Von Rolandseck nach Remagen

Der Rolandsbogen ist sozusagen als »Rest« der Burg Rolandseck, die 1122 von Erzbischof Friedrich I. aus Köln als südliche Grenze Kurkölns errichtet wurde, ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Die Aussicht reicht vom Rhein mit der Insel Nonnenwerth bis hinüber zum Drachenfels, und auch das benachbarte Restaurant lädt zum Verschnaufen und Genießen ein. (Autor: Tassilo Wengel)
14 km
465 m
4.00 h

Auftakt zum Rolandsbogen

Beginn unserer Wanderung auf dem Rheinburgenweg – der weitgehend dem Rheinhöhenweg (weißes »R«) folgt – ist der Fähranleger von Rolandseck. Hier bietet sich auch ein Besuch des historischen Bahnhofs Rolandseck mit dem Arp-Museum sowie einem Restaurant an. Vom Fähranleger folgen wir dem Rheinburgenweg-Logo auf dem Rad- und Gehweg am Rhein entlang nach Norden. Bei einer weißen Villa kurz vor Rolandswerth überqueren wir die B9 und folgen dem Weg aufwärts zum Rolandsbogen.

Unser Weg führt am Denkmal des Dichters Ferdinand Freiligrath vorbei, der sich 1840 für die Wiedererrichtung des Rolandsbogens einsetzte. Dann erreichen wir den mit Efeu bewach-senen Rest der einstigen Burg. Nachdem wir die schönen Aussichten genossen haben, wandern wir weiter empor zum Rheinplateau.

Durch das Tal des Unkelbachs nach Remagen

Am Rodderberghof vorbei geht es über Wiesen zum Waldrand, von wo wir hinab ins Tal mit einem kleinen See gelangen. Zunächst führt uns der Rheinburgenweg wieder aufwärts, leitet dann aber bald hinunter zum Wildpark, wo sich eine Rast lohnt. Von hier geht es wieder hinauf zum Rheinplateau mit einer Schutzhütte und durch Bestände von Stechpalmen (Ilex) und Nadelwald abwärts nach Oberwinter.

Nach dem Ortsende führt eine steile Treppe abwärts nach Bandorf, wo wir auf dem St.-Joseph-Pfad den Unkelbach erreichen und dem schönen Uferweg entlang weiter nach Unkelbach wandern. Dort überqueren wir den Bach und steigen hinauf zur Rheinstraße. Von der Höhe können wir rückblickend noch mal eine schöne Aussicht genießen.Auf einem alten Hohlweg steigen wir leicht an, um dann in einen breiten Talgrund zu wandern. Nach den Resten eines Gebäudes am Talende wenden wir uns nach links und steigen durch Buchenwald aufwärts zur L79. Hier schwenken wir nach links und wandern auf einem Waldpfad am ehemaligen Restaurant Waldschlösschen vorbei zu den idyllisch gelegenen Waldseen.

Auf dem Rheinburgenweg erreichen wir bald das Denkmal des Heiligen Franziskus und können einen schönen Blick auf Remagen genießen. Nur gut 100Meter weiter stehen wir vor der beeindruckenden neugotischen Kirche St.Apollinaris, die in der Krypta die Reliquienbüste des heiligen Apollinaris birgt. Sehenswert sind auch die prächtigen Gemälde der Düsseldorfer Malerschule. Über den Kreuzweg gelangen wir von der Kirche abwärts, unterqueren die B9 und beenden unsere Wanderung in der Altstadt von Remagen.

Rolandseck – Rolandsbogen 2 Std. – Remagen 2.30 Std. Insgesamt 4.30 Std.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour14 km
Höhenunterschied465 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktFähranleger Rolandseck
EndpunktRemagen
TourencharakterBequeme Streckenwanderung auf schönen Wald- und Wiesenwegen 
Beste Jahreszeit
KartentippRheinsteig mit RheinBurgenWeg, Topographische Freizeitkarte 1 - 50000, 2.Auflage 2006
VerkehrsanbindungAuto - Auf der B9 bis Rolandseck. Bahn - Bahnstation Rolandseck
GastronomieRestaurant beim Rolandsbogen; im Bahnhof Rolandseck
Unterkunft
In Rolandseck: Benecke-Hotel Düsseldorfer Hof, Bonner Str. 59, Tel. 02228/ 81848, www.benecke-hotel-remagen.de; In Remagen: Hotel Pinger, Geschwister-Scholl-Str. 14, Tel. 02642/9384-0
Tourismusbüro
Touristinformation Remagen, Bachstr. 5, 53424 Remagen, Tel. 02642/201 87, touristinfo@remagen.de, www.remagen.de

Lust bekommen? Noch mehr Touren finden Sie in unserem Buchtipp:

Tassilo Wengel

Rheinsteig

»Deutschlands schönster Wanderweg 2006« bietet auf 320 km zwischen Bonn und Wiesbaden schönste Naturerlebnisse und spektakuläre Ausblicken auf den Rhein.

Jetzt bestellen
Mehr zum Thema