Wildgall, 3273 m

Elegante Felspyramide mit herben Anforderungen. Hochalpine Allrounderfahrung, gute Stressresistenz und kluges Nutzen günstiger Zeitfenster sind unerlässliche Voraussetzungen. (Autor: Richard Goedeke)
4 km
730 m
8.00 h
Von der Hütte am Tristennöckl vorbei, in südöstlicher Richtung zur Moräne zwischen dem östlichen und dem westlichen Rieserferner. Auf dieser ansteigen bis etwa 2750 m, dann den östlichen queren und zur Westflanke des Wildgalls. Zuerst in der Rinne gerade hinauf zur Gipfelwand, dann rechts über Bänder zum Südwestgrat queren. Daran luftig und steil zum Gipfel.

Hochtour
3000er Gipfeltour

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour4 km
Höhenunterschied730 m
Dauer8.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktRein
EndpunktWildgall
TourencharakterErstbesteigung 1872 durch J. und S. Außerhofer und V. Hecht.
Hinweise
Siehe Tour 114 in Karte.
KartentippTabacco-Karte 1 - 25000, Blatt 035 Ahrntal, Rieserfernergruppe.
VerkehrsanbindungVon Bruneck über Sand in Taufers ins Reintal nach Rein (auch »Rain«, 1595 m, Parkplatz am Ausgang des Bacherntals).
GastronomieHochgallhütte (2276 m, CAI Roma, 70 Schlafplätze, bew. Juli–Sept., Tel. 0039/0474/672550).
Tipps
Aussicht. Nebenan im Nordosten der Hochgall.
Informationen
Schwierigkeit. AD (ziemlich schwierig), kombiniertes Gelände bis 45°, mit Kletterstellen III (mittel). Mühen: Hüttenzustieg 680 mH (2 Std.), Gipfelaufstieg 1050 mH (4–6 Std.). Gefahren: Brüchiger Fels, steinschlaggefährdet, am wenigsten riskant bei reichlich Firn und kaltem Wetter. Freuden: Außergewöhnlicher Gipfel. Spezialführer: Beikircher, AVF Rieserfernergruppe, Bergverlag Rother, München 1983.
Höchster Punkt
Wildgall, 3273 m
Unterkunft
Hochgallhütte (2276 m, CAI Roma, 70 Schlafplätze, bew. Juli–Sept., Tel. 0039/0474/672550).
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