Von Schopfheim über den Rümmelesbühl

Höhenwanderung im Wald und in aussichtsreichem Wiesenland; im Entegast-Hang Pfade, ab Parkplatz Maienberg bequeme Forstwege; wer mit kleinen Kindern geht, startet am Maienberg oder in Gresgen und wandert zum Rümmelesbühl. (Autor: Chris Bergmann)
21 km
850 m
5.00 h
Vor dem Bahnhof Schopfheim queren wir die Bahnhofstraße, laufen altstadteinwärts durch die Adam-Müller-Straße und gelangen zur Wiesebrücke, an der in unmittelbarer Nähe des Schützenhauses zahlreiche Wanderwege beginnen.
Den Markierungen blaue Raute und grünes Dreieck (Wiesentalweg) folgend, wandern wir bequem flussaufwärts, bis sich die Wege trennen: Während der Wiesentalweg bequem im Tal weiter nach Hausen führt, wechselt die blaue Raute auf einen pfadartigen Weg im Steilhang des Entegast oberhalb des Fahrnauer Schlosses.
Durch Wälder mit Aussichtspunkten hoch über dem Wiesental geht es weiter durch den Hang des Hausener Köpfles, dann hinab zur Grillhütte am Parkplatz Maienberg an der Passstraße von Hausen nach Enkenstein. Nach Queren der Straße leitet die blaue Raute auf bequemen Forstwegen im Wald weiter aufwärts, bis in aussichtsreichen Bergwiesen der Rümmelesbühl angezeigt ist.
Der Rümmelesbühl (775m) ist eine der markantesten Landmarken zwischen den Wiesentälern. Bergwärts fällt der Blick zum Zeller Blauen und zum Belchen.
Der Rümmelesbühlturm ist kein Aussichtsturm im klassischen Sinne, sondern hat eher Schutzhüttenfunktion: Die Aussichtsterrassen sind die Bergwiesen rund um den Turm, sie laden zum Rasten, Schauen und Sonnenbaden ein.
Vom Rümmelesbühl folgen wir den Schildern aussichtsreich durch die Wiesen hinab in das Bergdorf Gresgen und sehen am Dorfrand den »Fußweg nach Zell« ausgeschildert: Wer die Wanderung abkürzen will, steigt hier hinab ins Tal. Ansonsten folgen wir in Gresgen, das auf einer aussichtsreichen Hochebene zwischen den Wiesentälern liegt, der Durchgangsstraße kurz links bis zur Wanderwegeinformationstafel in der Dorfmitte.
Hier kreuzt der Blaue-Raute-Weg und führt rechts weiter mit hervorragender Aussicht zum Waldparkplatz. Nach einer Zeitlang im Wald erreichen wir die Verzweigung an der Blauer Ebene.
Hier verlassen wir die blaue Raute und wechseln mit exzellenter Aussicht rechts auf den Hangweg in der Sonnenflanke des Zeller Blauen. Bald nach Passieren der Gleitschirmstartstelle treffen wir erneut auf einen mit der blauen Raute markierten Wanderweg; ihm folgen wir rechts hinab zum Bahnhof Zell im Wiesental.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour21 km
Höhenunterschied850 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBahnhof Schopfheim an der Wiesental-S-Bahn.
EndpunktBahnhof Zell an der Wiesental-S-Bahn.
TourencharakterDer Wanderweg von Schopfheim über die Höhen zwischen den Wiesentälern zum Belchen zählt zu den schönsten im Südschwarzwald. Wir folgen ihm bis zum Rümmelesbühl, der eines der schönsten Panoramen im Süden des Schwarzwalds bereit hält.
Beste Jahreszeit
KartentippFreizeitkarte 1:50000 Blatt 508 Lörrach/Belchen (Landesvermessungsamt Baden-Württemberg).
MarkierungenBlaue Raute (Zugangsweg), gelbe Raute (lokale Wanderwege) und namentliche Ausschilderungen.
VerkehrsanbindungWiesental-S-Bahn Basel (Badischer Bahnhof) – Schopfheim – Hausen – Zell. Mit dem Auto A5 Karlsruhe – Basel bis Autobahndreieck Weil, weiter auf der A98 bis Lörrach, dann auf der B317 nach Schopfheim.
GastronomieSchopfheim, Gresgen, Zell.
Tourismusbüro
Touristinformation Schopfheim, Hauptstraße 23, 79650 Schopfheim, www.schopfheim.de; Gemeinde Hausen im Wiesental, Bahnhofstraße 9,79688 Hausen im Wiesental, www.hausen-im-wiesental.de; Zeller Bergland Tourismus, Schopfheimer Straße 3, 79669 Zell im Wiesental, www.zeller-bergland.de

Lust bekommen? Noch mehr Touren finden Sie in unserem Buchtipp:

Chris Bergmann

Südschwarzwald

Freuen Sie sich auf 40 abwechslungsreiche Wanderungen im Naturpark »Schwarzwald Süd«. Mit Tourenkarten, Höhenprofilen und vielen Tipps.

Jetzt bestellen
Mehr zum Thema