Tourendetails

TourencharakterDer Aufstieg zur Felspyramide des Cauriol ist zwar nicht lang, aber durchaus anspruchsvoll, vor allem die Gipfelflanke hinauf. Ähnlich wie bei den anderen Touren in der Lagoraigruppe kann man auch zum Cauriol von einem hohen Ausgangspunkt starten – vorausgesetzt, die Straße von Predazzo bis zum Rifugio Cauriol ist bereits befahrbar. Der Cauriol ist daher eine richtige Frühjahrstour, wenn im Tal bereits die ersten Blumen blühen und in den Nordhängen schöner Firn zu erwarten ist.

Tourendetails

TourencharakterEine anspruchsvolle und lange Tour in wilder Felsszenerie darf man an der Cima di Cece erwarten, besonders im Hochtal unter dem eindrucksvollen schwarzen Felsturm des Campanile. Vor April sollte man an diese Traumtour allerdings nicht denken, denn die Lawinengefahr in dem durchweg steilen Gelände darf nicht unterschätzt werden, auch ist die Zufahrtsstraße vorher meist noch nicht befahrbar.
Dann aber steht der Paradetour zum höchsten Gipfel der bizarren Porphyrwelt der Lagoraigruppe nichts mehr im Weg.

Tourendetails

TourencharakterDie Lagoraikette ist das optimale Revier für Tourengeher, die Freude am Entdecken haben. Die nordseitigen Flanken dieses lang gestreckten Gebirgszugs eignen sich vorzüglich für Firnabfahrten, die Wege dort hinauf muss man sich teils selbst suchen. Die Gipfel- und Schartenziele werden von Tourengehern zu selten aufgesucht, als dass man dort von vornherein auf vorhandene Spuren hoffen könnte, die dem Gebietsneuling den Weg weisen.

Tourendetails

TourencharakterDer Monte Mulaz in der Palagruppe ist ein anspruchsvolles, aber nichtsdestotrotz beliebtes Ziel. Die hohe Ausgangslage sichert gute Bedingungen selbst im grobblockigen Felsgelände des nördlichen Randes der Pala. Nach einem kurzen Flachstück im Val Venegia ist der Aufstieg durch steile Flanken gekennzeichnet und meist durch eine letzte Passage zu Fuß zum Gipfelkreuz mit der Glocke. Nach gut1200 anstrengenden Höhenmetern ist das kräftige Ziehen am Klöppel eine Selbstverständlichkeit und für viele auch angesichts der großartigen Felskulisse der Pala ein Herzensbedürfnis.

Tourendetails

TourencharakterCima Bocche und Cima Juribrutto bilden zwei empfehlenswerte Skitourenziele vom Passo Valles aus. Die Cima Bocche hat die etwas zügigere Abfahrt und wird deshalb hier empfohlen. Schneesicher sind beide Touren, obwohl sie nach Süden exponiert sind. Aber der Startauf über 1700 Metern sorgt zumeist für ausreichende Schneelage. Gemeinsam ist beiden Gipfeln auch der wunderbare Blick auf die Palagruppe direkt gegenüber und auf die lang gestreckte Lagoraikette im Südwesten. Am Gipfelkreuz sieht man dann sogar auf die Dolomitenkönigin, die Marmolada.

Tourendetails

TourencharakterDas Val di San Nicolo, das von Südwesten an die Marmolada heranführt, ist im Winter weitgehend ruhig, da lediglich im vordersten Abschnitt die Straße geräumt ist. Ein Stück weit findet hier Pistenzirkus statt. Der erste Teil der Tour nutzt daher auch die Skipiste bzw. den präparierten Winterweg und die Rodelbahn als Aufstiegsstrecke zum Rifugio Monzoni.

Grasleitenpass

Grasleitenpass

Tourendetails

TourencharakterDer Grasleitenpass liegt direkt unter dem Kesselkogel, dem höchsten Gipfel der Rosengartengruppe. Er verbindet das wilde Tscha- mintal mit dem Vajolettal. Durch Letzteres kann man auf einer landschaftlich sehr abwechslungsreichen Skitour ohne besondere Schwie rigkeiten zum Pass ansteigen.
Wer vor Ende März den langen Weg durchs Vajolettal plant, könnte sogar auf die Liftanlagen von Pera im Fassatal zurückgreifen und so einige Höhenmeter sparen. Aber auch nach Ende des Pistenbetriebs verliert die Tour nichts von ihrer Großartigkeit.

Tourendetails

TourencharakterPonta Lastoi de Formin wird das Ziel in der Karte bezeichnet, gebräuchlicher ist der Begriff Monte Formin. Dahinter verbirgt sich eine landschaftlich reizvolle und schneesichere Skitour südwestlich von Cortina d’Ampezzo, die sich einiger Beliebtheit erfreut. Wer den Monte Formin von der »richtigen« Seite betrachtet, sieht ihn als große skifreundliche Nordostflanke. Von Westen und Süden gesehen blickt man dagegen auf hohe Felsabbrüche, an denen im Sommer Kletterer unterwegs sind.

Tourendetails

TourencharakterSchon bei der Fahrt von Toblach nach Cortina fällt das riesige Steilkar unter der Hohen Gaisl auf. Ein scheinbar durchweg steiles, sich nach oben verjüngendes Kar zieht da am Passo di Cima Banche unter die rötlich-gelblichen Felsmauern des wilden Dreitausenders hinein. Und genau in dieses Kar führt die Skitour zum Col Freddo. Col Freddo oder Forcella Colfiedo heißt das Ziel der 1200-Meter-Tour. Man kann sie von zwei Seiten aus angehen, die imposantere ist definitiv die Ostseite. Sie wird auch durchweg für die Abfahrt gewählt.

Forcella della Nevaiolo

Forcella della Nevaiolo

Tourendetails

TourencharakterDer südliche Nachbar der Drei Zinnen zählt im Nordalpenraum nicht gerade zu den bekannten und viel besuchten Gegenden. Dabei hat die Cadinigruppe nicht nur im Sommer vieles zu bieten, sondern hält auch für den Tourengeher einige interessante Routen bereit. In der wilden Felsszenerie sind steile Rinnen und stille Hochkare eingelagert, die für den versierten Skifahrer kaum Wünsche offen lassen. Die hier vorgestellte Runde verbindet drei Pässe und ist wegen der hohen Ausgangslage recht schneesicher.

Seiten