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Trentino

Das Trentino ist 6206 km² groß und hat rund 507.000 Einwohnern. Die Provinz grenzt nördlich an Südtirol, im Osten und Süden an Venetien, im Westen an die Lombardei. Das Land ist extrem gebirgig und wird von der Etsch durchflossen. Es bildet einen Teil der Brennerlinie und reicht von der Salurner Klause im Norden bis ca. 15 km vor die Veroneser Klause bzw. bis zum Gardasee im Süden. Es gliedert sich in sechs große Talschaften: In der Mitte von Nord nach Süd das Etschtal (südlich von Trient Lagertal (Vallagarina)), im Westen die Judikarien (Val Giudicarie) und das Sulzbergtal (Val di Sole), im Osten das Fleimstal (Val di Fiemme) – mit dem Fassatal und dem Suganertal (Valsugana) und schließlich im Südwesten zwischen Lagertal und Judikarien das untere Sarcatal mit dem Gardasee. Das Lagertal und das untere Sarcatal sind die tiefstgelegenen Täler der Alpen. Der höchste Berg des Trentino ist der Monte Cevedale (3.769 m s.l.m.) in der Ortlergruppe, weitere bedeutende Gipfel sind Palòn de la Mare (3.704 m s.l.m.), Punta San Matteo (3.684 m s.l.m.), Presanella (3.556 m s.l.m.), Monte Care Alto (3.462 m s.l.m.), Marmolata (3.342 m s.l.m.), Cima Tosa (3.173 m s.l.m.), Cimone della Pala (3.185 m s.l.m.), Cima Brenta (3.150 m s.l.m.) und die Spitze Monte Baldo Altissimo (2.079 m s.l.m.). Zur Autonomen Provinz Trient gehört auch der nördliche Teil des Gardasees, an dem die bekannten Ortschaften Riva del Garda (ehemals Reif am Gartsee) und Torbole liegen.

Touren in Trentino

Vom Passo Coe zum Rifugio Lancia

Auf gutem Weg zum Monte Borcoleta. Steiler Abstieg zum Borcolapass, steiler Anstieg auf der Gegenseite. Mit etwas Auf und Ab zum Rif. Lancia. Wasser gibt es bald nach dem Einstieg vom Passo Borcola aus einer kleinen Leitung und kurz vor der Malga Costa (kleiner Umweg nach rechts). Kinder und Genießer: Anstrengende, aber sonst abwechslungsreiche, interessante Tour mit schöner Hütte. Mit etwas Glück begegnet man der Schafherde und den Eseln und Haflingern. (Autor: Robert Mayer)Eine landschaftlich sehr schöne und einsame Etappe auf dem Friedenspfad, die den Einstieg in den Pasubio markiert. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zu den in der Sonne golden glänzenden Lagunen von Venedig. Der Monte Maggio ist ein beliebter, daher auch belebter... weiter >

Von Lusern zum Rifugio Coe

Bitte beachten: Km-Distanz (28 km) ist bereits incl. empfohlener Bus-Fahrt von Lusern nach Carbonare. Netto-Km-Distanz: 9,9 km. Nach der Busfahrt leichter Anstieg von Carbonare auf die Kammhöhe und gemütlicher Abstieg zum Rif. Coe. Kein Quellwasser am Weg. Kinder und Genießer: Kurze, gemütliche Wanderung für jedermann (Autor: Robert Mayer)Der österreichische General von Hötzendorf ließ auf der Hochebene von Lavarone insgesamt sieben Forts errichten; sie bildeten eine Verteidigungslinie quer über den gesamten Höhenzug. Auf dem Mont Rust bei Carbonare stand der Mittelpunkt des Kommunikationssystems, ein... weiter >

Von Levico Terme nach Lusern

Steiler Anstieg auf die Hochebene von Lavarone, dann gemütlich und flach weiter. Wasser gibt es in den Malgas und am Ausstieg der Val-Scura-Schlucht. Kinder und Genießer: Kurze und interessante Etappe. Vor allem die Variante Val Scura ist sehr spannend, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Selbstsicherung vorausgesetzt. Etappen-Ende im Albergo Monterovere möglich (Autor: Robert Mayer)Fast am Ende der Welt liegt Lusern am Rand der Hochfläche von Lavarone, dort, wo der tiefe Einschnitt des Asticotals die Grenze vom Trentino und Veneto bildet. Weites, einsames Land, das die Vorstellungskraft und Fantasie beflügelt. In alten Zeiten vermutete die... weiter >

