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Outdoor-Mekka und Skiparadies: Neues von der Arlbergregion

Als größtes zusammenhängendes Skigebiet in Österreich stehen Wintersportlern am Arlberg mit einer neuen Verbindungsbahn insgesamt Skiabfahrten auf einer Länge von 305 Kilometern samt 87 Liften und Bahnen zur Verfügung. Das garantiert eine neue Dimension an Skivergnügen, die keine Grenzen zu kennen scheint – ein neues Kapitel in der Skigeschichte am Arlberg.
Flexenbahn © pixabay©violetta (CC0 1.0)
Die neue Flexenbahn sorgt für einen Anschluss an die Skigebiete von St. Christoph und St. Anton.
Mit der letztjährigen Umsetzung des ambitionierten Bauvorhabens läuft die Arlbergregion neuerdings der Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental (264 Kilometer) und Saalbach-Hinterglemm-Fieberbrunn (270 Kilometer) den Rang als größtes zusammenhängendes österreichisches Skigebiet ab. Mehr noch: Mit dem Schließen bislang bestehender Verbindungslücken zieht die Region mit dem französischen Wintersport-Mekka rund um Val d'Isère und Tignes auf internationaler Ebene gleich.

Ski- und Snowboard-Spaß der neuen Superlative

Bislang waren die beiden Seiten am Arlberg, St. Anton und Lech-Zürs voneinander getrennt gewesen. Mit dem Bau vier neuer Personengondeln änderte sich das zu Beginn dieser Wintersportsaison: In den Sommermonaten des vergangenen Jahres wurden verschiedene bislang unzusammenhängende Teilabschnitte im Skigebiet Ski Arlberg durch Seilbahnen miteinander verbunden. Dadurch lassen sich seit der Skisaison 2016/17 alle Orte am Arlberg bequem auf Skiern erreichen.


Nahezu grenzenloser Ski- und Snowboard-Spaß auf durchgehenden 65 Streckenkilometern bis Ende April. pixabay©tpsdave (CC0 1.0)

Rund 45 Millionen Euro an Baukosten hat das ambitionierte Projekt gekostet, das seit diesem Winter skibegeisterten Gästen von nah und fern ermöglicht, jedes Ziel im Arlberger Skigebiet schnell, einfach und bequem auf Skiern zu erreichen.

Realisiert wird das Konzept nahtloser Verknüpfung der verschiedenen Abfahrtspisten, Loipen und Stationen zu einem übergreifenden, zusammenhängenden Ski-Dorado durch Errichtung der
  • Flexenbahn auf der Vorarlberger Seite des Arlbergs, zwischen Zürs und Stuben/Rauz
  • Trittkopfbahn I+II
  • Albonabahn II

Die vier Bahnen werden dabei rechtzeitig vor Beginn der Wintersaison 2016/17 fertiggestellt und in Betrieb genommen.  Von Zürs kommend führt die Trittkopfbahn I zur neuen Zwischenstation, von wo aus sich Wintersportbegeisterten die Wahl bietet,
  • weiter zur neuen Bergstation der Trittkopfbahn II zu fahren
  • mit der neuen Flexenbahn zur Alpe Rauz in Stuben zu gelangen, mit der Option zur Weiterfahrt über die neue Albonabahn II nach in Stuben
  • von der Alpe Rauz aus die Skigebiete in St. Christoph und St. Anton zu erreichen.

Somit bildet sich ein zusammenhängendes Netz an Seilbahnen heraus, welche die diversen infrastrukturellen Wintersporteinrichtungen der Orte
  • St. Anton
  • St. Christoph
  • Stuben
  • Zürs
  • Lech
  • Oberlech
  • Schröcken
  • Warth
 
miteinander verbindet.
 
In Umkehrrichtung können seit dieser Saison Ski-Gäste mit der Flexenbahn von Stuben/Rauz aus zur Zwischenstation beziehungsweise Bergstation der Trittkopfbahn und somit nach Zürs gelangen. Von dort aus gelangen Skifahrer nach Lech und noch weiter bis nach Warth-Schröcken.

