Wilde Leck, 3359 m

Gegenüber der Hohen Geige ragt der felsige, steile Felsbau der Wilden Leck als einer der westlichsten der Stubaier Berge auf. Seine Besteigung geht in ihren Anforderungen zwar deutlich über das Niveau alpiner Steige hinaus, weist jedoch nur moderate Kletterschwierigkeiten auf. (Autor: Richard Goedeke)
6 km
100 m
6.00 h
Von der Amberger Hütte auf der orografisch linken, westlichen Seite des Tals Steig 137 in südlicher Richtung zu Wegegabelung. Hier geradeaus weiter, über eine Steilstufe und auf einer alten Moräne zum Sulztaler Ferner. Nahe seinem westlichen Rand hinauf, unter dem Sockel des Ostgrates vorbei, zum Rest des Wilde-Leck-Ferners. Diesen hinauf, zuletzt in Rinne, zur Scharte P. 3320 im Südgrat (2 Std.). Auf undeutlichem Band nach links (W) empor zu einer klei- nen Wandstufe. Diese hinauf zu einem anderen Band. Auf diesem schräg rechts (O) ansteigend in Richtung Ostgrat. Nun wieder nach links und unterhalb vom Ostgrat gestuft ansteigend zum Gipfel.

Hochtour
3000er Gipfeltour

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour6 km
Höhenunterschied100 m
Dauer6.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktAmberger Hütte
EndpunktWilde Leck
TourencharakterDie erste Besteigung des ansehnlichen Gipfels holte sich um 1865 »der kühne Gemsenjäger Zachäus Grüner aus Sölden, aufgrund einer Wette« (Klier, S. 317).
Hinweise
Siehe Tour 94 in Karte.
KartentippAV-Karte 1 - 25000, Blatt 31/1 Hochstubai.
VerkehrsanbindungMit Bus oder Auto durch das Stubaital über Ranalt zur Talstation der Stubaier Gletscherbahn (1748 m).
GastronomieAmberger Hütte (2135 m, DAV Amberg, 92 Schlafplätze, bew. Juni–Sept., Tel. 0043/52 53/5605).
Tipps
Aussicht. Westlich gegenüber die Hohe Geige, im Südwesten Hochsölden mit seinem Skizirkus und dahinter die Wildspitze.
Informationen
Schwierigkeit. Insgesamt PD (wenig schwierig), mit Kletterstellen III und II (mittel bis mäßig). Mühen: Zur Hütte Jeepverkehr oder 650 mH (2 Std.), Gipfelaufstieg 1100 mH (3–5 Std.). Gefahren: Die Route ist zwar rot markiert, man sollte jedoch mit alpinem Schutt und bröseligem Fels umgehen können. Helm! Freuden: Aussichtsbalkon über dem mittleren Ötztal. Karte: Klier, AVF Stubaier Alpen, Bergverlag Rother, München.
Höchster Punkt
Wilde Leck, 3359 m
Unterkunft
Amberger Hütte (2135 m, DAV Amberg, 92 Schlafplätze, bew. Juni–Sept., Tel. 0043/52 53/5605).
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