Außerst vielseitig: der Wank bei Garmisch-Partenkirchen

Wanderberg, Familienberg, Festivalberg und Panoramaberg: Der Wank bei Garmisch-Partenkirchen bietet eine Menge Bergerlebnisse – und das nicht nur für Gipfelstürmer. Ein Open-Air-Kinoabend und das hochkarätige Line-up beim Bergfestival auf dem 1.780 Meter hohen Gipfel begeistern auch Musik- und Filmfans.
 
Der Wank wird nicht umsonst © Bayerische Zugspitzbahn/Fend
Der Wank wird nicht umsonst "Panoramaberg" genannt.
Um den Wank zu erobern, sind weder hochalpine Erfahrungen nötig, noch muss man schwindelfrei sein. Ohne große Anstrengung erreichen Familien, Wanderer und Genießer mit der Bahn den 1.780 Meter hohen Gipfel bei Garmisch-Partenkirchen. Auf dem 360-Grad-Panoramaberg sind alle dem weiß-blauen Himmel ein Stückchen näher. Wer sich einmal um die eigene Achse dreht, erlebt großes Landschaftskino auf die umliegenden Berge wie die Zugspitze, die Alpspitze und das gesamte Wettersteingebirge. Zu Füßen liegen Garmisch-Partenkirchen und das Loisachtal. Bei klarem Wetter reicht die Sicht sogar bis an die Grenzen von München.

Viele Wege führen auf den Wank

Am Wank sind der Wanderlust kaum Grenzen gesetzt. Wanderwege führen von der Berg- und Mittelstation nach oben und nach unten. Ebenso kann man den Gipfel ganz bequem mit der Wankbahn erklimmen. So können auch weniger Trittsichere, wie Familien mit Kindern oder Senioren, das Gipfelerlebnis auf den weitgehend ebenen Wegen ohne Absturzgefahr genießen. Ein sanftes Bergerlebnis für jedermann ist zum Beispiel die Gipfelumrundung auf dem drei Kilometer langen Höhenterrainweg.

Bei Bergwanderern sehr beliebt ist die abwechslungsreiche Tour über die Esterbergalm. Vom Parkplatz an der Talstation der Wankbahn marschieren sie über die Forststraße vorbei am Klettergarten und der malerischen Daxkapelle bis zur 1.310 Meter hoch gelegenen Esterbergalm. Ein schmaler, serpentinenartiger Anstieg führt auf den Ameisenberg. Von dort ist es nur noch ein kurzer Fußmarsch auf den Wankgipfel. Ein Tipp für Naturfans: Ab diesem Sommer finden regelmäßig Naturführungen in Kooperation mit der Bergschule Vivalpin statt. In Halb- oder Eineinhalbtagestouren geht es mit dem erfahrenen Bergwanderführer Franz Straubinger über Stock und Stein. Dabei erhalten die Teilnehmer allerlei Insiderwissen.

Kulinarisch auf der Höhe

Die Krönung einer jeden Wanderung ist eine zünftige Hütteneinkehr. Auf dem Wank stehen gleich zwei gemütliche Berghäuser zur Wahl: das Wankhaus mit herrlicher Sonnenterrasse direkt am Gipfel und die Sonnenalm. Hier trifft rustikales Hüttenambiente auf eine moderne, bodenständig bayerische Küche mit Fokus auf qualitativ hochwertige, regionale und nachhaltige Produkte. Ein weiteres Schmankerl ist die großzügige Sonnenterrasse. Hier wird der Gaumengenuss mit dem grandiosen Augenschmaus auf die umliegende Bergwelt gewürzt.

Der Wank rockt

Es ist ein Highlight des Festivalsommers und das wohl einzigartigste Festivalgelände in Bayern: das „Bergfestival am Wank“. Am 27. August heizen lokale und deutschlandweit bekannte Künstler, darunter Lenze & de Buam, dicht & ergreifend, HMBC und The Heimatdamisch, den Festivalbesuchern am Wank bei sommerlichen Temperaturen ordentlich ein. Das Open-Air-Musikfestival beginnt um 14.30 Uhr, die letzte Talfahrt mit der Wankbahn ist um 23 Uhr.

Das Kombiticket kostet 25 Euro, darin enthalten sind die Berg- und Talfahrt sowie der Festivaleintritt. Um die Wartezeiten an der Bergbahn für die Festivalbesucher so gering wie möglich zu halten, wird es in diesem Jahr erstmals ein limitiertes Ticketkontingent geben. Ticketvorverkauf sowie ausführliche Informationen gibt es unter www.zugspitze.de/bergfestival

Film ab unterm Sternenhimmel

Am Freitag, den 2. September verwandelt sich der Wank in ein spektakuläres Freiluftkino. Nach Einbruch der Dunkelheit flimmert der Kinostreifen über die legendäre Geschichte des englischen Skispringers Michael Edwards über die Outdoor-Leinwand. Der Eintritt zu „Eddie the Eagle – Alles ist möglich“, der teilweise in der Region gedreht wurde, ist frei. Die Wankbahn bringt die Cineasten bis 19.30 Uhr auf den Berg und zwischen 22 und 23 Uhr wieder ins Tal. Eine gute Nachricht für alle Filmfreunde: Bei schlechtem Wetter findet die Vorführung in der Bergstation der Wankbahn statt.
 
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