Neuburg Sitz eines Fürstentums wurde, begann die kulturelle Blütezeit. Fürst Ottheinrich begann mit dem Bau des mächtigen Renaissance-schlosses, das einen weiten, mit Arkadengängen und Fresken geschmückten Schlosshof einfasst. Hier findet man auch das informative Schlossmuseum. Am Eingang zum Schlosshof liegt links die bedeutende Schlosskapelle mit ihren frühen Renaissancefresken und einer Kreuzigungsgruppe am Altar. Geistiger Mittelpunkt war die nahe Hofkirche, die im Stil der späten Renaissance errichtet wurde. Das elegante Kirchenschiff ist mit feinem Stuck und einem mächtigen Hochaltar verziert, dessen Bilder ursprünglich von Rubens gemalt waren. Am nahen Karlsplatz steht das Rathaus von 1609 und die 1732 erbaute jetzige Provinzialbibliothek. Erwähnt seien noch drei beachtliche, fein ausgestattete Kirchen. St. Peter wurde Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut und im 18. Jahrhundert entstanden die Pfarrkirche und die Studienkirche.

FAHRZEITEN: Donauwörth – Altisheim 1 Std. – Rennertshofen 1 Std. 15 Min. – Neuburg an der Donau 1 Std.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour36 km
Höhenunterschied375 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktDas Rathaus im Stadtzentrum von Donauwörth.
EndpunktDas Zentrum von Neuburg an der Donau.
TourencharakterDas barocke Schlösschen von Leitheim bietet herrlich weite Blicke auf die Flussauen von Donau und Lech, während in Neuburg der Blick vom imposanten Renaissanceschloss auf die Dächer der Stadt und den nahen Fluss geht.
Hinweise
Es sind 190 Höhenmeter auf- und 210 Höhenmeter abwärts zu bewältigen.
KartentippADFC-Radtourenkarte 1:150000, Blatt 22 Fränkische Alb – Altmühl.
VerkehrsanbindungANFAHRT: Donauwörth liegt am Kreuzungspunkt der B 2 (Romantische Straße) mit der Donau. Anreisemöglichkeit mit der Bahn. RÜCKFAHRT: Neuburg an der Donau liegt westlich Ingolstadt an der B 16 im Donautal. Rückkehrmöglichkeit nach Donauwörth mit der Bahn.
GastronomieIn Donauwörth-Zirgesheim, Schweizerhof, Altisheim, Leitheim, Marxheim, Bertoldsheim, Rennertshofen, Hatzenhofen, Stepperg, Bittenbrunn und Neuburg an der Donau.
Unterkunft
In Altisheim, Marxheim (Gasthaus Sonne, Tel. 09097/239, auch Camping), Bertoldsheim, Hatzenhofen, Bittenbrunn, Laisacker; in Neuburg an der Donau: große Auswahl an Hotels, Gasthöfen und Pensionen.
Tourismusbüro
Tourist-Information, Ottheinrichplatz A118, 68633 Neuburg an der Donau, Tel. 08431/55240 oder 55241, Fax 08431/55242, tourismus@neuburg-donau.de, www.neuburg-donau.de

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