Blaueishütte

Die Blaueishütte ist der einzige alpine Stützpunkt im Hochkaltergebirge und liegt in dem weiten Kessel am Fuße des Blaueisgletschers. Die 1962 eröffnete Hütte hat ihren Namen dem nördlichsten Gletscher der Alpen zu verdanken und steht an der Stelle der alten, 1946 durch Brandstiftung zerstörten Hütte. Trotz seiner bescheidenen Höhenlage von 1680 Metern ist das Umfeld der Hütte Hochgebirge. Der Hochkalter ist dort natürlich das wichtigste bergsteigerische Ziel in Hüttennähe. (Autor: Heinrich Bauregger)
2 km
1000 m
2.00 h
1 Von Hintersee Von einem der Parkplätze am Ostufer des Sees wandern wir auf einer Forststraße (Mark.-Nr. 482) in weiten Kehren durch Wald hinauf zur Schärtenalm (1359 m). Der Forststraße folgen wir eben weiter ins Blaueistal bis zum Aussichtspunkt »Eisbankl«. An dieser Stelle zweigt dann bald links der etwas steile und sehr reizvolle Steig ab, der an einer Felswand entlang hinauf ins Blaueiskar und zur Blaueishütte führt. 2 Von Ramsau Von der Ortsmitte Ramsau bei der Kirche – ein sehr beliebtes Fotomotiv vor der mächtigen Bergkulisse – folgen wir einige Minuten der Hinterseer Landstraße, dann gehen wir links über die Achenbrücke (Wegtafel). Zunächst wandern wir auf einer Forststraße durch Wald, bis nach etwa einer Viertelstunde ein Weg (Mark.-Nr. 485) nach rechts abzweigt. Diesem Weg folgen wir nun in südwestlicher Richtung, queren einen Forstweg und treffen dann etwas unterhalb der Schärtenalm auf den von Hintersee heraufführenden Weg. Dort wandern wir weiter wie in Hüttenweg 1 beschrieben.

Hütte

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour2 km
Höhenunterschied1000 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
Hinweise
Dauer: Hütte Zeit Von Hintersee: 2 1/2 Std.; von Ramsau: 3 Std. Schwierigkeit Forstwege und Bergwanderwege. Leicht. Gipfel Zeit Von der Blaueishütte: 1 1/2 Std., Abstieg zur Hütte: 3/4 Std.; insgesamt: 21/4 Std. Schwierigkeit Aussichtsreiche Gipfeltour (Schwierigkeitsgrad I), die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraussetzt. Markierter und gesicherter Anstieg. Steinschlaggefahr.
KartentippTopogr. Karte 1 : 50 000 Berchtesgadener Alpen (LVG).
GastronomieWeitere Hütten Schärtenalm, 1359 m (privat, 8 Lager, Brotzeit und Getränke im Sommer erhältlich).
Tipps
Auf der Nordostseite des Hochkaltergipfels liegt der nördlichste Gletscher der Alpen, der Blaueisgletscher, der aber schon rapide am Schwinden ist. 20 Minuten von der Blaueishütte.
Informationen
Der Hüttengipfel Schärtenspitze, 2153 m: Vom Weg zum Blaueisgletscher zweigt links (bei einem großen Felsblock) ein Steig ab, der recht steil und mit Drahtseilen gesichert über die Schrofenhänge der Südwestseite und zuletzt über den Westgrat hinauf zur Schärtenspitze führt. Einen Helm aufzusetzen ist auf dieser Gipfeltour angeraten, denn auf dem Westgrat muss mit Steinschlag gerechnet werden. Ein phantastischer Blick auf den Gletscher, den Hintersee und die umliegenden Berge belohnt schließlich den etwas anstrengenden Aufstieg zur Schärtenspitze.
Höchster Punkt
Blaueishütte, 1680 m; Schärtenspitze, 2153 m.
Unterkunft
Blaueishütte, 1680 m (AV-Hütte, Kat. I, von Mitte Mai bis Ende Oktober bewirtschaftet, 20 Betten, 60 Lager; Tel. 08657/271).

Lust bekommen? Noch mehr Touren finden Sie in unserem Buchtipp:

Heinrich Bauregger

Das große Hüttenwanderbuch

Dieses große Hüttenwanderbuch stellt alle bewirtschafteten Hütten in den Bayerischen Hausbergen vor, mit allen wichtigen Zustiegswegen.

Jetzt bestellen