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Schweiz & Liechtenstein

Grandiose Alpengipfel, saftige Bergwiesen und kristallklare Seen – das kann nur die Schweiz sein. Geographisch gliedert sich der von der EU umkreiste Binnenstaat in drei große Naturgebiete, die auch klimatisch große Unterschiede aufweisen: Im (Nord)Westen befindet sich der Jura, ein aus Kalkstein bestehendes Mittelgebirge mit dicht bewaldeten Bergrücken. Vom Genfer- bis zum Bodensee, zwischen Jura und Alpen, erstreckt sich das Schweizer Mittelland, das bedeutendste Agrargebiet der Schweiz. Und hoch über allem thronen die Bergriesen der Alpen (55 Viertausender sind unter ihnen, über 19 verlaufen an der Grenze zu Italien), die aus zwei durch die Rhein-Rhône-Furche voneinander getrennten Gebirgszügen bestehen und zwei Drittel der Landesfläche einnehmen. Der höchste Gipfel unter ihnen ist die Dufourspitze im Monte-Rosa-Gebirgsmassiv in den Walliser Alpen mit 4634 m. Im Berner Oberland bilden der Eiger (3970 m), der Mönch (4107 m) und die Jungfrau (4158 m) eine bekannte Dreiergruppe. Aber nicht nur die Berge machen die Faszination für die Schweiz aus: auch Städte wie Bern, Basel, Genf oder Zürich, die gastfreundlichen Menschen mit dem niedlichen Akzent und die einheimische Küche lassen Genießerherzen höher schlagen. Entdecken Sie hier die Schweiz auf den schönsten Wander-, Kletter- oder Fahrradrouten!

Touren in Schweiz & Liechtenstein

Piz Arina, 2828 m

Größtenteils einfache Bergwanderung, die jedoch beim steilen Abstieg vom Gipfel kurzzeitig etwas höhere Anforderungen stellt. Neben einer guten Kondition ist ein ebenso guter Orientierungssinn notwendig, da die Markierungen stellenweise sehr spärlich und oft verblasst sind. (Autor: Peter Deuble)Der Piz Arina ist der südlichste Gipfel der Samnaungruppe. Obschon »nur« ein Vorgipfel des deutlich höheren Muttlers, bildet er eine recht mächtige und selbstständige Pyramide. Die Überschreitung des Berges ist die ideale Tour und in beiden Richtungen lohnend. Wer in... weiter >

Piz Lischana, 3105 m

Anspruchsvolle Tour auf den einzigen für »Normalverbraucher« machbaren Dreitausender in den Unterengadiner Dolomiten. Absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Nicht bei Regen, Neuschnee und Eis! Die Anstrengungen lassen sich mit einer Übernachtung in der vorbildlich geführten Chamonna Lischana auf zwei Tage verteilen. Für Konditionsstarke aber auch gut an einem Tag machbar. Die hier angegeben Zeiten gelten ab dem Parkplatz. Wer von Scuol aufsteigt, hat nochmals mehr als 200Hm zu bewältigen bzw. gut 1.30Std. Mehrzeit insgesamt! (Autor: Peter Deuble)Südlich von Scuol erheben sich die Unterengadiner Dolomiten als beeindruckende Nordfront der Sesvenna-Lischana-Gruppe. Die hellen Dolomitgesteine stehen im krassen Gegensatz zu den dunklen Gneisgipfeln der Silvrettaberge. Die Unterengadiner Dolomiten sind Teil eines... weiter >