Von Palu im Fersental nach Levico Terme

Faszinierend schöne Kammwanderung rund um Palu mit alpinem Charakter. Steile, kraftraubende Anstiege auf den Monte Gronlait und den Fravort; Ausdauer und Trittsicherheit notwendig. Bei Schlechtwetter tiefer liegende Variante wählen. Unbedingt Getränke mitnehmen, da erst nach der Malga Massi die erste Quelle kommt! Kinder und Genießer: Eine schöne, aber lange Etappe, die nur mit der Schlechtwettervariante gekürzt werden kann. Nur für trittsichere Kinder bei guten Bedingungen geeignet. Um die Etappe abzukürzen, in Vetriolo Terme übernachten oder den Bus nach Levico benutzen. (Autor: Robert Mayer)Das warme, frühe Licht fällt auf die sehr lebendigen, roten Porphyrwände der Cima Sette Selle und ihrer Nachbargipfel. Ziegen und Schafe ziehen als schwarze Silhouetten über die zackigen Grate der Fleimstaler Berge. Man fühlt sich unendlich weit entrückt von der... weiter >

Von Cembra nach Palu im Fersental

Eine leichte Etappe auf guten Wegen, lediglich die Varianten sind konditionell anspruchsvoll, aber sehr lohnend. Quell- und Flusswasser gibt es unterwegs. Kinder und Genießer: Die Schilderung der Schlacht von Segonzano, die Erdpyramiden und die zahlreichen Bergdörfer stellen auch Kinder zufrieden. Frühzeitiges Etappen-Ende auch in Bedollo möglich (Autor: Robert Mayer)Auch Albrecht Dürer suchte schon den Weg in den Süden: Er wanderte 1494 auf einem Teilstück des E5 nach Venedig. Diese Strecke ist heute als »Dürerweg« ausgeschildert, und Porphyrblöcke mit der Aufschrift »AD« erinnern an die Stätten, an denen er seine Aquarelle malte... weiter >

Von Gfrill nach Cembra

Gemütliche Wanderung unterm Nadel- und Blätterdach auf guten Pfaden und Forststraßen. Achten Sie im Salurner Wald auf die leicht zu verfehlenden Abzweige, vor allem nach der ersten Lichtung mit Hütten. Wenn Sie längere Zeit auf keine rote E5-Markierung treffen, kehren sie zurück zur letzten Markierung. Kein Wasser bis Lago Santo Kinder und Genießer: Keine schwere Etappe, aber es fehlt an Spannung, Action und Aussicht. Etappen-Ende im Rifugio Alpini am Lago Santo möglich (gute Wildgerichte) (Autor: Robert Mayer)Eine Etappe für Naturliebhaber und Waldläufer oder solche, die es werden wollen. Um die Vielfalt der Lebensräume und die enge Vernetzung der Pflanzenbiotope und der Tierwelt in dem riesigen Gebiet des Salurner Walds einigermaßen begreifen zu können, bräuchte man einen... weiter >

Sentiero del Coraza und Sentiero dei Sparavei

Anstrengende, landschaftlich einmalige Überschreitung: wenig Eisen, viel Natur. Gute Kondition unerlässlich. Lässt sich mit der »Via Segata« kombinieren. (Autor: Eugen E. Hüsler)Man kann den Dos d’Abramo auch anders besteigen, nicht am senkrecht verlaufenden Drahtseil, nicht von halber Höhe, sondern aus dem Tal. Das ergibt dann eine große Runde mit wenig Eisen, dafür mit unvergleichlichen Landschaftseindrücken. Ein Blick von Aldeno hinauf in... weiter >

Von Torbole nach Nago

Unschwierige Rundwanderung auf weitgehend bequemen Wegen; kein Schatten. (Autor: Helmut Dumler)»Wie sehr wünschte ich meine Freunde einen Augenblick neben mich, dass sie sich an der Aussicht freuen können, die vor mir liegt«, schwärmte Goethe in Torbole anlässlich seiner Italienreise am 12. September 1786. weiter >