Blombergbahn

Die seit 1972 betriebene Blombergbahn ist ein Doppelsessellift, der von der Talstation (700 m) bis zur Bergstation (1234 m) 534 Hm überwindet. Die 1975 gebaute Mittelstation befindet sich auf 1000 m Höhe und ist Ausstieg für die Benutzer der Sommerrodelbahn. Der Lift befördert knapp 500 Pers./ Std. bei einer Fahrzeit von 18 Min. zur Bergstation (Mittelstation 9 Min.).
Auf dem bewaldeten Blomberg tummeln sich an schönen Tagen Heerscharen von Wanderern, Mountainbikern, Drachenfliegern und Rodelfans. Auch wenn es keine großen Gipfellorbeeren zu ernten gibt, der Blomberg bietet hübsche Wanderungen.

Von der Bergstation zum Blomberghaus

Auf breitem Forstweg wandern wir rechts haltend durch schönen Nadelwald etwas bergab, dann leicht ansteigend zum Blomberghaus am Waldrand, das einen schönen Blick auf das Brauneckmassiv bietet.

Zum Zwiesel (1348 m)

Vom Blomberghaus folgen wir dem Fahrweg in südwestlicher Richtung nahezu eben weiter bis in den Sattel »Kotlache« zwischen Blomberg und Zwiesel. Dort beginnt der Steig, der auf dem bewaldeten Kammrücken zum freien Gipfel führt.

Abstieg zur Talstation (Rodelweg)

Am Übergang von der Bergstation zum Blomberghaus zweigt an dem Punkt, wo man den Wald verlässt, rechts der ausgeschilderte Fahrweg ab (Mark. 461), der in steilen Kehren durch Wald hinab zur Mittel- und zur Talstation führt.

Abstieg zur Waldherralm über den Heigelkopf

Vom Blomberghaus führt ein Wirtschaftsweg (Mark.-Nr. 463) direkt zur Waldherralm. Die schönere Variante führt zurück zur Bergstation, geradeaus über den Blomberg und freies Gelände zur Wackersberger Alm. Weiter geradeaus auf der Kammhöhe zum Heigelkopf. Weiter durch Wald hinab zur Baunalm und auf Wirtschaftswegen hinab zur Waldherralm. Um zur Talstation zurückzukehren, folgen wir dem Wiesenweg, der am Ende der Terrasse der Waldherralm beginnt und am Fuße des Heigelkopfs entlangführt. Bald treffen wir auf ein Teersträßchen, dem wir eine Viertelstunde nach links folgen. Wo die Straße einen großen Bogen nach rechts macht, zweigt links ein Weg zu zwei Bauernhöfen ab; dort halten wir uns links und wandern hinab zur Talstation.

Abstieg über die Schnaiteralm

Vom Blomberghaus auf dem breiten Weg zur Kotlache, dort links weg in Richtung Zwieselgipfel, bis links ein Almfahrweg abzweigt, auf diesem zur Schnaiteralm. Hier folgt man dem Pfad (Mark.-Nr. 461) durch Wald in Serpentinen hinab in den Großbachgraben bis zu einem Sträßchen. Auf diesem rechts haltend zur Waldherralm. Weiter wie oben.

Dauer
  • Übergang von der Bergstation zum Blomberghaus: 20 Min.
  • Anstieg zum Zwiesel: 3/4 Std.
  • Abstieg über die Schnaiteralm zur Waldherralm und Rückkehr zur Talstation: 2 1/2 Std.
  • Abstieg über die Gassenhoferalm zur Waldherralm: 1 3/4 Std.
  • Abstieg über den Rodelweg (Mittelstation): 1 Std.
  • Abstieg über den Alten Zwieselweg: 1 1/4 Std.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour3 km
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
TourencharakterEin leichter Wandergipfel und eine Rodelbahn von Ruf.
berwiegend Forstwege; der Rodelweg ist steil. Der Anstieg zum Zwiesel erfolgt im letzten Drittel auf Bergwanderweg (bei Nässe unangenehm); die Abstiege von dort zur Waldherralm auf Bergwanderwegen, direkter Weg vom Blomberghaus über Wirtschaftsweg.
Beste Jahreszeit
KartentippBLVA, topografische Karte 1:50.000, Bad Tölz – Lenggries und Umgebung.
VerkehrsanbindungAuto: Auf der Garmischer Autobahn (A 95) bis zur Ausfahrt Penzberg/ Iffeldorf, dann über Penzberg und Bad Heilbrunn auf der B 472 zur Talstation der Blombergbahn (730 m), kurz vor Bad Tölz; dort großer kostenfreier Parkplatz.
Bahn/Bus: Mit der Oberlandbahn von München nach Bad Tölz, dann mit Bus bis zur Talstation der Blombergbahn.
GastronomieBlomberghaus (1203 m), privat, ganzjährig bewirtschaftet, kein Ruhetag, November geschlossen, 24 Betten, 33 Lager; Tel. 0 80 41/64 36. n Waldherralm (710 m), privat, ganzjährig bewirtschaftet, Montag und Dienstag Ruhetage.
Blombergtenne (730 m) an der Talstation der Blombergbahn, bewirtschaftet während der Betriebszeiten der Blombergbahn.
Tipps
Von der Mittelstation (1000 m) der Blombergbahn führt die längste Sommerrodelbahn Deutschlands (1286 m lang) talwärts. Die Einrichtung ist seit 1976 in Betrieb, wurde aber 2000 komplett neu errichtet. Mit 17 Steilkurven und 40 »Schikanen« befriedigt sie alle Ansprüche. Die Schlitten (Kessy-Bob) werden an der Mittelstation ausgeliehen und an der Talstation abgegeben. Bahnbetrieb ist – abhängig natürlich vom Wetter – zwischen 9 und 17 Uhr.
Höchster Punkt
Zwiesel (1348 m), Blomberg (1237 m), Heigelkopf (1205 m).
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