Zur Bismarck-Eiche

Einfache Streckenwanderung ohne Höhenunterschiede. (Autor: Matthias Wittber)
21 km
160 m
5.00 h
Vom Haltepunkt der Bahn geht es rechts parallel zur Bahnlinie durch ein Wohngebiet, bis die Hauptstraße erreicht ist. Wir folgen ihr ein kurzes Stück nach rechts, um vor dem Bahnübergang nach links einzubiegen.
Der Weg führt geradeaus zum Bienwald. Kurz hinter der Kehre geht unser Weg nach rechts in den Wald hinein, gekennzeichnet mit roten und weißen Punkten. Kurze Zeit später stehen wir schon vor den Turkos-Gräbern. Es handelt sich hierbei um einen kleinen Friedhof, auf dem französische Kolonialsoldaten, Teilnehmer des Krieges von 1870/71, begraben wurden. Ein weiteres Kriegsmahnmal bildet der gesprengte Westwallbunker, den wir wenig später erreichen.
An der asphaltierten Bildstraße bietet sich nach rechts ein Abstecher zum Mundatweiher an (100m). Unser Weg führt über die Straße geradeaus weiter und folgt jetzt dem Heilbach. An einer Schutzhütte ist Platz für eine erste Rast, bevor es über die Niederlauterbacher Straße geht. Nach einem Kilometer kommen wir zur gewaltigen Bismarck-Eiche. Mit dem nächsten Waldweg ändert sich die Markierung zum »weißen Punkt«.
Ein Weiher und weitere Bunkerreste sind auf dem Weg zur Schaidt-Lauterburger-Straße zu sehen. Es handelt sich hierbei allerdings nicht um eine Straße, sondern um einen breiteren Waldweg.
Beim Aschbach endet schließlich die Markierung. Wir bleiben auf unserem Weg, der nach Überqueren des Saugrabens in einer langen Gerade zur Straße Büchelberg – Lauterburg führt. Darüber hinweg und geradeaus weiter bis zur B9. Nun nach rechts einige hundert Meter an der viel befahrenen Straße entlang, bis man die Unterführung benutzen kann.
Ab hier ist die Markierung »schwarzer Punkt in weißem Rechteck« unser Begleiter und führt uns bis zum Ortseingang Berg (Pfalz). Wir folgen der Straße in den Ort, dann den Schildern »Neuburg«, bis nach rechts ein Radwanderweg abgeht, der wieder auf die Straße nach Neuburg stößt. Nun geht es entlang dem Hochwasserdamm bis nach Neuburg. Dort wandern wir am Friedhof vorbei, dann nach rechts und nach Überqueren der Neuen Lauter nach links zum Rhein. Von hier überquert eine Personen- und Fahrzeugfähre mehrmals die Stunde den Rhein. Wer nicht auf die badische Seite will, muss zurück nach Neuburg gehen. Vom dortigen Haltepunkt gibt es eine Verbindung nach Wörth (Rhein).

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour21 km
Höhenunterschied160 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktSchaidt (Haltepunkt Regionalbahn).
EndpunktNeuburg (Rheinfähre).
TourencharakterVom beschaulichen Schaidt führt unser Weg durch den mittleren Bienwald bis zum Übergang an die Rheingestade bei Berg und Neuburg.
Beste Jahreszeit
KartentippSchaidt, 1:25000 (Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz) und Rheinstetten, 1:25000 (Landesvermessungsamt Baden- Württemberg) oder die Karte Wissembourg, 1:25000 (Institut Géographique National).
MarkierungenRoter Punkt, weißer Punkt, schwarzer Punkt in weißem Rechteck (siehe Beschreibung).
VerkehrsanbindungÜber die A 65 bis Kandel-Mitte, durch Kandel hindurch über Minfeld nach Schaidt (Parkplätze am Haltepunkt der Regionalbahn). Mit dem Zug von Karlsruhe oder Neustadt/Weinstraße nach Winden, dort mit der Regionalbahn Richtung Weißenburg (Wissembourg).
GastronomieSchaidt, Berg, Neuburg.
Tourismusbüro
Stadt Wörth am Rhein, Mozartstr. 2, 76744 Wörth am Rhein, Tel. 07271/1310, www.woerth.de

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