Hexentanzplatz und Rosstrappe

Diese naturschöne Wanderung führt zu zwei herausragenden Aussichtspunkten hoch über dem urtümlichsten Schluchttal des Harzes. (Autor: Chris Bergmann)
8 km
500 m
5.00 h
Von der Talstation der Hexentanzplatz-Schwebebahn in Thale folgt der mit dem Zeichen »blaues Dreieck« markierte Weg der über Granitblockwerk rauschenden Bode in sachtem Anstieg durch die Laubwälder des Tals. Wir überqueren die Bode auf der ersten Brücke, dem Katersteg, und folgen oberhalb der Gaststätte »Kleiner Waldkater« dem Brunhildenweg an den aussichtsreichen Felsen des Bodetors vorbei, bis die mit dem Zeichen »blaue Scheibe« markierte Hexenstiege rechts abzweigt: In Serpentinen windet sich dieser Steilhangpfad im Wald aufwärts und erreicht an der Walpurgishalle (Museum) den Erlebnisbereich Hexentanzplatz.

Walpurgishallen-Museum und Heimattiergarten

Hauptsehenswürdigkeiten dieses viel besuchten Bereichs sind das Harzer Bergtheater, das Walpurgishallen-Museum und der Heimattiergarten. In der Nacht auf den 1. Mai ist der Hexentanzplatz Schauplatz einer der größten organisierten Walpurgisfeiern im Harz.

Wir folgen der felsigen Abbruchkante des Granitplateaus und genießen die Aussicht in den 250 m tiefer liegenden Talgrund. Am Tierpark verlässt der mit dem Zeichen »rote Scheibe« markierte Weg den »Erlebnisbereich Hexentanzplatz« und führt uns zur La-Vières-Höhe, einer vergleichsweise einsamen, schönen Aussichtskanzel hoch über dem Tal. Von hier leitet ein steiler, romantischer Serpentinensteig durch den Hirschgrund zurück in das Bodetal, wo wir den Fluss auf der Jungfernbrücke am Gasthaus »Königsruhe« überqueren.

Wir wenden uns talaufwärts, queren auf der Teufelsbrücke erneut die Bode und erreichen die Aussichtsstelle oberhalb des eindrucksvollen Bodekessels. Von hier geht es auf demselben Weg kurz zurück, bis links die steile Schurre, ein Serpentinensteig, zur Rosstrappe abzweigt. Oben auf dem geländergesicherten Rosstrappenfelsen bietet sich ein herausragender Tiefblick zur kreuzbezeichneten Steinernen Kirche, hinab zur Teufelsbrücke im Bodetal und hinüber zum Hexentanzplatz. Von der Terrasse des Berghotels schweift der Blick weit hinaus auf das Harzvorland und zur Teufelsmauer.

Vom Berghotel führt der mit dem Zeichen »grüner Strich« markierte Präsidentenweg in Serpentinen hinab zum Aussichtspunkt Bülowhöhe und zurück in das Bodetal, wo wir uns auf dem bekannten Weg links wenden und zurück zum Ausgangspunkt gelangen.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour8 km
Höhenunterschied500 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktTalstation der Hexentanzplatz-Schwebebahn und des Rosstrappe-Sessellifts in Thale wenige Gehminuten entfernt vom Bahnhof.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterKondition erfordernde, passagenweise felsige und steile Wanderung, die sich mit Gondelbahn und Sessellift wesentlich abkürzen lässt.
Beste Jahreszeit
KartentippWandern im Ostharz (Landesvermessungsamt Sachsen-Anhalt).
MarkierungenNamentliche Ausschilderung, blaues Dreieck im Bodetal, blaue Scheibe zum Hexentanzplatz, rote Scheibe zur La-Vières-Höhe, grüner Strich zurück nach Thale.
VerkehrsanbindungB 81 Halberstadt – Nordhausen, abzweigen Richtung Thale.
GastronomieThale, Hexentanzplatz, Hirschgrund, Rosstrappe.
Unterkunft
Als einer der bedeutendsten Fremdenverkehrsorte im Harz verfügt die Stadt Thale über ein reiches Angebot an Unterkunftsmöglichkeiten einschließlich Jugendherberge.
Tourismusbüro
Thale-Information, Bahnhofstr. 3, 06502 Thale, Tel. 03947/2597, Internet: www.thale.de

Buchtipp

Chris Bergmann

Harz

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