Blaser, 2241 m

Nach hübschem Einstieg führt die Tour für Konditionsstarke durch relativ dichten und steilen Wald, der Orientierungsvermögen erfordert. Dafür wird man im obersten Drittel mit freiem Aufstieg und sagenhafter Bergszenerie belohnt.
Exposition - Südost/Süd. / Lawinengefahr: niedrig.
(Autor: Christian Schneeweiß)
An der Straße ein Stück zurück, bis rechts ein Fahrweg abzweigt (Schild »Blaser«, Wegnummer 13). Nordwestwärts frei aufwärts queren, bis rechts ein Karrenweg abzweigt (Markierung »13« an Baum); diesem durch lichten Lärchenwald zu einer Mulde folgen und über diese nordwärts hinauf zu einem Sattel auf den Pflutschwiesen (kurz Fahrweg). Bei einem Heustadel links (nordwestwärts) über einen Rücken (Zaun übersteigen) in einen weiteren Sattel und rechts auf einem Fahrweg kurz zu einer Kreuzung (1369 m). Links (Schild »Blaser«) die Kehren eines Fahrwegs hinauf bis auf gut 1600 m am Blaser-Südostrücken. Hier wieder auf Weg 13 westwärts anfangs im relativ steilen und dichten Wald kaum ansteigend, nach einer Steilstufe leicht ansteigend in flachererem Gelände wieder zu einem Fahrweg queren (kaum zu verfehlen). Auf diesem kurz rechts, dann Linksabzweig und unter dem Rücken des Hablerbergs (1913 m) westwärts aus dem Wald. Über freie Almflächen nordwestwärts die Serpentinen abkürzend mäßig steil aufwärts zur Blaserhütte und rechts hinauf zum meist freigeblasenen Blaser. Abstieg - Entlang der Aufstiegsroute; mehrere lohnende Abstiegsvarianten möglich.

Schneeschuhtour
Schneeschuhtouren Tirol

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour15 km
Höhenunterschied1130 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktSteinach am Brenner. Wipptaler Hof am Ende des Sträßchens, 1133 m.
TourencharakterVom Gipfel des Blaser aus habe ich das wunderbare Schneeschuhrevier des Wipptals entdeckt, das andere – zumal im Obernbergtal – schon lange kannten. Die langen breiten Kämme der westlichen Ausläufer der Stubaier Alpen sind nur der Auftakt. Im Osten warten auf der Tuxer Seite des vom Transitverkehr geplagten Tals noch haufenweise Schneeschuhrouten, die allerdings einen Haken haben - Man muss vom nur 1000 Meter hohen Talboden erst auf Forstwegen durch dichten Fichtenwald aufsteigen. Dafür gibt der Blaser einen leichten Vorgeschmack, wenn es auch unten durch lichte Lärchenwälder über sanfte Almböden geht und oben die spektakulären, schneeüberzogenen Schrofenwände vom Serles bis zur Kirchdachlspitze auf einen herabschauen.
Beste Jahreszeit
KartentippKompass-WK 1 - 50 000 (mit Skirouten), Blatt 36, »Innsbruck-Brenner«.
VerkehrsanbindungAuto - Über die Brennerautobahn A13 bis Ausfahrt Matrei-Steinach, unterhalb der Autobahn bis Steinach und am Beginn des Orts vor einem Bach rechts hinauf Richtung Gschnitz (Schneeketten) bis zum Abzweig Wipptaler Hof. ÖV: Mit der Bahn Richtung Brenner/Italien bis Steinach am Brenner und mit Bus Richtung Gschnitz bis Haltestelle Wipptaler Hof. Zu Fuß auf dem Sträßchen bis zur Fahrwegs-Abzweigung mit Hinweisschild »Blaser«.
GastronomieHotel Wipptaler Hof, 1133 m.
Informationen
Unterkunft
Hotel Wipptaler Hof, 1133 m.
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