Von Schwarzenberg nach Markersbach

Aussichtsreiche Grünland- und Waldwanderung in meist idyllisch ländlicher Umgebung. (Autor: Bernhard Pollmann)
29 km
980 m
8.00 h
Aus dem Bahnhof Schwarzenberg tretend, gehen wir links zur Brücke und überqueren das Schwarzwasser, wobei die »Rotstrich«-Markierung des Internationalen Bergwanderwegs die Route weist. Kurz geht es aufwärts im Tal der Großen Mittweida, dann zweigen die Markierungen kurz nach Überqueren des Flusses und Unterqueren der Eisenbahnlinie links hinauf in den Hang ab. Bald lässt der Bergwanderweg die Häuser hinter sich, führt aussichtsreich auf dem Graulsteig zum ehemaligen Huthaus Gottes Geschick des früheren Erz- und Uranabbaureviers Graul und erreicht nach Durchschreiten des lieblichen Oswaldbachtals das Hotel Köhlerhütte Fürstenbrunn. Wenige Minuten später passiert der Bergwanderweg das Schaubergwerk Herkules-Frisch-Glück und senkt sich erneut ins Oswaldbachtal hinab; auf der anderen Talseite erheben sich die Ruinen der sagenumwobenen spätgotischen Dudelkirche (Oswaldkirche).
Im Hang über dem Oswaldbachtal führt der Bergwanderweg nordwärts und erreicht schließlich das nach einem ehemaligen Bergstollen benannte Landhotel Osterlamm, ein viel besuchtes Ausflugsziel beim Heimattierpark Waschleite. Auf der linken Seite des Osterbachtal führt der Bergwanderweg weiter nach Wachleithe-Mühlberg, zweigt hier links hinauf in aussichtsreiches Grünland ab und erreicht das idyllisch gelegene Dorf Elterlein-Schwarzbach. Durch aussichtsreiches Grünland führt der Bergwanderweg wieder aufwärts, taucht nach Unterqueren der alten Bahnlinie in den Wald ein und erreicht vor dem Waldrand eine Schutzhütte an einer Wegekreuzung; hier kreuzte früher der E3 (Blaustrich). Wir folgen dieser alten Route rechts durch den Wald und stoßen am Waldrand auf den Emmlerweg, auf dem die neue Route des E3 verläuft: Auf ihm geht es kurz rechts, dann links hinab ins Tal, das überspannt wird in 37m Höhe durch die 237m lange »Streichholzbrücke« der stillgelegten Eisenbahnlinie von Schwarzenberg nach Annaberg.
Am gegenüberliegenden Hang führt der E3 weiter zur Staumauer des Unterbeckens des Pumpspeicherwerks Markersbach und steil hinauf zum Oberbecken; das Pumpspeicherwerk Markersbach ist eines der größten Pumpspeicherwerke Europas. Die Dammkrone des Oberbeckens bietet einen einzigartigen Blick auf das Westerzgebirge. Der Abstieg erfolgt zunächst im Wald auf dem Brandgehauflügel, dann geht es auf dem Kalkofenweg in aussichtsreichem Grünland hinab nach Pöhla (Besucherbergwerk) im Pöhlwassertal. Nach erneut steilem Aufstieg lädt die Ausflugsgaststätte Hohes Rad zur Einkehr, dann führt der E3 hinab nach Schwarzenberg.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour29 km
Höhenunterschied980 m
Dauer8.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBahnhof Schwarzenberg.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterDiese ganztägige Grünland- und Waldwanderung führt zum größten Pumpspeicherkraftwerk Deutschlands, an dessen Oberbecken sich ein einzigartiger Ausblick auf das westliche Erzgebirge bietet. Die Wanderung lässt sich mithilfe der Buslinie Schwarzberg – Markersbach teilen; die auf allen Karten eingezeichnete Bahnlinie Schwarzberg – Markersbach hingegen wurde inzwischen stillgelegt.
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte 1:50000 mit Wanderwegen Blatt L5542 Aue und Naturparkkarte Erzgebirge-Vogtland 1:25X000 Blatt 3/4 (Landesvermessungsamt Sachsen).
MarkierungenRoter und blauer Strich und namentliche Ausschilderungen.
VerkehrsanbindungB101 »Silberstraße« Aue – Schwarzenberg – Annaberg-Buchholz. Eisenbahnlinie Zwickau – Aue – Schwarzenberg – Johanngeorgenstadt.
GastronomieSchwarzenberg, Köhlerhütte Fürstenbrunn, Osterlamm, Schwarzbach, Oberbecken Pumpspeicherwerk Markersbach, Pöhla, Hohes Rad.
Tourismusbüro
Fremdenverkehrsamt Schwarzenberg, Oberes Tor 5, 08340 Schwarzenberg/Erzgebirge, Tel. 03774/22540, Internet: www.schwarzenberg.de; Fremdenverkehrsamt Markersbach, Haus des Gastes, Annaberger Straße 80, 08352 Markersbach, Tel. 03774/157222, Internet: www.markersbach.de
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