Am Rechelkopf

Gemütliche Spätnachmittagstour auf breiteren Forstwegen, schmalen, z. T. lehmigen Waldpfaden und einem Abschnitt des Bodensee-Königssee-Radwegs (Autor: Lisa Bahnmüller)
21 km
600 m
3.00 h
Wenige Meter hinter dem Parkplatz beginnt unsere Tour gleich mit einer Steigung. Zum Glück schattig zieht sich der Weg nun auf mehr als 4,5 km in die Höhe. Einige Male werden wir mit schönen Aussichten über Gaißach auf Bad Tölz belohnt. Technisch erwarten uns keine Schwierigkeiten, und der Berg entpuppt sich als »Nach-der-Arbeit-Trainingsberg« für Einheimische. Wir erreichen die Schwaigeralm mit kleiner Holzkapelle, die auf einem freien Almgelände liegt (die vorherige Abzweigung Richtung »Sigitzalm/Rechelkopf« lassen wir unberücksichtigt).Von hier haben wir eine herrliche Aussicht Richtung Norden, über das Isartal, Gaißach und Tölz und die letzten Moränenhügel bis nach München.

Gipfelanstieg auf den Rechelkopf

Wer seine eigene Brotzeit mitgebracht hat, sollte sie hier genießen; an der kleinen Kapelle gibt es Rastbänke. Fürs Gipfelglück können wir hier die Räder parkieren und den Rechelkopf besteigen. Ansonsten geht es direkt an der Schwaigeralm auf dem Wiesenweg weiter. An der nächsten kleinen Hütte halten wir uns links, folgen fast eben dem Weg an der Hangkante entlang und radeln erneut in den Wald. Jetzt wird es lehmig, feucht und holperig. An der nächsten Abzweigung geht es rechts weiter und nun mit echten Trail-Genüssen immer dem Schild »Sigritzalm« nach. Der Weg wird schmäler, dann treffen wir wieder auf eine größere Forststraße. Hier ebenfalls rechts haltend, umrunden wir den Rechelkopf. Noch einmal müssen wir rechts, auf einen schmäleren Weg – Achtung, das Schild »Sigritzalm« ist dabei leicht zu übersehen.

Der Weg wird zum Pfad und gleich darauf erneut zu einer gut ausgebauten Forststraße, die uns direkt zur Sigritzalm leitet. Die blumengeschmückte Alm bietet zwar keine sensationellen Aussichten, ist aber trotzdem ein wunderschönes Fleckchen. Von hier geht es nun auf der bequemen Straße immer bergab. Schon fast im Tal angekommen, überqueren wir den Plettenbach und radeln auf der anderen Seite links weiter ins Tal, stets am idyllisch plätschernden Bach entlang. Bei den ersten Häusern von Marienstein biegen wir gleich links auf den beschilderten Bodensee-Königssee-Radweg und folgen ihm am Fuß des Rechelkopfs entlang über die Gaißacher Moorrunde zurück.

Im Wald aufpassen: An der zweiten Abzweigung müssen wir links (nicht geradeaus!). So kommen wiraus dem Wald und radeln durch die herrliche Attenloher Filze, bis wir auf dem Radweg wieder unseren Ausgangspunkt erreichen.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour21 km
Höhenunterschied600 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
StartortGaißach
AusgangspunktGaißach, Wanderparkplatz in Mühl
Endpunkt Gaißach, Wanderparkplatz in Mühl
TourencharakterDie Feierabend-Tour
KartentippKompass 1:50 000, Blatt182 Isarwinkl
VerkehrsanbindungAuto: Von München auf der A 8 Richtung Salzburg bis zur Ausfahrt Holzkirchen und weiter bis Bad Tölz. Dort kurz nach dem Eisstadion links nach Gaißach abbiegen. Durch Gaißach hindurch zum Ortsteil Mühle und dort der Beschilderung zum Wanderparkplatz folgen
GastronomieSigritzalm (Biker-Treffpunkt; keine offizielle Almwirtschaft, aber die Pächter der privaten AV-Hütte lassen abgekämpfte Radfahrer nicht verdursten; geöffnet von Mai–Okt. Mi spätnachmittags bis 22 Uhr und ganzjährig Fr–So)
Tourismusbüro

Tölzer Land Tourismus,
Tel. 08041/50 52 06,
www.bad-toelz.de

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