Wandern und Baden am Capo di Noli

Wenig schwierige und gut markierte Wanderung. An den Aussichtsplätzen sollte man nicht zu nahe an die Felsen treten und Kinder an die Hand nehmen. (Autor: Michael Pröttel)
5 km
370 m
2.00 h
Kurz vor dem Tunnel in Richtung Noli führt links eine schmale, zwischen Gärten und Mauern gelegene Gasse von der Hauptstraße in Varigotti weg. Dieser folgend stoßen wir auf eine Straße, die wir sogleich überqueren, um in einen steileren gepflasterten Weg einzubiegen (Hinweisschild: »San Lorenzo«, Markierung: rotes Andreaskreuz). Durch Olivenhaine geht es bergauf und wenig später bietet sich der Abstecher zur verfallenen Kirche San Lorenzo (gelbe Punkte) an. Am Hauptweg zurückgekommen, führt der Weg zunächst steil, dann im Pinienwald wieder flach nach Nordosten. Nachdem es wieder bergan geht, gelangen wir zu einer Weggabelung. Hier zweigt ein markierter Pfad (gelbe Punkte) meerwärts zum ersten Aussichtspunkt ab. Wir wandern aber dem Hauptweg folgend nach links weiter, nun durch mit Efeu bewachsene Bäume hindurch. Alte Metallschilder weisen auf ehemalige Waldbrände in den 70er- und 80er-Jahren hin: Wie schön, dass sich die Natur zwischenzeitlich so gut erholen konnte. An der nächsten Weggabelung folgen wir den gelben Punkten nach rechts zu einem weiteren Aussichtsplatz. Die imposanten Blicke auf die aus dem Meer emporragenden Kalkfelsen des Capo di Noli und hinunter nach Varigotti laden zu einer längeren Verschnaufpause ein. Danach gehen wir zur Abzweigung zurück und weiter durch dichten Wald immer entlang des gut markierten Hauptwegs. Wir treffen auf einen Fahrweg, wenden uns nach rechts und stehen sogleich vor dem auf dem Monte Capo di Noli (276m) errichteten roten Gebäude (1:30Std.). Der ehemalige Leuchtturm gehört mittlerweile den Carabinieri. Direkt vor dem Eingangstor biegt in spitzen Winkel ein kleiner Fahrweg nach Noli ab (Hinweisschild: »Noli«; Markierung von nun an: roter Kreis mit senkrechten Balken). Kurz danach muss man aufpassen: Rechts biegt ein Pfad vom Hauptweg ab, dem wir folgen. Dieser kreuzt später noch einmal den Fahrweg und führt dann von diesem weg. Zuerst geht es steil durch lichten Pinienwald, dann flacher durch das dichte Hartlaubgebüsch der Macchia hinab. Der Weg wechselt schließlich die Talseite und wird flacher. An einer Ruine vorbei gehen wir entlang schöner Trockenmauern mit Olivenhainen auf die ersten Häuser Nolis zu. Über die Via XXV Aprile erreichen wir schließlich den Endpunkt unserer Wanderung, den Klostervorplatz in Noli (2:15Std.).

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour5 km
Höhenunterschied370 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktVarigotti
EndpunktNoli
TourencharakterDie hoch über dem Meer verlaufende Wanderung von Varigotti nach Noli ist eine ideale Eingehtour und außerdem hervorragend dazu geeignet, seinen Kindern das Wandern näher zu bringen: Winken als Belohnung nach der zweistündigen Tour doch ein erfrischendes Bad und dazu ein leckeres Eis!
Beste Jahreszeit
KartentippKompass-Wanderkarte Nr. 642 »Finale Ligure«, 1:50000 oder Luftbildkarte »I sentieri del Finale«, 1:10000
Markierungenbis Capo di Noli rote Andreaskreuze, dann senkrecht durchgestrichener Kreis
VerkehrsanbindungA10 Ausfahrt Sportono über Noli: zahlreiche Busse an der Küstenstraße SS1
GastronomieVarigotti und Noli.
Tourismusbüro
Noli

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Region:
Italien
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