Von Schopfheim zum Rümmelesbühl

Hoch über dem Wiesental.
Höhenwanderung im Wald und in aussichtsreichem Wiesenland; im Entegast-Hang Pfade, ab Parkplatz Maienberg bequeme Forstwege. (Autor: Chris Bergmann)
21 km
500 m
5.00 h
Der Wiesentalweg.
Nach Queren der Bahnhofstraße vor dem Bahnhof Schopfheim geht es altstadteinwärts durch die Adam-Müller-Sraße und zur Wiesenbrücke, an der in unmittelbarer Nähe des Schützenhauses zahlreiche Wanderwege beginnen. Hier führt der Wiesentalweg aufwärts, bis sich die Wege am Golfplatz in Fahrnau trennen. Das im 15./16. Jh. im Auftrag der Benediktinerabtei Sankt Blasien errichtete Renaissanceschloss in Fahrnau gehört heute zur Golfanlage Hofgut Ehner-Fahrnau (Golfclub Schopfheim). Während der Wiesentalweg bequem im Tal weiter nach Hausen führt, wechselt die »blaue Raute« auf einen pfadartigen Weg im Steilhang des Entegast oberhalb des Fahrnauer Schlosses. Durch Wälder mit Aussichtsstellen hoch über dem Wiesental geht es weiter durch den Hang des Hausener Köpfles, dann hinab zur Grillhütte am Parkplatz Maienberg an der Passstraße von Hausen im Wiesental nach Enkenstein im Kleinen Wiesental. Nach Queren der Straße leitet die blaue Raute auf Forstwegen im Wald weiter aufwärts, bis an der Gresgener Ebene der Rümmelesbühl angezeigt ist. Der Rümmelesbühl (775 m) ist eine der markantesten und aussichtsreichsten Landmarken zwischen den Wiesentälern. Bergwärts fällt der Blick zum Zeller Blauen und zum Belchen. Wiesen sowie Tische und Bänke rund um die kleine Schutzhütte laden zum Rasten, Schauen und Sonnenbaden ein. Nordwärts fällt der Blick zum Zeller Blauen und zum Blechen, ostwärts über das Wiesental hinweg zur Hohen Möhr.
Höhendorf Gresgen.
Vom Rümmelesbühl geht es durch aussichtsreiche Wiesen hinab in das Bergdorf Gresgen, wo am Dorfrand der »Fußweg nach Zell« ausgeschildert ist - Wer abkürzen will, steigt hier hinab ins Tal. Das Bergdorf Gresgen ist Erholungsort auf einer aussichtsreichen Wiesenhochebene an der Passstraße von Zell im Wiesental nach Tegernau im Tal der Kleinen Wiese. Während der Bergkamm zwischen den beiden Wiesentälern nordwärts zum Zeller Blauen und zum Belchenmassiv hin ansteigt, schweift der Blick südwärts über den Dinkelberg hinweg bis zu den Schweizer Alpen. Von der Wanderwege-Informationstafel in der Dorfmitte führt die »blaue Raute« mit hervorragender Aussicht zum Waldparkplatz an der Erlenbodenhütte, wo sich noch einmal ein prachtvoller Blick zurück bietet auf das Höhendorf und das Wiesental.
Am Zeller Blauen.
Am Parkplatz an der Erlenbodenhütte taucht der mit der »blauen Raute« markierte Blauener Weg, ein bequemer Forstweg, in den Wald ein, in dem schon bald die kleine Geissackerhütte Unterschlupf bei Regen bietet. Bald darauf ist die Verzweigung an der Blauener Ebene erreicht, wo als weitere Schutzhütte die Kopphütte steht. Von der Blauener Ebene führt die »gelbe Raute« mit exzellenter Aussicht rechts auf den Hangweg in der Sonnenflanke des Zeller Blauen. Bald nach Passieren der Gleitschirmfliegerstartstelle mündet der Weg auf einen mit der »blauen Raute« markierten Wanderweg; er führt rechts hinab zum Bahnhof Zell im Wiesental.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour21 km
Höhenunterschied500 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
StartortSchopfheim (373 m) zwischen Südschwarzwald und Dinkelberg ist die älteste Stadt im Wiesental, um 1250 gegründet von Konrad I. von Rötteln.
AusgangspunktBahnhof Schopfheim an der Wiesentalbahn.
EndpunktBahnhof Zell an der Wiesentalbahn, direkte Bahnverbindung zurück zum Ausgangspunkt.
TourencharakterDie Wiese ist der längste Fluss des Südschwarzwalds und derjenige mit dem höchsten Gefälle des gesamten Schwarzwalds - Von der Quelle (1120 m) am Hebelhof am Feldberg überwindet sie auf 55 Kilometern fast 900 Höhenmeter, ehe sie in Klein-Basel (244 m) in der Schweiz in den Rhein mündet. Ihr größter Zufluss ist die Kleine Wiese: Diese entspringt am Belchen-Südhang und mündet unterhalb von Schopfheim. Der Rümmelesbühl hoch über den Tälern von Wiese und Kleiner Wiese zählt zu den aussichtsreichsten Höhen im Südschwarzwald, ebenfalls schöne Weitsichten hat man von den Sonnenhängen des Zeller Blauen. Wer abkürzen oder eine Kurzwanderung unternehmen will, startet im Bergdorf Gresgen und wandert zum Rümmelesbühl bzw. zur Blauener Ebene.
Beste Jahreszeit
KartentippWanderkarte 1 - 35000 Wiesental oder Freizeitkarte 1:50000 Blatt 508 Lörrach/Naturpark Südschwarzwald, Blatt 3 (beide Landesvermessungsamt Baden-Württemberg).
VerkehrsanbindungWiesentalbahn S 6 Basel-Badischer Bahnhof – Schopfheim – Hausen – Zell. Mit dem Auto A 5 Karlsruhe–Basel bis Autobahndreieck Weil, weiter auf der A 98 bis Lörrach, dann auf der B 317 nach Schopfheim.
GastronomieSchopfheim, Gresgen, Zell.
Tourismusbüro
Touristinformation Schopfheim, Hauptstraße 23, 79650 Schopfheim, Tel. 07622/396145, www.schopfheim.de. Zeller Bergland Tourismus, Schopfheimer Straße 3, 79669 Zell im Wiesental, Tel. 07625/924092, www.zell-im- wiesental.de und www.zeller-bergland.de

Lust bekommen? Noch mehr Touren finden Sie in unserem Buchtipp:

Chris Bergmann

Wanderführer Südschwarzwald

Freuen Sie sich auf 40 abwechslungsreiche Wanderungen im Naturpark »Schwarzwald Süd«. Mit Tourenkarten, Höhenprofilen und vielen Tipps. 

Jetzt bestellen
Mehr zum Thema