Durch die Maisinger Schlucht nach Andechs

Eine einfache Rundtour, die vor allem auf dem Rückweg, wenn man schon etwas müde ist, fast immer leicht abwärts führt. (Autor: Lisa und Wilfried Bahnmüller)
28 km
350 m
1.00 h
Diese benediktinische Tradition und Gastfreundschaft hat sich bis heute gehalten, auch wenn der Gast nun selbst dafür bezahlen muss. Kloster Andechs ist mit seiner Brauerei, dem Bräustüberl, seinem Biergarten und dem Klostergasthof inzwischen zu einem Inbegriff für bayerische Gemütlichkeit geworden. Die Küchenschmankerl und das dunkle Doppelbock-Bier dazu sind ein Genuss für Leib und Seele. Die Radtour - Vom Parkplatz am Starnberger Wasserwerk fahren wir auf dem Weg, der unmittelbar am Zaun des Wasserwerks entlangführt, Richtung Maisinger Schlucht. Der Weg ist auch ein beliebter Wanderpfad, sodass wir immer mit Fußgängern rechnen müssen. Nach etwa 1??km queren wir eine Ortsstraße und den Maisinger Bach, hierher werden wir am Ende unserer Tour wieder zurückkommen. Vor uns steht die große Brücke der Starnberger Umgehungsstraße, dann beginnt die Maisinger Schlucht. Sie ist etwa 1200??m lang, der Bach hat sich tief in die Nagelfluhschichten hineingefressen. Die Felsen, die links und rechts anstehen, sehen aus wie grober Beton mit eingelagerten, mehr oder weniger großen Steinen. Sie entstanden aus den Überresten von eiszeitlichen Moränenhügeln. Während einer weiteren, der letzten Eiszeit wurden sie durch den gewaltigen Druck des darüberliegenden Eises zu einer Art Felsen zusammengepresst.In Maising passieren wir den Gasthof Ludwig, ihm gegenüber führt ein schmaler Weg direkt zum Maisinger See mit dem Biergarten des Maisinger Seehofs. Wir fahren mit mehr oder weniger Abstand am Ostufer des Sees entlang und biegen dann rechts ab, um über den Feldweg direkt nach Aschering zu kommen. An der Kirche finden wir einen Wegweiser Richtung Andechs, dem wir nun folgen. Jetzt geht es leicht einen Moränenhügel aufwärts in den Wald. Wir folgen immer dem deutlich erkennbaren Hauptweg und treffen schließlich auf die Fahrstraße nach Machtelfing. Auf ihr geht es etwa 150??m nach links, dann zweigt rechts ein Weg ab, der uns an der Justizvollzugsanstalt Rothenfeld vorbei über die Felder zur Straße Starnberg–Andechs führt. Wir biegen links ein, nach etwa 250??m überqueren wir die Straße und erreichen bei der Friedenskapelle den alten Pilgerweg, der uns direkt zum Kloster Andechs bringt.Zurück fahren wir wieder zur Fahrstraße nach Starnberg und folgen dem Radweg über Landstetten und Perchting nach Söcking. Dort biegen wir rechts in die Straße Bründlwiese ein. Nach Verlassen des Bebauungsgebietes geht es in einer weiten Rechtskurve um ein Gut herum. Kurz vor dem Wald führt links ein schmaler Wiesenweg auf eine langgezogene Baumgruppe zu, wir durchqueren sie und folgen dem Weg, der hier nach links abbiegt. Er bringt uns zur Hangkante des Maisinger Baches, wir schieben die Räder auf einem Trampelpfad abwärts und erreichen unseren Hinweg an der Stelle, an der wir die Ortsstraße und den Maisinger Bach überquert haben. Noch einen Kilometer auf dem schon bekannten Weg und wir haben den Ausgangspunkt wieder erreicht.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour28 km
Höhenunterschied350 m
Dauer1.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktStarnberg, Parkplatz am Wasserwerk.
EndpunktStarnberg, Parkplatz am Wasserwerk.
TourencharakterNach der Regel des hl. Benedikt, »Alle Fremden, die kommen, sollen aufgenommen werden wie Christus«, wurden früher Pilger und Klosterbesucher verköstigt.
Beste Jahreszeit
KartentippTopographische Karte Starnberger See, 1 - 50??000
VerkehrsanbindungAuto - Garmischer Autobahn A??95 und über die Autobahn A??952 nach Starnberg. Auf der Hauptstraße (B??2) durch die Stadt, rechts in die Söckinger Straße abbiegen. Knapp 600??m nach der Ampel links in die Maisinger-Schlucht-Straße abbiegen. Parken beim Wasserwerk. Bahn: S-Bahn von München bzw. Tutzing, vom Bahnhof über die Bahnhofstraße in die Söckinger Straße.
GastronomieGasthof Ludwig in Maising; Maisinger Seehof; Kloster Andechs, Bräustüberl mit großem und berühmtem Biergarten.
Tipps
Der kunsthistorische Höhepunkt ist das Kloster Andechs mit seiner barocken Wallfahrtskirche. Ihr Turm, den man besteigen kann, ist zu einem Wahrzeichen des Ammersees geworden. Ebenfalls sehenswert sind die drei Landkirchen von Aschering, Landstetten und Perchting mit ihren Deckenfresken des Johann Baptist Baader.

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