Von Zerpenschleuse zum Eisenbudersee

Bequeme Wanderung auf Ufer- und Waldwegen, streckenweise am Rande der Straße. (Autor: Tassilo Wengel)
Wir starten am Bahnhof Ruhlsdorf-Zerpenschleuse und wenden uns nach rechts. Nach 200 m überqueren wir die Straße und können auf einem markierten Wanderweg (roter Querstrich) am Ufer des Finowkanals laufen. Es ist ein alter Treidelweg, der den Kanal begleitet. Wir kommen zur Ruhlsdorfer Schleuse, wandern weiter am Kanal entlang und kommen auf einem romantischen Uferweg zwischen Kanal und Feldern nach Marienwerder (1 Std.). Hier verlassen wir den Treidelweg und wenden uns nach rechts.
Wir folgen dem Wegweiser Eisenbuder See 2 km auf einem Pflasterweg, vorbei an der Sport- und Begegnungsstätte Marienwerder zum Wald. An einer Kreuzung folgen wir dem Wegweiser Eisenbudersee 1,5 km, wandern zunächst an einem kleinen See entlang und durchqueren anschließend auf einem breiten Forstweg den Wald. Immer geradeaus gehend kommen wir bei einer Wegspinne zur Nordspitze des Eisenbudersees. Hier schwenken wir nach rechts und wandern an mehreren Badestellen mit Liegewiese vorbei nach Ruhlsdorf (2:15 Std.).
Bei der Kirche wenden wir uns nach rechts (Wegweiser Finowkanal) und gehen zunächst einige Meter am Rande der Straße, um dann auf einem schönen Wanderweg parallel zur Straße am Waldrand den Finowkanal zu erreichen. Dort wenden wir uns nach links und gehen auf bekanntem Weg zum Bahnhof Ruhlsdorf-Zerpenschleuse zurück (3 Std.).
Variante.
Wir folgen beim Eisenbudersee geradeaus dem Waldweg, der am westlichen Ufer des Sees entlang führt und in Sophienstädt auf die Straße Ruhlsdorf-Biesenthal mündet. In Sophienstädt lohnt sich die Besichtigung der Dorfkirche, bevor zwei Kilometer am Rande der Straße zu laufen sind, um nach Ruhlsdorf zu kommen.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour13 km
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBahnhof Ruhlsdorf-Zerpenschleuse.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterDer Finowkanal ist eine alte Wasserstraße, die von 1743 bis 1746 von König Friedrich II. zwischen Oder und Havel geschaffen wurde. Ein schöner Uferweg lädt zum Wandern ein, bevor sich an reizvollen Seen mehrere Möglichkeiten zum Baden und Erholen bieten.
Beste Jahreszeit
KartentippKompass Spezialwanderkarte Nr. 1040, Schorfheide-Werbellinsee, 1:50000.
MarkierungenRoter Querstrich, Wegweiser.
VerkehrsanbindungAutobahn A 11 Berlin–Prenzlau, Ausfahrt Wandlitz auf B 273 bis zur B 109 und über Wandlitz, Klosterfelde nach Zerpenschleuse.
GastronomieRuhlsdorf-Zerpenschleuse: Gaststätte im Bahnhof: Ruhlsdorf: Gaststätte, Dorfstraße.
Tipps
Der Finowkanal hatte als Wasserstraße zwischen Oder und Havel große Bedeutung, bis er dem steigendem Verkehr um die Wende vom 19. zum 20. Jh. nicht mehr gewachsen war. Die Wartezeiten der Frachtkähne betrugen bis zu drei Wochen, weshalb 1906 mit dem Bau des Oder-Havel-Kanals begonnen wurde, der 1914 von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht wurde. Aus den einstigen, den Finowkanal auf beiden Seiten begleitenden Treidelwegen entstanden reizvolle Wanderwege.
Unterkunft
Wandlitz: Clubotel, Tel. 033397/735-0, Fax 033397/ 735550; Hotel Seeterassen, Tel. 033397/769-0, Fax 033397/ 76999. Klosterfelde: Pension Bergquelle, Tel. 033396/7550, Fax 033396/75588.
Tourismusbüro
Fremdenverkehrsverein Märkische Seenlandschaft Wandlitz e.V., Prenzlauer Chaussee 157, 16348 Wandlitz, Tel. 033397/66131, Fax 033397/66168.

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