Von Zoggendorf zur Heroldsmühle

Abwechslungsreiche Wanderung auf Feld- und Wiesenwegen, teilweise auf Pfaden durch Wald, nur geringe Steigungen. (Autor: Tassilo Wengel)
12 km
330 m
3.00 h
Wir starten in Zoggendorf bei der Bushaltestelle im Ort und folgen beim Pub Zoggendorf die Teerstraße aufwärts (Wegweiser Neumühle, Markierung grüner Ring). An einer Kreuzung (rechts sehen wir das Schloss Greifenstein) geht es weiter geradeaus, wir erreichen die Höhe und schwenken beim Wegweiser 2, Rundgang nach links (Markierung grüner Ring) und wandern zwischen den Feldern auf einem breiten Weg. An einer Kreuzung gehen wir geradeaus an einem kleinen Wanderparkplatz und einer Informationstafel über die Landwirtschaft vorbei auf einen Feldweg mit schöner Aussicht, der in den Wald führt. Wir folgen immer dem Wegweiser Geologischer Lehrpfad (Markierungen grüner Ring und rot-weiß diagonal geteiltes Rechteck wechseln). Von einem Felsen können wir die schöne Aussicht in das Leinleitertal genießen und kommen dann an einen Feldrand. Dort wenden wir uns nach links, wandern am Feld entlang und biegen bald an einem Pfad nach links (hier Markierung grüner Ring), um einen Abstecher zum Kreuzstein mit schönem Sitzplatz und herrlicher Aussicht auf Oberleinleiter zu unternehmen (1 Std.).
Von dort folgen wir dem Wegweiser Geologischer Lehrpfad und kommen zum Naturdenkmal Basaltbruch mit Lehrtafel. Von diesem Abstecher setzen wir unsere Wanderung fort, stoßen auf eine Asphaltstraße, schwenken nach links und wenden uns nach 200 m nach rechts (Wegweiser Hohenpölz). Nun wandern wir auf Hohenpölz zu, sehen die schöne Lage des Ortes und schwenken kurz danach scharf nach links (spitzer Winkel). Auf einem Feldweg gelangen wir zum Heroldstein (1 1/2 Std.), einer Felsgruppe aus Dolomitgestein, die mit Steilhang zum Leinleiter-Trockental abbricht.
Wir folgen dem Wanderweg weiter auf einem Wiesenweg abwärts, schwenken am Wegweiser Leinleiterquelle nach links und dürfen nach ca. 300 m den schmalen, nach links abzweigenden Pfad nicht verpassen (keine Markierung, kurz danach grüner Ring sichtbar). Der Pfad mündet auf einen Feldweg, wir folgen dem Wegweiser Heroldsmühle und Leinleiterquelle nach links und wandern durch das Leinleitertal zur Leinleiterquelle. An der folgenden Gabelung wählen wir den rechten Weg und kommen zur Heroldsmühle (2:15 Std.).
Hier folgen wir dem Wegweiser nach Oberleinleiter (Markierung gelber Querstrich wechselt mit grünem Ring), wo wir in der Ortsmitte im Brauereigasthof Ott eine Pause einlegen können. Am Ortsende schwenken wir nach rechts, überqueren eine Brücke (Wegweiser Heiligenstadt) und gelangen auf einem Wiesenweg zur Landstraße in Burggrub.
Dort gehen wir nach links, biegen am Gasthof Hösch nach links auf eine Teerstraße und wenden uns nach wenigen Metern nach rechts, um auf einem herrlichen Panoramaweg (Splittweg) nach Zoggendorf zu wandern. Wir kommen zur Kreuzung mit einer Teerstraße, an der wir zu Beginn der Wanderung geradeaus aufwärts gingen. Hier wenden wir uns nach rechts und kommen zum Ausgangspunkt in Zoggendorf (3:30 Std.).

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour12 km
Höhenunterschied330 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktZoggendorf, Ortsmitte Bushaltestelle.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterDie Gaststätte Heroldsmühle ist ein beliebtes Ausflugsziel im Leinleitertal mit eigener Forellenzucht, wo sich eine Rast lohnt. Sie lässt sich auf einem sehr schönen und abwechslungsreichen Geologischen Lehrpfad bequem erreichen.
Beste Jahreszeit
KartentippFritsch Wanderkarte Naturpark Fränkische Schweiz Veldensteiner Forst – Hersbrucker Alb, Blatt Süd, 1:50 000.
MarkierungenGrüner Ring, rot-weiß diagonal geteiltes Rechteck, gelber Querstrich.
VerkehrsanbindungAutobahn A 70, Abfahrt Schirradorf oder Stadelhofen, über Hollfeld, Aufseß nach Heiligenstadt. Busverbindung mit Bamberg und Ebermannstadt.
GastronomieUnterwegs: Heroldsmühle. Oberleinleiter: Brauereigasthof Ott, Oberleinleiter 6, Montag Ruhetag. Burggrub: Gasthof Hösch, Burggrub 7.
Tipps
Die vom Heroldstein sichtbaren Dörfer Hohenpölz, Tiefenpölz und Teuchatz sind slawischen Ursprungs, hier gab es bereits zur Zeit Karls des Großen um 800 n.Chr. slawische Siedlungen. Bereits 1096 wurde Tiefenpölz als Bolence in einer Urkunde erwähnt, Teuchatz um 1288 und Hohenpölz erstmals 1345.
Unterkunft
Heiligenstadt: Hotel Heiligenstadter Hof, Tel. 09198/7 81 und 7 82, Fax 09198/81 00. Heiligenstadt OT Burggrub: Gasthof Hösch, Tel. 09198/3 91.
Tourismusbüro
Verkehrsbüro Heiligenstadt/Ofr., Hauptstraße 21, 91332 Heiligenstadt, Tel. 09198/92 99 32, Fax 09198/92 99 40. E-mail: tourismus@markt-heiligenstadt.de.

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