Von Rechenberg durch den Trostgrund

Waldwanderung mit zuletzt weiter Aussicht. (Autor: Bernhard Pollmann)
17 km
480 m
4.00 h
Vom Bahnhof Rechenberg gehen wir kurz talabwärts, bis die Naturlehrpfad-Markierung »grüner Schrägstrich« (zugleich »Gelbstrich«) links hinauf in das Tal des Trostbachs abzweigt. Während der Gelbstrich-Weg (Trostgrundweg) Richtung Fischerbaude weiterführt, zweigt der Naturlehrpfad bald rechts (und sofort links) hinauf in das Naturschutzgebiet Trostgrund ab. Wenn er zuletzt auf den mit dem Zeichen »Rotstrich« markierten Internationalen Bergwanderweg Eisenach – Budapest (EB) mündet, folgen wir diesem links auf dem Georgenthaler Weg bis zur Kreuzung mit dem Floßgraben. Dieser zum Zweck der Holztrift angelegte Wassersammelgraben führt weitgehend eben im bewaldeten Hang ostwärts und mündet an der deutsch-tschechischen Grenze auf den Grenzweg (Grünstrich), dem wir geradeaus folgen und an der ehemaligen Jugendherberge Torfhaus vorbei zum Teichhaus gelangen. Dort folgen wir der Straße kurz talabwärts und biegen dann links und sofort rechts in den Fischerwald hinauf ab (Gelbstrich). Der Schwarze Buschweg führt unterhalb der Morgenstein-Felsen vorbei zum Abendstein (Rastplatz) und senkt sich dann zur Gaststätte und Pension Fischerbaude hinab. Hier folgen wir der Gelb- und der Grünstrich-Markierung kurz abwärts, bis sie sich trennen: Während der Gelbstrich durch die Wälder des Trostgrunds bequem nach Rechenberg zurückführt, leitet der Grünstrich aussichtsreich am Waldrand ebenfalls zum Ziel.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour17 km
Höhenunterschied480 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBahnhof Rechenberg in Rechenberg-Bienenmühle.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterVon Rechenberg im oberen Freiberger Muldental führt diese Waldwanderung durch das Naturschutzgebiet Trostgrund und längs des Flößergrabens nach Holzhau.
Beste Jahreszeit
KartentippNaturparkkarte Erzgebirge-Vogtland 1:25000 Blatt 5/6 oder Topografische Karte 1:50000 mit Wanderwegen Blatt L5346 Olbernhau (Landesvermessungsamt Sachsen).
MarkierungenGrüner Schrägstrich, roter, gelber und grüner Strich sowie namentliche Ausschilderungen.
VerkehrsanbindungDer Bahnhof Rechenberg liegt an der Eurobahnlinie Freiberg – Holzhau.
GastronomieRechenberg, Teichhaus, Fischerbaude.
Tipps
Variante: Talsperre Fleyh . Wer dem EB bis zum Fußgänger-Grenzübergang Deutschgeorgenthal/Georgendorf (Cesky Jiretín) weiter folgt, gelangt auf tschechischer Seite auf dem Wanderweg längs des Neuen Floßgrabens zur Talsperre Fleyh (5km). Der Neue Floßgraben zwischen der heutigen Talsperre Fleyh und Georgendorf diente vom 17.Jahrhundert bis 1872 der Holztrift. Heute führt er nur während der Schneeschmelze und nach starken Regenfällen Wasser, das sich bei Georgendorf in einem künstlichen Wasserfall in die Fleyh ergießt. Die Fleyh (tschechisch: Fláje) ist der Hauptquellbach der Flöha. Sie entspringt in einem Hochmoor (an der tschechischen Variante des Europäischen Fernwanderwegs 3) östlich der Talsperre Fleyh.
Tourismusbüro
Zentrales Fremdenverkehrsamt Oberes Freiberger Muldental, 09623 Holzhau, Bergstraße 9, Tel. 037327/1504, Internet: www.holzhau.de
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