Zunteregg (1682 m), Arnspitzgruppe

Weidach – Südwestrücken – Westkammflanke – Seele (– Hoher Sattel – Satteltal – Weidach) – Westkamm – Gipfel – retour
Exposition - Südwest / Lawinengefahr: keine (außer Variante) (Autor: Christian Schneeweiß)
9 km
570 m
5.00 h
Kurz zurück, über die Straße und ab den Wanderschildern (u. a. zum Hohen Sattel) mit Schneeschuhen ostwärts einen Fahrweg aufwärts gehen. Ab der Kehre an der Zipfelklamm (Schild rechts hinab) wandert man nordostwärts anfangs über einen Rücken, dann entlang einer Schlaglichtung zunehmend flacher weiter (Rechtsabzweig ignorieren). Nach leicht abfallender Umgehung eines Waldkamms erreicht man eine Hochstichplatz genannte Lichtung (1379 m). Über diese aufwärts zu einem Graben, diesen kurz hinauf und nun immer rechts haltend durch sehr lichten Wald auf deutlichem, meist hohlwegartigem Wanderweg einen Südwesthang aufwärts queren. Wer will, der kann links zunehmend steil zum Hohen Stich aufsteigen (1522 m; nicht zu weit rechts hoch!) und in leichtem Auf und Ab über den anfangs schmalen Kamm ostwärts weitergehen. Der Weg führt südseitig parallel unterm Kamm zu einer großzügigen Lichtung, wo dieser sich zu einer Hochfläche verbreitert, in der im Sommer das so genannte Seele liegt (1610 m; in Wirklichkeit eine armselige Lacke). Ab hier stapft man ostwärts leicht links haltend in Wellen ansteigend immer den Kamm entlang durch Wald weglos zu einem Hochplateau, an dessen östlichem Ende sich der freie, aber kreuzlose Gipfel befindet. Der Abstieg verläuft entlang der Aufstiegsroute. Variante - Man kann aber auch vom Seele bei einem Schild mit Eule nordostwärts über einen steilen Waldhang nordseitig abwärts queren zum Hohen Sattel (1495 m). Diese Abstiegsvariante ist nur zu empfehlen, wenn der Wanderweg noch erkennbar ist und keine hohe Lawinengefahr herrscht! Durch das Satteltal geht es dann auf meist geräumtem Fahrweg mit oder ohne Schneeschuhe westwärts hinab. Bei einer Verflachung wendet man sich links aus dem Tal kurz nach Emmat, läuft zu Fuß auf einem Sträßchen nach Weidach und auf der Seefelder Straße zum Ausgangspunkt.

Schneeschuhtour
Schneeschuhtouren Tirol

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour9 km
Höhenunterschied570 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
StartortLeutasch (1136 m)
AusgangspunktLift-Parkplatz von Kreith an der nach Leutasch-Weidach hinabführenden Straße, 1120 m
TourencharakterIm Dreieck von Mittenwald, Seefeld und Scharnitz erhebt sich zwischen der oberen Isar mit dem Zufluss des Gießenbachs und dem platten Leutaschtal eine kleine Gebirgsgruppe mit spitzen Gipfelzähnen. Die Große Arnspitze (2195 m) mit ihren angegliederten Gipfeln wurde von den Alpingeografen mehr oder weniger übersehen und irgendwo zwischen Mieminger Kette und Wettersteingebirge sich selbst überlassen. Kaum zu glauben, dass sich zwischen den steil abfallenden Bergflanken eine gemütliche Schneeschuhtour findet, die durch lichten Wald und Waldlichtungen zu einem freien Gipfel mit eindrucksvoller Nahsicht auf den wilden Arnspitzkamm führt. Obwohl organisierte Schneeschuhtouren auf den Berg führen, zweigen die meisten doch noch weit vorm Gipfel am Seele ab.
Beste Jahreszeit
KartentippKompass 1 - 50000, Nr. 5 »Wettersteingebirge-Zugspitzgebiet«; Bayer. Landesvermessungsamt 1:50000, UK L 32 »Werdenfelser Land«
VerkehrsanbindungAuto - Von München auf der A95 Richtung Garmisch-Partenkirchen zum Autobahnende und auf der B2 weiter nach GarmischPartenkirchen. Über Mittenwald Richtung Seefeld, nach Giessenbach rechts ab Richtung Leutasch und an der Straße Seefeld-Leutasch wieder rechts. ÖV: Mit der Bahn von München Richtung Mittenwald (auch einige Züge fahren hier) bis Klais und mit dem Taxi zum Ausgangspunkt (im Winter kein Busverkehr).
Gastronomiein Leutasch-Weidach
Tipps
Schneeschuhtyp - Classics oder Originals
Unterkunft
Wie Einkehr.
Tourismusbüro
Olympiaregion Seefeld/Informationsbüro Leutasch, Tel. 0043/(0)5214/6207, www.leutasch.com

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