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Italien

Bella Italia, der so genannte »Stiefel im Mittelmeer« – lockt wie eh und je mit dolce vita, Eis, Bergen und Traumstränden. Kulturliebhaber, Verliebte und Modefetischisten kommen in den Städten wie Rom, Venedig, Florenz oder Mailand voll auf ihre Kosten. Die italienische Lebensart und zahlreiche kulinarische Genüsse, vor allem Pasta, Meeresfrüchte, Wein und Käse, lassen die Herzen der Feinschmecker höher schlagen. Und »Il Mare e Monti« – das Meer und die Berge, malerische Orte, mildes Klima und blaues Wasser der oberitalienischen Seen wie dem Gardasee, Lago Maggiore und Comer See ziehen Touristen magisch an und machen Italien zu einem fantastischen Revier für Wasser- und Outdoor-Sport. Sie sind von Norden her schnell über den Brenner oder Gotthard zu erreichen. Wandern überm Meer in den Steilküsten des Cinque Terre, ausgedehnte Radtouren durch die bezaubernden Hügel der Toskana, Vulkanwanderungen auf dem Stromboli, am Ätna auf Sizilien oder dem Vesuv im Golf von Neapel, Klettersteigvergnügen hoch überm Gardasee, Winterklettern auf Sardinien – das Angebot ist unbegrenzt. Hartgesottene Bergfexe kommen an den beeindruckenden Gipfeln der vier italienischen Alpen-Nationalparks Gran Paradiso, Stilfser Joch, Val Grande und Dolomiti Bellunesi voll auf ihre Kosten, und der mit 4748 m höchste Berg Italiens, der Mont Blanc de Courmayeur, bietet nicht nur ein Gipfelziel erster Güte, sondern auch ein Wintersportgebiet, das sich hinter Chamonix nicht verstecken muss. In unserem Tourenportal finden Sie die schönsten Reisetipps, Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten, um Italien einmal richtig kennen zu lernen.

Touren in Italien

Leichte Wanderung entlang des Partschinser Waal

Der Partschinser Waal ist zwar nur sehr kurz, wird aber von einem der romantischsten Wege des Vinschgau begleitet.

Der liebliche Ort Partschins eröffnet gleichsam den sonnigen Reigen der Vinschgauer Dörfer und liegt ebenso wie viele andere auf einem ausgedehnten Schuttfächer, der heute mit einem Mosaik aus Obstbaumkulturen und Höfen modelliert ist. Hier hat der Zielbach seine schuttreiche Ladung aus der Texelgruppe auf den Talboden geworfen und zu einem bis zu 200 Meter hohen Schuttkörper aufgetürmt. Dieser Gebirgsbach spielt bei unserer gemütlichen und abwechslungsreichen Wanderrunde auch die Hauptrolle, denn er speist sowohl den Partschinser Wasserfall als auch den Partschinser Waal, der am Beginn der Tour steht.Einfache Wanderung auf Wirtschaftswegen und Waldpfaden, insgesamt sind 300 Hm zu überwinden; durchgehend markiert. Partschins – Gasthaus Niedermair – Waalwegbeginn – Salten – Waalwegende – Partschinser Wasserfall – Partschins (Autor: Peter Mertz) weiter >

Zu Besuch bei Reinhold Messner

Zu Besuch bei Reinhold Messner

Die heutige Tour führt uns an die Sonnenhänge des Vinschgaus. 315 Sonnentage gibt es hier und auch an den 50 anderen Tagen sind die Niederschläge oft schwach. Denn die über 3000 Meter hohen Bergketten im Norden haben die Regenwolken schon »gemolken«. (Autor: Michael Kleemann)Steigähnliche Wanderwege (Waale), die Trittsicherheit erfordern. Wunderschöne Tiefblicke in den Vinschgau. weiter >

Von St. Felix zum Tretsee

Der Felixer Weiher oder Tretsee liegt inmitten herrlicher Lärchenwaldungen.

Einsamer Waldsee am Nonsberg. Einfache Rundwanderung auf Waldpfaden und geschotterten Wirtschaftswegen; durchgängig markiert; besonders gut für Senioren oder Familien mit Kleinkindern geeignet (Autor: Peter Mertz)Das Kalksteinmassiv des Nonsbergs südwestlich von Bozen gehört zu den weniger bekannten Regionen Südtirols. Zum Großteil liegt es ja auch bereits im Trentino. Hier entspringt der Noce, der südwärts ins Gebiet der Brenta abfließt. Auf dem Hochplateau liegen vier... weiter >

