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Tegernsee-Schliersee-Wendelstein

Die Tegernsee-Schliersee-Wendelstein-Region liegt rund 50 km südlich von München in den Bayerischen Alpen und gehört zu den schönsten Feriengebieten Deutschlands, die im Süden an Österreich grenzt. Während der Süden durch die alpine Berglandschaft geprägt ist, fasziniert der Norden durch eine idyllische Hügellandschaft mit wunderbarem Bergblick, Moorseen und dem Mangfalltal. Bekannte Kur- und Ferienorte sind Tegernsee, Bad Wiessee, Rottach-Egern, Wildbad Kreuth und Gmund im Tegernseer Tal sowie Bayrischzell, Schliersee und Fischbachau in der Schliersee-Wendelstein-Region. Entdecken Sie hier die Ortschaften mit ihren unterschiedlichen Charakteristika und die Alpen mit ihren atemberaubenden Bergen und Seen.

Touren in der Nähe folgender Städte: Bad Tölz, Miesbach, München, Rosenheim, Starnberg

Touren in Tegernsee-Schliersee-Wendelstein

Hirschberg, 1653 m

Auf den Gipfelhängen des Hirschbergs

Die ideale Anfängerskitour beginnt mit einer Piste und endet auf einem Skitourengipfel, der Einsteigern und Könnern (Variante) eine lohnende Abfahrt bietet - ein toller Blick auf die Tegernseer Berge inklusive! (Autor: Christian Schneeweiß, Siegfried Garnweidner)Es ist eine ihrer ersten Skitouren – noch mit einer schweren alten Bindung ohne eingebaute Steighilfe, ganz zu schweigen von dem Gedanken an Step-In-Komfort. Gleich in der Früh über die Piste ohne Spitzkehre am Steilheits- und Überdehnungslimit vor ihr hochzustieren... weiter >

Setzberg (1706 m)

Der Setzberg

Lange Fahrwege und einfaches, unerschlossenes Berggelände. Leichte Vorgebirgs-Skitour, die ab der Rottachalm durch eine ansprechende Almlandschaft führt. Die Hangquerung über der Portnersalm ist nach Schneefällen von Lawinen bedroht. Ansonsten dürfte es keine Schwierigkeiten geben.
Exposition: Osten und Norden / Lawinengefahr: Mittel (Autor: Siegfried Garnweidner)Am Wallberg ist der Skibetrieb mittlerweile eingestellt, weil sich das Präparieren der Piste wegen ein paar Brettelrutschern nicht mehr lohnt. Es kommen Schlittenfahrer, die mit der Bahn zum Wallberghotel hinaufgondeln und die steile Rodelbahn hinunterrasen, und... weiter >

Wallberg, 1722 m

Gipfelschau vom Wallberg über das Wallberghotel zum Setzberg

Schöne Skitour auf seilbahnerschlossenen Berg. Doch verläuft die Route auf der »unverkabelten« Seite des Bergs. Gipfelanstieg sinnvollerweise nur zu Fuß. Hochinteressante Abfahrtsvariante durch den Mittertaler Graben (nur für Spezialisten).
Lawinengefahr: sehr hoch! (Autor: Siegfried Garnweidner)Der Wallberg, bis zum Wallberghotel mit Seilbahn erschlossen, gibt den idealen Berg für begeisterte Rodler ab. Da die Skipiste unpräpariert bleibt, kommen nicht sehr viele Skifahrer. Trotzdem ist am Berg einiges los, denn auch Wanderer gondeln im Winter herauf, um die... weiter >

Sonnberg, 1576 m

Anstieg von der Sonnbergalm zum Sonnberg

Nach einem ziemlich langen und bis zur Buchsteinhütte nicht sehr reizvollen Waldaufstieg wird man ab der Roßsteinalm durch eine großartige Voralpenlandschaft entschädigt. Auf der Abfahrt gibt es brillante Schattenhänge, lichten Wald, eine flache Forststraße, einen rassigen, dichten Waldhang und zuletzt einen langen, holprigen Wanderweg. Kurzum, die Tour bietet alles, was das Herz eines Tourengehers begehrt, der sich am liebsten in den Bayerischen Voralpen aufhält.
Lawinengefahr: hoch (Autor: Siegfried Garnweidner)Dieses Rahmerl ist völlig aus der Mode gekommen. Dabei ist diese altbekannte Skitour ein hochinteressantes Thema mit Variationen. Im Prinzip verläuft die Route um die beiden Voralpenklassiker Roß- und Buchstein herum und gipfelt im Sonnberg, einem völlig unbedeutenden... weiter >

