Waldenburg – Hauenstein

Attraktive Höhenwanderung auf zum größten Teil unbefestigten Wegen, Steilaufstieg zu Beginn (bei Nässe rutschig). (Autor: Iris Kürschner)
13 km
636 m
4.00 h
Vom Parkplatz an der Post geht es gleich über die Straße auf dem Fußweg über Treppen zum Schlossweg und dort rechts einen steilen Zickzackweg hinauf zur Schlossruine (685 m), dem ehemaligen Sitz der Grafen von Frohburg. Hier findet sich ein hübscher Rastplatz zwischen alten Gemäuern, und über enge Wendeltreppen kann der Bergfried bestiegen werden. Weiter auf schmalem Waldpfad an der Nordseite des Gerstelgrats gewinnen wir an Höhe und steigen dann über die Gerstelflue (810 m) und Rehhag (1018 m) zur Lauchflue (1041 m) auf, wo sich die ersten Weitblicke auftun. Immer eng am waldigen Grat entlang bis zum nächsten Wiesenplateau der Geissflue (905 m) mit herrlichen Tiefblicken vom nördlichen Steilabbruch. Variante: Abstieg von der Geissflue und Rückkehr per Postauto von Langenbruck nach Waldenburg.
Militärbunker und Schützengräben begleiten nun den Kammweg bis zum Chilchzimmersattel (991 m), dem Passübergang zwischen Eptingen und Langenbruck. Ein breiter Wanderweg zieht sich gegen Osten zum Belchensattel (1055 m; 2:10 Std.), von dem ein gesicherter Felsenweg auf den Gipfel (1098 m) führt. Ab dem Sattel setzt sich die Route auf dem gelb-rot markierten Jurahöhenweg fort, der mit dem Europäischen Fernwanderweg (Pyrenäen-Balaton) identisch ist. In der Spitzkehre geht es etwas unterhalb nach links, zunächst durch Wald, dann über die Wiesen von Chambersberg zur Einsattelung der Challhöchi (848 m). Kurz auf dem Sträßchen nach links, dann nach rechts und die nächste Wegesgabelung wieder rechts am Südhang des Ifleter Berges durch Wald nach Hauenstein (674 m; 4 Std.) hinunter.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour13 km
Höhenunterschied636 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktWaldenburg (534 m).
EndpunktHauenstein (674 m), 8 km von Olten.
TourencharakterUnd weil alle durch den Berg fahren, ist es oben ganz still. Nur ein leichtes Brummen wird mitunter vom Wind hinaufgetragen. Die Rede ist vom Belchentunnel, durch den die A 2 rauscht. Manche kennen die Strecke wie im Schlaf, doch wer macht sich da schon Gedanken, wie es darüber ausschaut. Wunderbar! Der Blick vom exponierten Spitz der Belchenflue schweift über ein Spielzeugland mit kleinen Dörfchen und verstreuten Höfen zwischen ausgeprägten Hügelkuppen bis hin zum Schwarzwald im Norden, übers Mittelland zu den Alpen im Südosten und zum Passwang im Westen. Waldenburg entstammt dem Bilderbuch und lässt sich ganz nostalgisch mit Dampf oder ohne per Europas schmalster Schmalspurbahn, der Waldenburgerbahn, von Liestal anfahren.
Beste Jahreszeit
KartentippLandeskarte der Schweiz 1:50 000, Blatt 224T Olten.
MarkierungenGelbe, später gelb-rote Raute, Hinweisschilder.
VerkehrsanbindungAnfahrt von Basel (A 2) via Liestal, von Olten über Balsthal und Langenbruck. Bahnanschluss. Parkplatz an der Post. Hauenstein mit Busverbindung zum Bahnhof von Olten.
GastronomieChambersberg, Mi/Do Ruhetag, Tel. 062/216 31 23; Challhof etwas unterhalb der Challhöchi, Mo/Di Ruhetag, Tel. 062/299 12 60.
Unterkunft
Hotel Löwen/Waldenburg, Tel. 061/961 01 21; Ober-Bölchen, 15 Min. zu Fuß vom Chilchzimmersattel, Tel. 062/299 12 73, Mo/Di Ruhetag; Gasthof Löwen/Hauenstein, Tel. 062/293 20 50.
Tourismusbüro
Verkehrsbüro Baselland und Liestal, Altmarktstraße 96, CH-4410 Liestal, Tel. 061/927 65 35, E-Mail: info@baselland-tourismus.ch

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