Lerchkogel, 1688 m

Nach langem Anmarsch auf meist geräumter Straße führt die langgezogene Route über einen Waldrücken zu einer einsamen Alm. Der darüber aufragende Lerchkogel lässt sich nur über eine harte Steilpassage nehmen.
Exposition - Nordwest/West. /
Lawinengefahr: niedrig. (Autor: Christian Schneeweiß)
20 km
950 m
4.00 h
Südostwärts auf geräumter Straße durch den Wald marschieren und über die Brücke auf die Ostseite der Dürrach. Südwärts leicht ansteigend talein bis zu einem rechts abzweigenden Fahrweg mit Schranke (Schild »Lerchkogel/Tölzer Hütte«; ca. 880 m, bis hier 3,5 km). Auf dem Fahrweg abwärts zu einer Staudamm-Brücke über die Dürrach und in Serpentinen schwach ansteigend zu einer T-Kreuzung. Einige Meter links und dann rechts ab (Schild »Lerchkogel«) auf einen breiten freien Nordrücken. Zunehmend steil hinauf zum Wald, rechts haltend in diesen und über den meist mäßig steilen Nordwestrücken zu einer Flachpassage. Rechts haltend hinauf zur anfangs flachen freien Fortsetzung des Rückens und zu einem abschließenden Buckel mit Bäumen, dahinter kurz abwärts und über einen breiten freien Rücken aufwärts zur ersten Hütte der Lerchkogelalm (1337 m). Rechtsquerung an der Kapelle vorbei auf einen parallelen Rücken, diesen südostwärts hinauf und rechts haltend durch eine Mulde auf einen von Wald gesäumten Sattel gegenüber der steilen Nordflanke des Lerchkogels. Links haltend (nordostwärts) durch eine Senke zum Fuß der Waldflanke queren und bei einer abgestorbenen Fichte in den Wald. Rechts ansteigende Querung der Steilflanke, um einen Rücken herum und dahinter weniger steil in einer kupierten Mulde links haltend hinauf zur freien Fläche der Lerchkogelalm-Hochleger (ca. 1550 m; Wegfindung schwierig!). Südwärts zum Ansatz des Lerchkogel-Westrückens und über diesen oder in der rechtsseitigen Mulde ostwärts zur kleinen Bank am Gipfel. Abstieg - Entlang der Aufstiegsroute.

Schneeschuhtour, einsame Schneeschuhtouren

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour20 km
Höhenunterschied950 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktLenggries. Parkplatz vor Schranke am südlichen Ortsende, 770 m
TourencharakterDie langen Täler des Karwendels sind bis auf sommerliche Almwirtschaft und bewirtschaftete Hütten völlig unbewohnt. Nicht umsonst steht der größte Teil des bayerisch-tirolerischen Grenzgebirges unter Naturschutz. Eines der abgelegeneren Karwendeltäler ist das Bächental der Dürrach, wo einem im Wald Hirsche, im Almbereich Birkhähne und in den freien Gipfelregionen Steinböcke oder Schneehühner begegnen können. Wem die Steilflanke zum Lerchkogel zu steil oder lawinengefährdet erscheint, der kann nach Gutdünken über die weiten Flächen der Lerchkogelalm mit ihrer Kapelle und den wettergegerbten Hütten spazieren. Auf Gipfelbezwinger wartet dagegen ein Bankerl mit Blick über die Schneeflanken des zahmen östlichen Vorkarwendels.
Beste Jahreszeit
KartentippAlpen 1 - 40 000, Blatt 305, »Tölzer Land zwischen Isar und Loisach«; Bayer. Landesvermessungsamt 1:50 000, Blatt UK L 30, »Karwendelgebirge«; Kompass-WK 1:50 000 (mit Skirouten), Blatt 182, »Isarwinkel«.
VerkehrsanbindungÜber Bad Tölz und Lenggries bzw. vom Achenpass zum Sylvensteinsee; an der Dammkrone rechts bzw. geradeaus bis Fall und links in den Ort.
GastronomieGasthäuser in Fall.
Höchster Punkt
Lerchkogel, 1688 m
Unterkunft
Gasthäuser in Fall.
Tags: 
Mehr zum Thema