Ein erlebnisreicher Tag

In Reichenhall lebhaft, sonst auf ganzer Strecke wenig Verkehr oder ganz verkehrsfrei. (Autor: Armin Scheider)
30 km
110 m
3.00 h
Abschnitt Piding–Bad Reichenhall. Das erste Zwischenziel unserer Tour, nämlich Weißbach auf der Südseite der Saalach, lässt sich erreichen, wenn man vom Bahnhof Piding auf der Ganghoferstraße nach Osten fährt, rechts auf den Marzoller Weg abbiegt und nach einem Linksschwenk an der Bahn nacheinander Gleise, Saalach und B 21 über- bzw. unterquert. Jenseits der B 21 folgen wir dem Radschild links hinüber zur Straße in Marzoll, biegen dort rechts, nach 400 Metern wieder links und nach weiteren 300 Metern noch einmal links ab. Haben wir es richtig gemacht, befinden wir uns auf einem Sträßchen, das in anmutiger Landschaft mit Gebirgsblicken hinausläuft zu einer Straße, die uns rechts nach Weißbach bringt. Musste man bis hierher öfter die Richtung ändern, geht es von Weißbach fast geradlinig nach Bad Reichenhall. Gegen Ende des Dorfes weist hinter einer Brücke ein Radschild nach links, wo ein wunderschöner aussichtsreicher Weg auf den Ortsrand von Reichenhall zuläuft. Wenn wir auch weiter den Radschildern folgen, gelangen wir zur Salzburger Straße, die in die Fußgängerzone führt, wo wir als höfliche Radler unser Bike schieben! Abschnitt Bad Reichenhall–Piding. Wenn Besichtigung, Bummel oder Einkehr absolviert sind, machen wir uns wieder auf den Weg. Ab Kaiserplatz geht es auf Liebig- und Kurfürstenstraße zur Saalach. Dort wartet an der Südseite ein ausgesprochen schöner, weil asphaltierter und verkehrsfreier Uferweg, der auch noch reizvolle Ausblicke bietet. Er leitet uns drei Kilometer an der Saalach entlang zu einem Steg über den Fluss. Drüben geht es rechts auf der Straße weiter, bis nach 500 Metern ein Radschild rechts auf einen Radweg lenkt, der hinüberläuft nach Pidingerau. Ab der Stoißbergstraße folgen wir über mehrere Ecken den Radschildern und fahren dann auf der Berchtesgadener Straße Richtung Ortsmitte von Piding. Abschnitt Piding–Höglwörth–Piding. Wieder sind es Radschilder (Richtung Anger), die uns noch vor dem Ortszentrum von Piding links abbiegen lassen, nach einigen Schwenks zur B 20 und nach deren Unterquerung auf einem Kiesweg nach Aufham führen. Reizvoll ist die Voralpenlandschaft, durch die man radelt und imposant die Bergkulisse, freilich auch unüberhörbar der Geräuschpegel der Autobahn. In Aufham lenken uns die Radschilder durch den Ortsteil diesseits der Autobahn bis zur Straße an der Autobahnunterführung. Dort beginnt schräg rechts gegenüber ein leicht und permanent ansteigender Feldweg, der uns mit schöner Alpensicht nach Anger bringt. Wir schieben hoch in das Dorf und radeln über den Dorfplatz weiter nach Nordwesten Richtung Höglwörth (Radschilder). Endpunkt ist der behagliche Biergarten des Klosterwirts in Höglwörth.Der Rückweg nach Piding ist bis Aufham identisch mit der Hinfahrt. In Aufham halten wir uns dann allerdings links und folgen der Jechlinger Straße, die mit wunderbaren Landschaftsbildern nach Jechling verläuft. Im Mittelpunkt der Riegel des Unterbergs, an dem rechts hinten die Gipfel der Berchtesgadener Alpen und links die Vorberge des Dachsteingebirges hervorspitzen. In Jechling schwenken wir an der Brückenstraße links und an der Pidinger Straße gleich wieder rechts ein und erleben erneut Genussradeln in einer Traumgegend. Um nicht über die stark befahrene B 20 zu müssen, biegen wir nach knapp zwei Kilometern am Innebergweg links ab, fahren am Ende rechts vor zur B 20, wo man sie unterqueren kann, und erreichen gleich darauf das Ortszentrum von Piding.

Länge:

Gesamtlänge ca.2,5 km, davon ca. 500 m stärker ansteigend. Langgezogener flacher Anstieg nach Anger, sonst nur wenige kurze

Steigungen.

Höhenunterschied: ca. 110 Hm.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour30 km
Höhenunterschied110 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBahnhof Piding
Tourencharakter»Highlights« dieser Tour sind ein international bekanntes Heilbad, das schönste Dorf Bayerns in den Augen König Ludwigs I. und ein ebenso traditionsreiches wie malerisch postiertes Kloster. Dazwischen genussvolles Radeln in Bilderbuchlandschaft mit faszinierenden Ausblicken auf die Salzburger und Berchtesgadener Bergwelt.
Hinweise
Freibäder: Höglwörther See, Reichenhall Rupertusbad
VerkehrsanbindungAutoanfahrt von München A 8 bis AS Bad Reichenhall, weiter auf B 20, nach 1 km rechts ins Dorf. Ca. 130 km, Fahrzeit rund 1:20 Std. Bahnverbindung Mehrmals täglich München–Freilassing (umsteigen)–Piding und zurück. Fahrzeit ca. 2:15 Std. Fahrradmitnahme möglich.
GastronomieAnger Zur Post Biergarten, kein Ruhetag Höglwörth Klosterwirt Biergarten, Di. Ruhetag Piding Altwirt Biergarten, Di. Ruhetag Bad Reichenhall Bürgerbräu Terrasse, kein Ruhetag Schwabenbräu Biergarten, kein Ruhetag
Informationen
Rupertiwinkel: Ehemals Besitz des Fürsterzbistums Salzburg, der 1815 zu Bayern kam. Der Rupertiwinkel liegt im äußersten Südosten Oberbayerns und reicht im Norden bis Tittmoning, im Osten bis an die Salzach, im Süden bis Piding und im Westen bis Teisendorf. Seine Markenzeichen sind pittoreske Hügellandschaft und großartige Ausblicke auf das Gebirge.
Tourismusbüro
Anger: Tel. 0 86 56/98 89-0 www.anger.de; Bad Reichenhall: Tel. 0 86 51/606-0 www.bad-reichenhall.de

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