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Tölzer Land

Beschauliche Natur und bildschöne Ortschaften, in denen die bayerische Tradition noch lebt. Sanfte Endmoränenhügel und schroffes Karwendelgebirge. Friedlich dahin fließende Flüsse wie die Isar oder Loisach und wilde Wellen auf dem Starnberger See. Das ist das Tölzer Land, eine Region für jede Jahreszeit und Jedermann: für Sportler beim Wandern, Radeln, Surfen oder Skifahren, für Familien mit Ferien auf dem Bauernhof, für Kultur-Freunde in alten Klöstern und Kirchen, für Kurzurlauber beim Wochenendausflug vor den Toren Münchens, für Kurgäste in den Kurorten Bad Heilbrunn und Bad Tölz und für Kulturliebhaber auf Brauchtums-Veranstaltungen vom Maibaum-Aufstellen bis zum Leonhardiritt. Das Tölzer Land hat viel zu bieten. Tourentipps, Ausflugsziele, Sehenswürdigkeiten, Reiseinformationen und noch viel mehr finden Sie hier!

Touren in der Nähe folgender Städte: Bad Tölz, Garmisch-Partenkirchen, München, Rosenheim, Starnberg

Touren in Tölzer Land

Benediktenwand, 1800 m

Am Gipfelkamm der »Benewand«

Da diese Tour sehr selten durchgeführt wird, ist meistens anstrengende Spurarbeit notwendig. Lange Fahrwege werden erst oberhalb der 1000-Meter-Linie von pfundigen Skihängen abgelöst. Und die lassen das Herz jedes engagierten Skitourenfahrers gleich um ein paar Takte höher schlagen. Vergessen darf man dabei aber die allgegenwärtigen alpinen Gefahren nicht. Vor allem zwischen Brandköpfl und Gipfelgrat besteht bisweilen erhebliche Lawinengefahr. In jedem Fall verlangt diese ungewöhnliche Skitour Kondition und Ausdauer.
Lawinengefahr: hoch (Autor: Siegfried Garnweidner)Im Sommer geht es auf der »Benewand« bisweilen zu wie auf dem Jahrmarkt. Von allen Seiten pilgern die Wanderer herauf und feiern auf dem Gipfel fröhliche Urständ. In der kalten Jahreszeit hingegen hält der Berg seinen Winterschlaf, und nur gelegentlich verirren sich... weiter >

Brauneck, 1555 m

Der Garlandhang gehört uns Anfang Mai allein!

Nur die Einfahrt vom Gipfel in den Garland-Hang kann bei ungünstiger Schneelage etwas steil wirken und für Anfänger ein bisserl aufregend sein. Der Rest ist nicht schwierig (Piste). Wer über den Garlandhang zur Bergbahn-Talstation abfährt, muss für eine Rückfahrmöglichkeit nach Wegscheid sorgen (auch Busverkehr).
Exposition: Ost, Süd und Nordost / Lawinengefahr: sehr gering (Autor: Christian Schneeweiß, Siegfried Garnweidner)Gestandene Skitourengeher halten normalerweise von Bergen, die mit Seilbahnen erschlossen sind, nicht viel. Überlaufene Pistenautobahnen sind ihnen zu Recht ein Gräuel, und genau in diese Kategorie fällt das Brauneck. Und doch lohnt sich die kleine Skitour dort hinauf... weiter >

Herzogstand (1731 m)

… und von unten

Piste bis zum Herzogstandhaus. Bis auf den Gipfelanstieg unschwierige, aber stellenweise steile Skitour auf langer Skipiste. Der Gipfelhang bleibt guten Skifahrern vorbehalten.
Exposition: Osten und Süden / Lawinengefahr: Am Gipfelhang mäßig, sonst kein Risiko (Autor: Siegfried Garnweidner)Der Gemeinde Kochel geht es nicht anders wie vielen Seilbahnbetreibern im Voralpenbereich. Sie haben zwar schöne Pisten, liegen nicht weit von den Großstädten entfernt, aber mit den großen Skigebieten, die ganze Bergregionen in Freizeitparks umfunktioniert haben,... weiter >

Blomberg (1248 m) und Zwiesel (1348 m)