Sensationell: die kühnste Hängebrücke im Berner Oberland

Das Gadmer Tal hat eine neue Sensation: die Hängebrücke über den Gletschersee vor dem Triftgletscher. Allerdings eine, die recht zwiespältige Eindrücke hinterlässt. Denn notwendig wurde ihr Bau durch ein eher trauriges Phänomen: das Gletschersterben. Das Alpeneis schmilzt, eine Folge der globalen Klimaänderung, und besonders hart traf es den Triftgletscher. Allein im Hitzesommer 2003 zog sich seine Zunge um 152 Meter (!) zurück. Das Schmelzwasser bildete in seinem Vorfeld einen mehr und mehr anwachsenden See. Wo man früher übers Eis auf die Nordseite des Tales wechselte, um zur Trifthütte zu kommen, war nun tiefes Wasser, der Zugang zur Trifthütte dadurch erheblich erschwert, auch gefährlich. (Autor: Eugen E. Hüsler)Abwechslungsreiche, recht kurze Wanderung in die Hochgebirgsregion des inneren Trifttals. Absoluter Gag: die Nepalbrücke über den Gletschersee.   weiter >

Bettmerhorn – Märjelensee – Aletschwald

Wandern im »UNESCO Welterbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch« (Autor: Rose Marie und Gerhard Bleyer)Wanderung über dem Grossen Aletschgletscher und durch den berühmten Aletschwald; leicht. weiter >

Von Arbon nach Rheineck

Einfache Etappe, die anfangs flach am Seeufer entlang, später hinauf zum Schloss Wartensee führt und Zeit für Ausflüge lässt. Getränke sind nur in den Gasthöfen erhältlich. Kinder und Genießer: Kurze Etappe mit Badegelegenheit und interessanten Abstechern zum Hundertwasserhaus und zum Fliegermuseum. Schiffsverbindung Rorschach–Rheineck (Autor: Robert Mayer)Die grazile Badhütte, auf Pfählen mitten im Wasser der Rorschacher Bucht stehend, wäre eine originelle Möglichkeit, das Bodenseewasser hautnah kennenzulernen. Zumal dieses wieder sehr sauber ist – zu sauber für die Fische, denn der Fischreichtum ist mit der... weiter >

Von Konstanz nach Arbon

Technisch einfache und flache Etappe, ideal zum Einlaufen für die Berge. Für Kinder und Genießer: Schöne, aber sehr lange Etappe an den Ufern des »Schwäbischen Meeres«. Es besteht die Möglichkeit, ab Romanshorn ein Schiff oder die Bahn zu nehmen. (Autor: Robert Mayer)Am Stadtgarten von Konstanz beginnt der E5, dort wurde er am 2. Juli 1972 offiziell als Fernwanderweg vom Bodensee zur Adria eröffnet. Daneben liegt das Wahrzeichen des Konstanzer Hafens, die neun Meter hohe, üppige Kurtisane Imperia. Sie trägt in der einen Hand den... weiter >

Der Gommer Höhenweg

Aussichtsreiche Hangwanderung ohne größere Steigungen, bestens markiert. Durchwegs ordentliche Wege, kaum Asphaltbelag. Mehrfach Zwischenabstiege zu den Gommer Dörfern möglich. (Autor: Eugen E. Hüsler)Das Goms ist anders. Anders als das übrige Wallis, das spürt man bereits auf der Fahrt von den großen Pässen herab in das sich schnurgerade hinziehende Tal. Es ist eine Landschaft der großen Linien, Gräben, aber keine richtigen Täler links wie rechts, und an ihren... weiter >

Wildhorn

Einfache und viel begangene Hochtour auf den höchsten Berg der westlichen Berner Alpen. Dabei ist die übliche Gletscherausrüstung unbedingt erforderlich, denn vor allem der Chilchligletscher hat Spalten! Allerdings kann der untere spaltenreiche Teil des Gletschers mittlerweile umgangen werden. Eine gute Kondition ist ebenso Voraussetzung. (Autor: Eugen E. Hüsler, Markus Meier, Peter Deuble)Zwar ist der Wildstrubel deutlich massiger, aber eben ein paar lumpige Meter niedriger als das Wildhorn, der höchste Gipfel in den westlichen Berner Alpen. Dieser Status verspricht eine fantastische Rundsicht. Seit einigen Jahren wird das Wildhorn vermehrt von der... weiter >