Gepflegtes Pisten-Hopping: Der „Run of Fame“


Die neuen Seilbahn-Verbindungen ermöglichen ein Abfahren sämtlicher Skigebiete an einem Tag und machen Ski-Busse weithin überflüssig. pixabay©Hans (CC0 1.0)

Mit der neuen Skigebietsverbindung von Zürs mit Stuben/Rauz entsteht auch das neue Skierlebnis des „Run of Fame“, der auf 65 zusammenhängenden Skiabfahrtskilometern ein Panorama des komplett verbundenen Skigebiets über den ganzen Arlberg ermöglicht.  So wurde der spektakuläre Skirundweg mit 65 Pistenkilometern und 18.000 Höhenmetern bereits in dieser Saison zum Highlight für Ski-Fans. Das Besondere: Trotz der langen Distanz, die über sieben Gipfel führt, wird keine Piste zweimal besucht, unter anderem den vier neuen Zehnpersonen-Gondeln sei Dank. Wie Experten der Arlberger Bergbahnen prognostizieren, benötigen Ski-Enthusiasten künftig mindestens rund acht Stunden, um eine ganze Runde auf Brettern zu durchmessen:
  • Startpunkt ist der 2.816 Meter hohe Rendl in St. Anton. Nach einer ersten Abfahrt geht es auf der gegenüberliegenden Seite per Gondel hoch auf die rund 2.800 Meter hoch gelegene Valluga-Bergstation.
  • Nach einer zweiten Abfahrt hinunter nach Alpe Rauz steht die neue Flexenbahn bereit, welche die Skihungrigen zum Lift fährt, von wo es auf über 2.400 Metern Höhe auf den Trittkopf in Zürs geht.
  • Von dort aus geht es weiter zum Madloch-Joch, mit anspruchsvoller Abfahrt auf herausforderndem Gelände hinunter nach Stuben, wo schon der nächste Sessellift wartet.
  • Steil hoch fährt die Gondel dann zum Kriegerhorn auf 2.173 Metern, von wo aus der Run of Fame weiter über den Saloberkopf (2.043 Meter) erst nach Lech und dann nach Warth führt, wo die Hälfte des Skirundwegs dann absolviert ist.  Der Rückweg erfolgt über den Rüfikopf (2.362 Meter) talabwärts zurück nach Zürs. Von dort führt die Flexenbahn abschließend nach St. Anton.

Die letzte Gondel der Flexenbahn legt um 16 Uhr ab. Ein Bus-Shuttle-Service transportiert auch diejenigen Ski-Gäste, welche die letzte Gondel verpasst haben sollten.

Nicht nur für Sportenthusiasten


Auch naturbegeisterte Langläufer, Ski- und Schneewanderer kommen auf den großzügigen Loipen-Netzen rund um den Arlberg auf ihre Kosten. pixabay©kladann2 (CC0 1.0)

Für Freunde gemächlichen Tempos und besonders Naturbegeisterte dagegen empfiehlt sich, mehr Zeit für eine Runde zu kalkulieren und zwei oder mehr Tage für eine komplette Runde einzuplanen. An jedem Stationspunkt lässt sich die Gesamtstrecke bequem in Einzeletappen aufteilen. Zwischen beeindruckendem Bergpanorama, umgeben von unzähligen schroffen Gesteinszinnen, bietet jede Abfahrt beeindruckende Einblicke in einen abwechslungsreichen Kontrast aus Bergtälern und hoch auftürmenden Gebirgsmassiven. Früher oder später wird so das belebende Gefühl atemloser Freiheit die Sinne jeden Outdoor-Fans in seinen Bann ziehen. Übrigens: Zeit für einen Besuch des Natur- und Wintersportparadieses ist noch genug. Warth-Schröcken etwa zählt zu den schneereichsten Regionen in Europa, die Skilifte schließen dort erst Ende April. Der Tagesskipass kostet in der Hauptsaison 52 Euro für Erwachsene, 31 Euro für Kinder und 47,50 Euro für Jugendliche und Senioren. Sechs Tage gibt es für 262 Euro (Erwachsene).
 
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