Gipfelanstieg zum Zwiesel von Süden

Interessante Anfängertour mit ein paar Schwierigkeiten bei der Abfahrt. Nicht schneesicher, aber selbst bei schlechtem Wetter oder relativ hoher Lawinengefahr möglich.
Exposition: Überwiegend Osten / Lawinengefahr: Sehr gering (Autor: Siegfried Garnweidner)Auf dem Blomberg war vermutlich noch nie jemand mit Ski. Diese Erhebung nördlich des Blomberghauses ist eigentlich nur der Standort eines Antennenmastes und als Tourenziel absolut uninteressant. Weitaus attraktiver ist das Blomberghaus, denn die Wirtschaft ist... weiter >

Rechelkopf, 1330 m

Gipfelschau vom Rechelkopf ins Oberland

Weitgehend einsame Skitour, die überwiegend im Wald verläuft und deshalb auch für Schlechtwettertage oder ungünstige Lawinensituation geeignet ist. In Gipfelnähe finden sich allerdings sehr schöne, freie Hänge, die man nach Bedarf auch mehrmals hinaufsteigen und herunterflitzen kann.
Lawinengefahr: gering (Autor: Siegfried Garnweidner)Der Rechelkopf, ein unbedeutender Voralpenmugel, wird selbst im Winter oft von Wanderern besucht. Vier Skirouten gibt es auf den unscheinbaren Waldgipfel und alle haben ihre Reize. Die lohnendste Route ist hier ausführlich beschrieben, die anderen werden im Tipp... weiter >

Lerchkogel (1688 m)

Winterliche Bergeinsamkeit beim Lerchkogel-Niederleger

Sehr lange Straßen und unerschlossenes Tourengelände. Landschaftlich interessante, aber mühsame und lange Skitour ohne besondere Schwierigkeiten. Man muss rund 1 Stunde lang die Ski auf der Straße von Fall durch das Dürrachtal schieben oder tragen. Da das nicht besonders verlockend ist, wird diese Strecke oft mit dem Mountainbike zurückgelegt. Möglich ist das, weil die asphaltierte Straße meist geräumt ist.
Exposition: Norden / Lawinengefahr: Mittel (Autor: Siegfried Garnweidner)Aus seinem Schattendasein kommt der Lerchkogel nicht heraus und wird sich wahrscheinlich nie zu einem richtigen Modeziel mausern. Der Anstiegsweg ist einfach zu weit und zu mühsam. Dieser bescheidene Gipfel liegt ziemlich abgelegen südlich des Sylvensteinsees hoch über... weiter >

Demeljoch, 1924 m

Beim Anstieg aufs Demeljoch lichtet sich der Nebel und gibt diesen Blicke frei.

Wenig durchgeführte Skitour zu einem traumhaften, aber etwas umständlich zu erreichenden Skiberg, bei dem man gute Firnverhältnisse haben sollte. Lawinengefahr: mittel (Autor: Siegfried Garnweidner)Wahrscheinlich wird man auf dieser großartigen Skitour allein unterwegs sein. Und wenn der Firn stimmt, gibt es kaum eine schönere Abfahrt. Am besten eignen sich kalte Märztage, wenn viel Schnee liegt und im Tal dichter Nebel wallt, der sich im Laufe des Tages auflösen... weiter >

Zwieselberg, 1348 m

Bei der Abfahrt vom Zwieselberg

Die nicht schneesichere Isarwinkler Eingehskitour bietet bis auf eine Waldpassage unerwarteten Abfahrtsgenuss, der mit einem 2 km langen Zustiegshatscher erkauft wird. Der unscheinbare Gipfel bietet hübsche Aussicht auf Isartal und Benediktenwand sowie Fernsicht bis zum Großvenediger.
Exposition: Ost, Süd / Lawinengefahr: gering bis mäßig (Autor: Christian Schneeweiß, Siegfried Garnweidner)Erstaunt sehen wir zu, wie Skifahrer und Snowboarder aus einem Seiteneinschnitt flitzen. »Da muss ein Wurmloch im Raum-Zeit-Kon-tinuum sein, durch das Skifahrer herausfallen …« So klingt das, wenn man mit Physikern unterwegs ist, denen weder das Schneetreiben noch die... weiter >