Klettersteig Sentiero del Sengio Alto

Klettersteige im Trentino

Natürlich ist der Monte Cornetto (1899 m) keineswegs nur ein »Hörnchen«, wie sein Name suggeriert, obwohl er, was die Höhe betrifft, weder mit dem Pasubio noch mit dem Caregastock konkurrieren kann. Die nähere Umgebung des Passo Pian delle Fugazze dominiert er allerdings locker: ein schroffer Felsgipfel, aus dessen Flanken zahlreiche Türme – groß und klein, dick und dünn – emporragen. weiter >

Sentiero del Sengio Alto

Sentiero del Sengio Alto

Bei der Fahrt von Rovereto hinauf zum Passo Pian delle Fugazze (1162 m) kommt bald einmal der Sengio-Alto-Kamm mit seinem markanten Nordpfeiler, dem Monte Cornetto (1899 m), ins Blickfeld. Als natürliches Bollwerk riegelt er das Vallarsa ab, im Norden vom Pasubiostock (Palòn, 2232 m), südwestlich von der Cima Carega (2259 m) flankiert. Die Front verlief zwar weiter nördlich – nach der österreichischen Maioffensive 1916 vom Monte Zugna (1664 m) quer über das Tal zum Monte Spil und weiter zum Monte Testo (1998 m) –, das hielt die Italiener aber nicht davon ab, rückwärtige Stellungen am Zackengrat, aber auch am Hauptkamm der Piccole Dolomiti anzulegen. Denn bei einem Durchbruch wäre für die Österreicher der Weg in die Poebene weitgehend frei gewesen. Die Front hielt aber bis zum Kriegsende – den Italienern gelang der angestrebte Vorstoß ins Etschtal nicht.Passo Pian delle Fugazze – Selletta Nord-Ovest – »Sentiero dell’arroccamento« – Passo dei Onari – Monte Cornetto – Passo dei Onari – »Sentiero del Sengio Alto« – Rifugio Campogrosso – Passo Pian delle Fugazze (Autor: Eugen E. Hüsler) weiter >

Gipfel der Grigne: il Grignone

Felsbogen am Grignone

Sehr anspruchsvolle, aber überaus abwechslungsreiche Runde. Bei der »Ferrata CAI Mandello« handelt es sich um einen Klettersteig mittlerer Schwierigkeit, mit Eisenbügeln und Ketten bestens gesichert. Komplette Klettersteigausrüstung erforderlich! (Autor: Eugen E. Hüsler)Sehr anspruchsvolle, aber überaus abwechslungsreiche Runde. Bei der »Ferrata CAI Mandello« handelt es sich um einen Klettersteig mittlerer Schwierigkeit, mit Eisenbügeln und Ketten bestens gesichert. Komplette Klettersteigausrüstung erforderlich! (Autor: Eugen E.... weiter >

Fennberg-Klettersteig

Am Fennberg-Klettersteig

Ganz unten im Südtiroler Unterland, der Sprach- und Provinzgrenze zum Trentino bereits ganz nahe, fußt der Fennberg in der breiten, durch die Abzugskanäle des Kalterer Sees erst urbar gemachten Sohle des Etschtals. Und genau da, Höhenkote 210 m, startet der »Fennberg-Klettersteig«, eine interessante gesicherte Route, bloß mäßig schwierig, aber ziemlich lang und anhaltend steil, im Hochsommer deshalb eine richtige (knochentrockene) Hitzefalle. Viel schöner ist die Tour im Frühling, wenn am Weg die rosafarbigen Blüten des Diptam (Dictamnus albus) stehen und der Goldregen (Laburnum anagyroides) seine Farbenpracht entfaltet. Überhaupt zeichnen sich die felsigen Steilhänge des Fennbergs durch eine besonders artenreiche Vegetation aus, wobei ausgesprochene Alpenpflanzen wie etwa Silberwurz (Dryas octopetala) und Behaarte Alpenrose (Rhododendrum hirsutum) hier extrem weit herabsteigen (bis... weiter >

Sella Ronda im Uhrzeigersinn

Sella Ronda mit dem Mountainbike

Die Sella Ronda mit dem Mountainbike ist eine Mischung aus Straßen, Trails und Liftfahrten. Die gröbsten Anstiege werden mit Gondelbahnen absolviert. Für die Tour sollte man einen halben Tag einplanen. Genießer, die gerne unterwegs den einen oder anderen Espresso schlürfen und gerne an Bilderbuch-Panoramaplätzen Pause machen, können die Runde locker auf einen Tag ausdehnen. (Autor: Uli Preunkert, Carolin Kreutzer, Marianne Pietschmann)Was Skifahrer seit Jahrzehnten begeistert, geht jetzt auch im Sommer mit dem Mountainbike: die Umrundung des eindrucksvollen Sellamassivs an einem einzigen Tag. Möglich machen das fünf Bergbahnen, welche die fast 4000 Höhenmeter, die man ansonsten bergauf kurbeln... weiter >