Rauhenkopf, 2268 m

Die anfangs über Serpentinen der Zillertaler Höhenstraße führende Tour ist zwar kurz, aber relativ steil und schließt mit einem etwas felsigen Grat ab. Ideal für Alpin-Einsteiger.
Exposition - Südwest. / Lawinengefahr: gering bis mäßig. (Autor: Christian Schneeweiß)
4 km
450 m
2.00 h
Über drei ungeräumte (aber evtl. vom Hüttenwirt der Rastkogelhütte mit dem Pistenbully plattgewalzte) Serpentinen der Zillertaler Höhenstraße aufwärts, wo links der Fahrweg zur Rastkogelhütte abzweigt. Über die Böschung auf einen mäßig steilen, parkartig bewaldeten Hang und über diesen nordostwärts hinauf zur freien Schaftenheualm. Etwas links haltend (nordwärts) und steiler über kupiertes Gelände und eine abschließende steile Mulde in eine Scharte links des Rauhenkopfs. Rechts über einen etwas felsigen, aber nicht ausgesetzten Grat zum Gipfelplateau. Abstieg - Entlang der Aufstiegsroute.

Schneeschuhtour, Schneeschuhwanderungen

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour4 km
Höhenunterschied450 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktHippach im Zillertal. Parkplatz/Haltestelle bei der Atlas-Sportalm, ca. 1700 m.
TourencharakterDie lichten Wälder und weiten Almen hier oben sind genau das Richtige zum Ausprobieren der neuen sportlichen »Jogger« (Ergebnis - besser im Aufstieg) mit der hochgezogenen Frontalpartie und der hölzernen kanadischen »Beaver-Trails« (Ergebnis: besser im Abstieg) in der harten Gebirgspraxis. Hartnäckiges Wechselwetter sorgt für eine Tour zwischen Schneeflocken und Sonnenschein – und für tiefen weichen Pulverschnee. Hier wären wir ohne Schneeschuhe rettungslos verloren! Wir treten eine breite, unverwechselbare Spur durch lockere Baumgruppen und über weite Almflächen. Am überraschend aufgetauchten Gipfelplateau des Rauhenkopfs lässt ein schneidender Nordostwind die Anzeige des Kombi-Höhenmessers an Bernds Handgelenk auf satte –15 Grad fallen. In sämtliche verfügbaren Kleidungsstücke gehüllt, mümmeln wir an unserer Brotzeit und warten auf den Sonnenuntergang. Während dunkle Schatten langsam die umliegenden Berge heraufkriechen, beginnen in der Ferne die Klassiker des östlichen Zillertals sanft in rosafarbenen Tönen zu leuchten: Der zu einem überdimensionalen Hohlspiegel geformte Gletscher des Großen Löfflers, die wie die Finger einer Hand in das orangefarbene Abendlicht gereckten Felstürme der Stangenspitzen, die kitschrosige, zackige Gipfelwelt der Reichenspitz-Gruppe und in der Nähe die kühn aufragende Ahornspitze mit ihren wie Krakenarme nach dem Touristenzentrum Mayrhofen ausgreifenden Felsspornen.
Beste Jahreszeit
KartentippKompass-WK 1 - 50 000 (mit Skirouten), Blatt 28, »Achensee-Rofan-Zillertal« oder Blatt 37, »Zillertaler Alpen-Tuxer Alpen«.
VerkehrsanbindungAuto - Auf der Inntal-Autobahn A 12 bis zur Ausfahrt Zillertal und dieses talein bis Hippach. Rechts auf die andere Seite des Ziller und rechts zur Zillertaler Höhenstraße. Diese in Serpentinen hinauf (Schneeketten!). ÖV: Mit der Bahn bis Jenbach und mit der Zillertalbahn weiter bis Hippach. Mit dem Bus auf die Zillertaler Höhenstraße.
Gastronomieevtl. Atlas-Sportalm; Gästehaus/Pension Roswitha.
Höchster Punkt
Rauhenkopf, 2268 m
Unterkunft
evtl. Atlas-Sportalm; Gästehaus/Pension Roswitha.
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