Küppal (1691 m), Rofangebirge

Cordialhotel – Linkskehre (gerade Abkürzung) – Linkskehre mit Verzweigung (– steilere Abkürzung) – Köglalm – Lichtung – Aufstieg – Küppal
Exposition - West/Südwest, oben Nord / Lawinengefahr: gering; Direktvariante bis mäßig (Autor: Christian Schneeweiß)
13 km
770 m
5.00 h
Auf geräumtem Forstweg geht es u.a. Richtung Unnütz und Köglalm kurz ostwärts aufwärts, dann in Rechtsquerung südwärts oberhalb der Bundesstraße weiter an einem Haus vorbei. Auf Schneeschuhen, evtl. noch von Fahr- oder Skispuren begleitet, bis zu einer Kehre weiter. Bei wenig Schnee oder gutem Orientierungsvermögen lohnt es sich, 10 Meter steil in ein Bachbett abzusteigen und gegenüber auf dem Fußweg (Wegweiser erscheint vorher unterhalb des Fahrwegs) durch lichten Wald immer südostwärts aufwärts zu queren (Wegabzweig zur Kaiser-Maximilians-Rast ignorieren) bis zu einem Fahrweg, der einige Meter links aufwärts zum abgekürzten Forstweg führt. Ab hier läuft man in Kehren flach hinauf und quert – Abzweige ignorierend, vorbei an der Kaiser-Maximilians-Rast mit Blickpunkt zu Christlum, Schreckenspitze und der Seekarspitze überm Achensee – südwärts aufwärts bis zu einer Verzweigung an einer Linkskehre mit Wegweiser (1280 m; links aufwärts Fahrweg Köglalm, scharf rechts Fußweg abwärts nach Achensee, geradeaus Fußweg Köglalm). Variante - Gerade auf Karrenweg in den Klaustalgraben queren, rechts darüber, auf Fußweg südostwärts aufwärts und unter einem Wandl zum nächsten Einschnitt queren, dahinter rechts haltend hinauf zur Köglalm und zwischen den Hütten zum Forstweg. Links aufwärts und nach einer Kehre rechts zur Köglalm weiter (1400 m). Zwischen zwei Hütten frei südostwärts hinauf, rechts eines breiten Rückens flacher weiter auf den Wanderweg Richtung Kotalm-Mittelleger (links Richtung Steinbergjoch oder Kögljoch), in lichtem Wald flach dahin und um einen Rücken herum. Wo der Weg nach rechts biegt, durch Schneisen gerade (südostwärts) hinaufstapfen und im flachen Kammbereich (1580 m) im Angesicht des steil erscheinenden Küppal rechts hinter einen kleinen Querrücken queren (bei hoher Lawinengefahr Tourende mit Achensee- und Karwendelblick). Variante: In lichtem Wald durch ein Tälchen ostsüdostwärts aufwärts und unter den Gipfel queren. Hinterm belatschten Nordwestrücken steigt man steil und anstrengend durch die Nordflanke (evtl. lawinengefährdet!) zu diesem und zum Gipfel. Leicht ansteigend unterm Küppal durch südwärts queren zum Zirmjoch (1624 m) und über den Südrücken gemütlich aufwärts stapfen zur flachen freien Kuppe, die mit Rofan- und Kaiserblick belohnt. Abstieg entlang der Aufstiegsroute.

Schneeschuhtour, einsame Schneeschuhtouren
Schneeschuhtouren Tirol

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour13 km
Höhenunterschied770 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktAchenkirch (916 m) hinter der Abfahrt Achensee und kurz nach der Einfahrt zum Hotel Cordial von der Bundesstraße links ab zu Parkplatz (Wanderschilder), 930 m
TourencharakterDas Küppal ist ein unerwartet sanftes, selten begangenes Berglein des Rofan - Es liegt eingebettet zwischen der Schrofenflanke des Unnütz und dem felsigen Hauptmassiv einerseits sowie den Wäldern und Bachschluchten des östlichen Gebirges und dem immer eisfreien Achensee im Westen. Wie ein norwegischer Fjord zieht sich dieser tiefblau unter der wilden Kulisse der östlichsten Bergflanken des Karwendelgebirges dahin. Am besten betrachtet man dieses Panorama bei einer wohlverdienten Rast zwischen den vom Wetter dunkel gewordenen Hütten der Köglalm. Nach anstrengender Spurarbeit auf der topfebenen Gipfelfläche des Küppal angekommen, steht man gegenüber den lotrechten Nordabstürzen der Rofan-Hochfläche. Viele schwierige klassische und einige neue Kletterrouten führen durch die düsteren Nordwände; die meisten Kletterer bevorzugen allerdings Sportkletterrouten am Klobenjoch, das überm Achensee aufragt. Im Nordosten baut sich ausladend wie ein römisches Theater die besonnte Guffertspitze auf. Kaum zu glauben, dass zwischen ihren Felsbändern zwei Skitouren hochführen, die allerdings erst im Spätwinter bei Firn gemacht werden. Der sich davor drängende Unnütz heißt nicht umsonst so: Zwischen Latschen und Felsen konnten früher allenfalls Schafe ein Auskommen finden, und im Winter schluckt der Berg die Strahlen der Morgensonne. Kein Wunder, dass in Achenkirch die Loipen bis ins Frühjahr vorhalten, während die darüber thronende Christlum ein schneesicheres Skigebiet ist.
Beste Jahreszeit
KartentippAlpenverein 1 - 25000, Nr. 6 »Rofan«; Kompass mit Skirouten 1:50000, Nr. 28 »Achensee-Rofan-Zillertal«
VerkehrsanbindungAuto - Auf der Salzburger Autobahn A8 bis Ausfahrt Holzkirchen, am Ort vorbei zum Tegernsee und über Rottach-Egern ins Weißachtal. Über den Achenpass und die Grenze nach Achenkirch und auf der Bundesstraße am Ort vorbei Richtung Inntal.
Gastronomieim Ortsteil Achensee
Tipps
Schneeschuhtyp - (Alpin-)Classics
Unterkunft
Wie Einkehr.
Tourismusbüro
Tourismusverband Achensee, Tel. 0043 (0)5246/5300–0, www.achensee.com

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