Wankbahn

Zum Aussichtsbalkon hoch über Garmisch-Partenkir Leichte Bergwanderungen auf ausgeschilderten Wegen. Abstieg über die Daxkapelle ab Esterbergalm auf Wirtschaftsweg, letztes Wegstück vom Gschwandtnerbauer auf Ortssträßchen.
Von der Wank bieten sich phantastische Blicke auf Karwendelberge, Wettersteingebirge mit der Zugspitze und Ammergauer Alpen.
Nachdem die Winter immer unberechenbarer und schneeärmer sind, fährt die Wankbahn nurmehr in der Wandersaison. Allein das Gipfelplateau rechtfertigt schon den Besuch. Es gibt hier oben klimatherapeutische Höhenwege mit teils überdachten Ruhebänken und schönen Aussichtsplätzen wie am Ameisberg. Wer abwärts wandern will, hat eine gute Auswahl.
Abstieg über die Esterbergalm Vom Wankhaus führt dann ein Weg (markiert W3) in nordwestlicher Richtung – dem Bergrücken folgend – hinab zur Esterbergalm. Zuletzt auf dem breiten Weg, der von Partenkirchen zur Esterbergalm (1264 m) führt. Hier nun rechts weiter zu dieser oder gleich links und auf dem etwas langweiligen Wirtschaftsweg über die Daxkapelle hinab zur Talstation.
Abstieg über den Gschwandtnerbauer Auf dem breiten Höhenweg (Mark.-Nr. 412) in Richtung Roßwank und hinab in den Taleinschnitt zwischen Wank und Rotenkopf (hierher auch auf ausgeschildertem Weg von der Esterbergalm). Rechts hinab durch den Häuslgraben, bei den nächsten zwei Wegverzweigungen halten wir uns rechts und gelangen zum Gschwandtnerbauer (1020 m). Nach der Einkehr wandern wir ein Stück auf dem Weg zurück und folgen dem linken Abzweiger durch Wald hinauf zum Steinbühel (1150 m). Wir orientieren uns am Wegweiser zur »Gamshütte«. Wir stoßen auf eine Forststraße, verlassen diese aber gleich wieder nach rechts und wandern in die Schalmerschlucht mit kleinem Wasserfall. Dann gelangen wir zum Antoniuskircherl und kehren so zum Ausgangspunkt zurück.
Direkter Abstieg über die Eckenhütte Der Weg (Mark.-Nr. 411) beginnt südöstlich der Bergstation beim Drachenstartplatz und führt in Serpentinen durch Wald hinab. Nach einer Dreiviertelstunde Weggabelung; hier links, bei der folgenden Abzweigung rechts bis zur Eckenhütte. Rechts auf Wirtschaftsweg weiter zur Talstation. Man kann hier aber auch links über die Gamshütte und die Schalmerschlucht direkt nach Partenkirchen hinabwandern.

Dauer:

Abstieg von der Wank zur Esterbergalm 1 Std., von dort Abstieg zur Talstation 1 1/2 Std.; Abstieg über den Gschwandtnerbauer und die Gamshütte zur Talstation 3 Std.; direkter Abstieg von der Bergstation über die Eckenhütte

2 Std.; Übergang von Mittelstation zur Gamshütte 30 Min.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour12 km
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
TourencharakterDie Wankbahn ist bereits seit 1929 in Betrieb und wurde immer wieder modernisiert; so wurde 1960 die Förderleistung von 125 auf 210 Pers./ Std. erhöht. 1982 nahm die »neue« Wankbahn Fahrt auf. Sie ist eine Einseil-Kuppelbahn mit Vier-Personen-Kabinen. Von der Talstation (740 m) fährt sie über die Mittelstation (1175 m) zur Bergstation (1750 m) und benötigt dafür 18 Min. Das 36 mm starke und 3000 m lange Förderseil wird dabei von 29 Stützen getragen. In den 135 Kabinen können bis zu 1000 Pers./Std. zu Berg befördert werden.
Beste Jahreszeit
KartentippBLVA, topografische Karte 1:50000, Werdenfelser Land.
VerkehrsanbindungAuto Auf der Autobahn (A 95) von München zum Autobahnende, dann auf der B 2 weiter nach Garmisch-Partenkirchen; nach dem Farchanter Tunnel weiter in Richtung Mittenwald und im Ortsteil Partenkirchen links hinauf zur Talstation der Wankbahn. Großer gebührenfreier Wanderparkplatz. Bahn/Bus Mit der Regionalbahn nach Garmisch-Partenkirchen, dann mit Stadtbus (Nr. 3 oder 5) zur Talstation der Wankbahn.
GastronomieSonnenalm (1750 m), Restaurant in der Bergstation der Wankbahn. n Wankhaus (1780 m), bewirtschaftet von Anfang Dezember bis Ostern und von Anfang Mai bis Mitte November; 13 Betten, 24 Lager; Tel. 0 88 21/5 62 01. n Esterbergalm (1264 m), ganzjährig bewirtschaftet, nur Einkehr, Mittwoch Ruhetag. n Gschwandtnerbauer (1020 m), ganzjährig bewirtschaftet, Montag Ruhetag. n Gamshütte (930 m), im Sommer bewirtschaftet. 30 Minuten von der Mittelstation.
Tipps
Ein Besuch im Werdenfelser Museum im Ortsteil Partenkirchen (Ludwigstraße 47), das in einem ehemaligen Handels- und Bürgerhaus des 17./18. Jahrhunderts untergebracht ist; es zeigt Volkskunst, Bauernstuben, Weihnachtskrippen und sogar eine Geschichte der Ersteigung der Zugspitze. Öffnungszeiten: ganzjährig, November geschlossen. Dienstag bis Freitag von 10–13 und 15–18 Uhr, Samstag/Sonntag10–13Uhr.
Höchster Punkt
Wank (1780 m)
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