Zendleser Kofel

Zendleser Kofel

Tourendetails

TourencharakterDas Villnösstal hat sich einen Namen gemacht als »sanfte Tourismusregion «. Der große, lärmende Pistenzirkus fehlt hier, umwelt- zerstörende Riesenprojekte muss man nicht erwarten. Am Zendleser Kofel die große Einsamkeit zu suchen, wäre aber auch verkehrt. Da es sich um eine kurze, einfache Tour handelt, hat der Aussichtsberg auf die Geislergruppe viele Fans. Die hohe Ausgangslage von knapp 1700 Metern und der Aufstieg auf der präparierten Rodelbahn sichern zudem gute Bedingungen.

Großer Gabler

Großer Gabler

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TourencharakterDie Plose über Brixen gilt als bekanntes Wintersportrevier, nicht nur für Pistenfahrer, sondern auch für Tourengeher. Sie haben im Osten des Höhenzugs mit dem Großen Gabler ein interessantes Ziel. Die riesige, freie Kuppe mit dem Gablerbiwak in Gipfelnähe und den hindernislosen Hängen lädt zu weiten Schwüngen ein. Mit der im Winter ab ca. 1700 Metern gesperrten Würzjochstrasse wird der Große Gabler zu einer schönen Eingehtour mit prächtiger Sicht auf die gegenüberliegende Geislergruppe und den Peitlerkofel.

Tourendetails

TourencharakterAus dem Hauptort der Pfitschtals, St. Jakob, ist ein großes Kar einsehbar, das von zwei felsigen Wächtern eingerahmt wird, oberhalb aber grosszügiges Skigelände bietet. Der dazugehörige Gipfel heißt Felbespitze und kann bis fast zum höchsten Punkt mit Skiern erstiegen werden – gute Verhältnisse und sichere Skitechnik vorausgesetzt. Ein einfaches Pflaster ist die Felbespitze nämlich nicht. Das beginnt bereits mit dem Weg durch den hier überall vorhandenen Waldgürtel und setzt sich mit den Steilstufen im oberen Teil fort. Als Am Gipfelhang bis 40°. Harscheisen empfehlenswert.

Tourendetails

TourencharakterAn einfachen Tourenzielen bietet das Pfitschtal wenig. Große, wilde Anstiege gibt es dafür einige. Die Ausgangslage von über 1400 Metern sichert ausreichend Schnee und vor allem in den nordseitigen Karen können Skitouren bis ins Frühjahr hinein unternommen werden. Das Rote Beil ist zwar nicht der höchste Gipfel unter dieser Tourenzielen, wird aber doch noch einigermaßen oft begangen. Während dies andernorts als Manko erscheint, ist man hier meist froh, ein paar Spuren von Vorgängern zu finden, die dann hoffentlich auch den besten Weg durch den anfänglichen Waldgürtel weisen.

Tourendetails

TourencharakterEinfach ist die Skitour zum Rauchkofel auf keiner der möglichen Routen und lang ist sie auch immer. Trotzdem gilt der mächtige Dreitausender als der Renommiergipfel im Ahrntal. Bei sicheren Firnverhältnissen ist es jedenfalls eine lohnende Tour mit einigen freien Hängen und einem wunderbaren Ausblick auf die Rieserfernergruppe und die Zillertaler Alpen. Dafür nimmt man den Forststraßenaufstieg – der immerhin bis ins Frühjahr eine solide Schneedecke aufweist – und den schwierigen Gipfelgrat gern in Kauf.

Tourendetails

TourencharakterEin wenig zur Modetour hat sich der Magerstein in der letzten Zeit entwickelt. Bereits im Hochwinter wird der lange Aufstieg unternommen. Unterschätzen sollte man den Berg aber keinesfalls. Da ist einmal seine Höhe: Mit 3273 Metern ist er eines der höchsten Ziele in diesem Führer. Knapp 1700 Höhenmeter müssen aus dem Reintal überwunden werden. Zwar zeigt der Rieserferner zum Gipfel hinauf keine besonderen Schwierigkeiten, dafür bringt die Abfahrt auf dem schmalen Hüttenweg zur Kasseler Hütte manchen zum Schwitzen.

Hinterbergkofl

Hinterbergkofl

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TourencharakterIm Sommer bildet der Staller Sattel die Verbindung zwischen Antholzer Tal und Defereggental, im Winter dagegen herrscht hier Wintersperre und das Gebiet um den Pass verwandelt sich in ein Loipenund Skitourenparadies. Selbst die eineinhalb Stunden auf und neben der Passstraße zum Staller Sattel bringt man schneller hinter sich als gedacht – für die Abfahrt gibt es ohnehin zügige Hänge. Vom Sattel tut sich ein weites Tourengelände auf mit verschiedenen Gipfeloptionen. Am beliebtesten sind Hinterbergkofl und Rote Wand.

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TourencharakterDas Kreuzeck ist der passende Gipfel für Einsteiger und Genießer. Schöne, freie Hänge wechseln mit einer kurzen Forststraßenpassage ab, die zur Karteisalm hinaufführt. Begangen wird die Tour schon zeitig im Jahr, aber auch noch bis spät ins Frühjahr hinein, denn der Startpunkt auf 1300 Metern bei der Hallmoosalm sichert gute Verhältnisse. Kein Wunder, dass die Tour beliebt ist und man zumeist eine Aufstiegsspur vorfindet.

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TourencharakterDas Schöderhorn ist ein gut versteckter Gipfel im hintersten Großarltal. Aus dem Tal ist er nicht zu sehen, erst wenn man schon ein Drittel der Tour hinter sich hat, kann man das Ziel erstmals im Tal- schluss erkennen. Eine hohe Ausgangslage und nach dem ersten Wiesenhang auch die eingefahrene Trasse einer neuen Forststraße bis zur Kreealm sichern das kostbare Weiß. Bald wird nun auch der Blick auf die anderen Skitourenziele im hinteren Großarltal frei: auf den imposanten Weinschnabel, auf Mandlkopf und Plattenkogel – Auswahl für mehr als ein Wochenende.

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TourencharakterDas Großarltal, das bei St. Johann im Pongau vom Salzachtal abzweigt, führt nach Süden und ermöglicht schöne Touren in der Ankogelgruppe und in den Radstädter Tauern. Überlaufen sind diese Anstiege alle nicht, zumal es eine einigermaßen große Auswahl an Möglichkeiten gibt. Zwei davon sollen hier vorgestellt werden. Die Tour auf den Gamskarkogel ist mit ca. 1200 Höhenmetern die kürzere der beiden Touren. Steile Osthänge und ein schöner Blick hinüber ins Gasteiner Tal zeichnen den Berg aus.

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