Zwischen Heigenbrücken und Jakobstha

Vorwiegend Waldwanderung auf bequemen Wegen, kurze Streckenabschnitte mit grobem Schotter. (Autor: Tassilo Wengel)
15 km
420 m
3.00 h
Wir starten am Bahnhof in Heigenbrücken und gehen die Heinrichsthaler Straße (Markierung roter Querstrich und Weg Nr. 10) entlang. Unser Weg führt am Schwimmbad vorbei und die Straße im Auengrund entlang. Wo diese Straße eine Linkskurve beschreibt, wandern wir geradeaus in den Wald. Eine Feuchtwiese mit Wiesenknöterich und Weiden begleiten unseren Weg. Am Eichberg treffen wir auf eine Forststraße, hier schwenken wir nach links und biegen beim Wegweiser Jakobsthal 10 wieder nach links. Wir gehen am Waldhang entlang, bleiben im Tal und unterqueren schließlich die Straße durch einen Tunnel. Nun folgen wir dem Pfad weiter im Mischwald, stoßen auf einen Schotterweg und wandern auf diesem weiter, bis wir ihn bei einer Schutzhütte nach links verlassen.
Es folgt ein leichter Anstieg im Mischwald, schließlich treten wir bei der Jakobsthaler Mühle, die noch ein intaktes Mühlrad besitzt, aus dem Wald. Hier überqueren wir die Straße und folgen dem Weg Nr. 11 allmählich aufwärts. Bei einer Linkskurve halten wir uns halb rechts (Tirol) und wandern zwischen Jungwuchs von Buchen und Fichten. Wir stoßen auf eine Forststraße, wenden uns hier nach rechts und erreichen beim Königsplatz eine Kreuzung mit dem Kurzen Heiligen, wo wir auf einem Bildstock »Böse Tat ist hier geschehen ...« lesen. Wir halten uns hier scharf links (spitzer Winkel), folgen weiter der Markierung Nr. 11 und fädeln uns kurz danach in den Eselsweg ein (Markierung E). Auf diesem Weg wandern wir bis zum Sternheimer Kreuz am Parkplatz Hirschhörner.
Von hier bietet sich ein kurzer Abstecher (10 Min.) zum Pollasch (Weg Nr. 6) an, wo ein Ehrenmal des Spessartbundes an die Gefallenen beider Weltkriege erinnert. Von diesem Platz mit Bänken bietet sich außerdem ein herrlicher Ausblick über das Laufachtal bis nach Aschaffenburg. Vom Pollasch zurück zum Sternheimer Kreuz am Parkplatz Hirschhörner, ab hier folgen wir der Markierung roter Querstrich abwärts nach Heigenbrücken, das wir bei der Heinrichsthaler Straße erreichen.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour15 km
Höhenunterschied420 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktJakobsthal, Ortsmitte.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterDie waldreiche Hügellandschaft um Heigenbrücken lädt zu stillen Wanderungen ein, die am Pollasch durch eine herrliche Aussicht bis nach Aschaffenburg gekrönt wird.
Beste Jahreszeit
KartentippFritsch Wanderkarte Naturpark Spessart, Blatt Nord, Maßstab 1:50000.
MarkierungenRoter Querstrich, Nr. 11, E, roter Querstrich.
VerkehrsanbindungA 3, Ausfahrt Weibersbrunn oder Rohrbrunn, über Rothenbuch zur B 26, links Richtung Aschaffenburg, bis rechts Straße nach Heigenbrücken abzweigt. Bahnstation auf der Strecke Frankfurt–Aschaffenburg–Würzburg. Busverbindung mit Aschaffenburg (über Sailauf).
GastronomieIn Jakobsthal: Gaststätte Knöpphütte; in Heigenbrücken: Gasthaus »Schöne Aussicht«.
Tipps
Faszination in Stein. Die Kristallstube in Heigenbrücken ist ein Privatmuseum mit mehr als 1000 verschiedenen Edelsteinen aus der ganzen Welt. Besonders sehenswert ist der größte Rosenquarz Deutschlands. Er stammt aus Namibia und ist 7,4 t schwer. Der Stern von Rio Grande (575 kg schwer) ist mit 2 m Höhe der größte Amethyst, der in einer privaten Sammlung in Deutschland zu sehen ist. Daneben kann man Mineralien, Schmuck und verschiedene Artikel aus Stein kaufen (geöffnet Di–Fr 9–12 Uhr, 14–18 Uhr, Sa 9–16 Uhr, So, Feiertag 14–18 Uhr; Eintritt frei).
Unterkunft
In Heigenbrücken: »Haus Sonneck«, Tel. 06020/ 970900, E-Mail: Haus-Sonneck Wenzel@t-online.de, http://www.pensionhaussonneck.de; Pension Erika Fischer, Tel. 06020/1891, E-Mail: info@pension-erikafischer.de, www.pension-erikafischer.de
Tourismusbüro
Tourist-Information Heigenbrücken, Hauptstraße 7, 63869 Heigenbrücken, Tel. 06020/97100, Fax 971050, E-Mail: info@heigenbruecken.de, www.heigenbruecken.de

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