Zum Trappistenkloster Mariawald

Unschwierige Rundwanderung. (Autor: Helmut Dumler)
9 km
300 m
2.45 h
Unsere Tour beginnt in Heimbach an der Straßengabel vor dem Hotel Talsperre zu Füßen der Burg Hengebach. Rechts folgen wir der Mariawalder Straße und streifen die Burg. Nach 5 Min. übernehmen links die Hauptwanderrouten 4 und 10 die Führung. Weitere 5 Min. später eröffnet sich eine herrliche Talschau von einem Pavillon bei einer Felskanzel. In 10 Min. geht es zur Marienhöhe, von der aus man einen herrlichen Tiefblick auf das flussähnliche Staubecken Heimbach genießt. Nach insgesamt 45 Min. erreichen wir, zuletzt die Straße rechts kreuzend, Kloster Mariawald. Am Südrand des Parkplatzes folgt man der Tafel »Kriegsgräberstätte«, die man in 5 Min. erreicht. Auf dem Friedhof ruhen Gefallene der letzten Kriegsmonate 1944/45.
Vom oberen Eingang geht es rechts ab, aber nicht auf der Straße (zum Haus Kermeter), sondern auf dem Forstfahrweg. Die Rechtsabzweigung (Nr. 8 nach Heimbach) nach weiteren 5 Min. bleibt unbeachtet. Ungefähr 45 Min. sind seit dem Kloster vergangen, ehe wir auf einen breiten Querweg stoßen. Mit ihm geht es rechts abwärts, ca. 5 Min., dann an der Rechtskurve links, und zwar auf dem rechten, unteren Weg entsprechend der Markierung 10. Sie leitet uns hinab durch Laubwald ins Steinbachtal. Rechts talauswärts wandern, am Ufer des 1933/34 angelegten Heimbach-Stausees entlang. Es handelt sich hier um ein Brauchwasser-Ausgleichs- bzw. Rückhaltebecken mit 1,47 Mio. m3 Fassungsvermögen, gespeist u. a. durch einen 2,7 km langen Stollen mit einem Druckgefälle von 110 m aus der Urfttalsperre. Bei der Staumauer trennen uns nicht mehr als 10 Min. vom Kurpark in Heimbach.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour9 km
Höhenunterschied300 m
Dauer2.45 h
Schwierigkeit
AusgangspunktHeimbach; beschilderte Parkplätze.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterAuf den Höhen des Kermeter, in dem einst Karl der Große von der nahen Pfalz von Vlatten aus jagte, erwartet uns die Trappistenabtei Mariawald, ein Hort kontemplativen Lebens, also des so genannten »ewigen Stillschweigens«. Reden zur Unterhaltung bleibt dem Mönch im Allgemeinen untersagt!
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte 1:50 000, Blatt »Deutsch-Belgischer Naturpark, Nordteil«.
MarkierungenSchwarzer Keil, Wegnummer 10.
VerkehrsanbindungVon Nideggen 13 km, von Hellenthal 25 km, von Monschau 35 km, von Köln 53 km. Busverbindungen; Kopfstation der Rurtalbahn von Düren (25 km).
GastronomieKloster Mariawald, legendäre Erbsensuppe, Trappistenkäse, dunkles Trappistenbier, Klosterlikör; Heimbach: Burggarten; Restaurant Zur alten Mühle; Eifeler Hof; Ratskeller.
Tipps
Der Tagesablauf der Trappisten in Mariawald: Aufstehen um 3.15 Uhr; Nachtruhe um 20 Uhr. Etwa 5 Stunden täglich verbringt der Mönch in der Kirche. Weitere 5 Stunden sind der Handarbeit gewidmet, 4 bis 5 Stunden dienen geistlichen Lesungen, dem Gebet und der Meditation.
Unterkunft
Hotel-Restaurant Eifelhaus, nahe Kurpark, Tel. 02446/441; Stadt-Hotel, Tel. 02446/223; Klostermühle, Tel. 02446/8 06 00; Camping Gut Habersauel, Richtung Hausen, Tel. 02446/437.
Tourismusbüro
Verkehrsamt, Seerandweg 3, 52396 Heimbach, Tel. 02446/8 08 18, Fax 02446/8 08 88, E-Mail info@heimbach-eifel.de, Internet www.heimbach-eifel.de.
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