Wanderung zur Heeselichtmühle

Streckenwanderung durch viel Wald, nach der Heeselichtmühle Wanderung zu den Märzenbecherwiesen; kann bis zu 41/2 Std. ausgedehnt werden. (Autor: Tassilo Wengel)
7 km
60 m
4.00 h
Wir beginnen diese schöne Wanderung am Parkplatz 2 in Hohnstein und gehen die Rathausstraße entlang (Markierung gelber Querstrich). Unser Weg führt am Alten Rathaus mit Ratskeller in historischen Gewölben von 1688 vorbei bis zum Hotel Weißer Hirsch. Dort biegen wir in den Pechhüttenweg ein und wandern zwischen einzelnen Häusern in den Wald.
Anfangs von Ahorn begleitet, dominieren bald Buchen, auf einer Bank bietet sich eine Rast an und allmählich gelangen wir nach einer Kehre zum Kälbersteig. Er zieht sich als schmaler Weg am Hang entlang abwärts, tief unten plätschert ein Rinnsal, und nach zahlreichen Kehren mündet unser Wanderweg auf einen breiten Waldweg. Dort biegen wir scharf nach links und gehen am Wasser entlang. Im zeitigen Frühjahr schieben hier zahlreiche Pflanzen der Pestwurz ihre Blütenkolben empor, später erscheinen die großen tellerartigen Blätter. Unser Weg mündet schließlich auf eine Straße, die von Hohnstein über Heeselicht nach Stolpen führt. Auf der anderen Straßenseite schräg gegenüber steht die Rußigmühle, die wir ansteuern. Dort biegen wir nach rechts und folgen dem Polenztalweg (Wegweiser, Markierung roter Punkt).
Während im Frühling die Ufer vor allem grün sind, stehen im Sommer die ausgedehnten Bestände des großblütigen Sonnenhutes in voller Blüte, ein malerischer Anblick. Bald wechseln wir die Straßenseite und gehen nun am Waldrand entlang zur Heeselichtmühle (1:15 Std.). Dort beginnt das eigentliche Wandergebiet zu den Märzenbecherwiesen. Die Polenz hat hier ein liebliches, sanftes Tal im Granit geformt, das im feuchten Boden unzählige Märzenbecher beherbergt. Im Frühjahr ist der Boden oft recht feucht, teilweise glitschig. Der Weg zieht sich zwischen der Heeselichtmühle und der vier Kilometer entfernten Bockmühle am Bach entlang und steigt nach dem Passieren der Scheibenmühle vom Bachufer streckenweise bis zur Hangkante und ist teilweise schlecht begehbar wegen der hohen Bodenfeuchte. Je nach Lust und Laune kann die Wanderung beendet werden, der Rückweg erfolgt auf dem Hinweg bis zur Heeselichtmühle oder Rußigmühle. Von dort geht es mit dem Bus nach Hohnstein zurück. Die Abfahrtszeiten der Busse sollte man sich auf dem Hinweg bei der Rußigmühle oder der Heeselichtmühle notieren.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour7 km
Höhenunterschied60 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktHohnstein, Marktplatz.
EndpunktMärzenbecherwiesen.
TourencharakterWenn im Frühling die Märzenbecher im Polenztal blühen, dann strömen besonders an den Wochenenden zahlreiche Ausflügler zur Heeselichtmühle, die der Ausgangspunkt zu den berühmten Märzenbecherwiesen ist.
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte 1: 25 000 mit Wanderwegen, Blatt 43 Landesvermessungsamt Sachsen.
MarkierungenGelber Querstrich.
VerkehrsanbindungVon der Autobahn A 13, Ausfahrt Radeberg, über Stolpen nach Hohnstein. Busverbindung mit Pirna und Bad Schandau.
GastronomieHohnstein: Ratskeller; Café Mehnert am Markt. Rußigmühle.
Unterkunft
Hohnstein: Hotel Zur Aussicht, Tel. 035975/87000, Fax 035975/870044; Meschke's Gasthaus, Tel. 035975/81388.
Tourismusbüro
Stadtverwaltung Hohnstein, Rathausstraße 10, Tel. 035975/19433 oder 86813, Fax 035975/86829, Internet www.burgstadt-hohnstein.de

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