Stolzenberg, 1609 m, Rotkopf, 1602 m, und Roßkopf, 1580 m

Am Stolzenberg

Zum Stolzenberg steiler, zwischendurch sogar felsiger, Anstieg, der sichere Spitzkehrentechnik verlangt. Der Übergang über Rotkopf und Roßkopf ist streckenweise eine »Holzerei« in dichtem Wald mit steilen Abbrüchen, die entsprechende Vorsicht gebieten.
Lawinengefahr: mittel (Autor: Siegfried Garnweidner)Bis zum Stolzenberg führt meist eine Spur hinauf, die von Tourengehern und Schneeschuhwanderern gleichermaßen genutzt wird. Um ehrlich zu sein, beim Gipfelaufstieg sind die Nutzer der Schneereifen eindeutig im Vorteil, denn im felsigen Steilhang wird es mit Fellen... weiter >

Brecherspitz (1683 m)

Blick über Untere und Obere Firstalm zum Brecherspitz

Fahrwege und leichtes Tourengelände. Nach langem Fahrweg steigt man über mäßig geneigte Hänge zum Gipfelrücken an. Der Gratübergang (ohne Ski) kann bei ungünstigen Verhältnissen heikel werden.
Exposition: Osten und Südwesten / Lawinengefahr: Gering (Autor: Siegfried Garnweidner)Zum Brecherspitz zieht sich vom Freudenreichsattel ein Skilift hinauf. Doch hat man ihn seit vielen Jahren nicht mehr in Betrieb gesehen. Vielleicht wird mit dem Ausbau des beliebten Skigebiets am Spitzingsee dieser Lift einmal reaktiviert. Noch ist der Berg ein... weiter >

Brecherspitz, 1683 m

Am Gipfelkamm des Brecherspitz

Anspruchsvolle, selten durchgeführte Skitour. Trotz ihrer Kürze verlangt sie eine gute Kondition. Beim Gipfelanstieg am Nordgrat braucht man vor allem im obersten Bereich einen guten Stapfschnee und für den Gratübergang vom Gipfelkreuz zum alten Brecherspitzlift Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Bei Überwechtung ist diese Etappe gefährlich. Die Abfahrt erreicht im obersten Bereich eine Neigung von satten 42 Grad!
Lawinengefahr: sehr hoch! (Autor: Siegfried Garnweidner)Bei hoher und sehr sicherer Schneelage ist die Skitour auf den Brecherspitz – und zwar von Neuhaus herauf – ein besonderes Schmankerl. Sie gewährt oberhalb der Ankelalm Abfahrtsfreuden pur und in Gipfelnähe ein – je nach Schneesituation – beschauliches bis arg... weiter >

Tanzeck (1703 m) und Rauhkopf (1689 m)

Tiefschneehänge dieser Art gibt es an der Lochgrabenschneid nur vor oder nach der Pistensaison.

Teilweise steile Piste und unschwieriges, freies Tourengelände. Sehr beliebte, einigermaßen kurze, aber landschaftlich sehr eindrucksvolle Rundtour mit großartigen Ausblicken, die weit über die Rotwandgruppe hinausreichen. Es gibt nur zwei unschwierige Steiletappen. Man sollte diese als sportliche Einlage sehen. Fast die gesamte Route ist weitgehend lawinensicher. Bei der Hangquerung über der Schönfeldhütte besteht allerdings bisweilen ein erhebliches Lawinenrisiko (Osthänge unter den Wilden Fräulein).
Exposition: Westen / Lawinengefahr: Überwiegend sehr gering (Autor: Siegfried Garnweidner)Ganz in der Nähe der Pisten am Lochgraben und am Rauhkopf verläuft diese Einsteigertour par excellence. Pistenmäßig ist auf diesen Abfahrten nicht viel los, und in der Vor- oder Nachsaison stehen die Lifte meistens sowieso still. Dann kommen die Tourengeher in Scharen... weiter >