Von Ottendorf ins Kirnitzschtal

Angenehme Wanderung auf breiten Wald- und Wiesenwegen; nur der Aufstieg aus dem Kirnitzschtal ist etwas anstrengend. (Autor: Tassilo Wengel)
7 km
100 m
2.00 h
Wir starten in Ottendorf am Ortseingang am Parkplatz bei der Gaststätte & Pension Kirnitzschtal. Zunächst folgen wir der Straße in den Ort (grüner Querstrich) und wandern dort, wo die Straße eine Linkskurve beschreibt, geradeaus weiter (gelber Punkt und grüner Querstrich) in die Straße Endlerkuppe. Der Weg biegt beim Denkmal für die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkriegs halblinks in den Feldweg ein. An der nächsten Feldweggabelung halten wir uns halblinks (gelber Punkt), wandern zwischen Schafgarbe, Tüpfelhartheu und Kamille zu einem Rastplatz mit Bank. In der Ferne fällt der markante Lilienstein auf, daneben die Festung Königstein.
Wir überqueren eine große Wiese und müssen kurz vor dem Wald gut auf die Markierung achten. Im Wald steigen wir steil abwärts, teilweise über Stufen, und nähern uns der Neumannmühle, der einzigen original erhaltenen Holzschliffmühle. Ein Besuch des Museums ist empfehlenswert. Bei der Neumannmühle beginnt der Flößerpfad, ein Lehrpfad, der bis nach Bad Schandau führt; siehe Wanderungen 11 und 15.
Wir überqueren die Straße und die Brücke über die Kirnitzsch, schwenken nach rechts und steigen am Hang des Baches allmählich aufwärts. Eine Tafel erinnert daran, dass in der sauberen Kirnitzsch Forellen leben und 1974 die größte Forelle (49 cm lang, 1,350 kg schwer) erbeutet wurde. Nach einer Viertelstunde erreichen wir die Felsenmühle an der Einmündung des Kleinen Zschand, einem 3 km langen Trockental, in das Kirnitzschtal. Bei der Felsenmühle überqueren wir die Straße und wandern in Richtung Ottendorf (grüner Querstrich). Ein schmaler Wurzelweg führt am Hang aufwärts, mündet auf einen breiten Waldweg und nach einer halben Stunde stehen wir vor einem Wegweiser (Großstein 10 Min.). Nach links schwenkend erreichen wir den Großstein, von dem sich ein grandioser Rundblick in den hinteren Teil der Sächsischen Schweiz bietet. Nach ausgiebiger Rast gehen wir zurück und erreichen auf einem schönen Feldweg (grüner Querstrich) bald wieder Ottendorf, das malerisch gelegene Dorf oberhalb des Kirnitzschtales.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour7 km
Höhenunterschied100 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktOttendorf, Parkplatz am Ortseingang bei der Gaststätte Zum Kirnitzschtal.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterZwei Mühlen im Kirnitzschtal laden nach Wiesen- und Waldwanderung zum Verweilen ein. Die Neumannmühle – als technisches Denkmal bekannt – ist beliebter Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen, bei der Felsenmühle kann man im Kaffee- und Biergarten entspannen.
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte 1:25 000 mit Wanderwegen, Blatt 45 Landesvermessungsamt Sachsen.
MarkierungenGelber Punkt, grüner Schrägstrich, grüner Querstrich.
VerkehrsanbindungVon der Autobahn A 13, Ausfahrt Radeberg, über Stolpen, Hohnstein nach Sebnitz, dort Richtung Hinterhermsdorf, in Hertigswalde nach Ottendorf abbiegen. Busverbindung mit Bad Schandau und Pirna.
GastronomieOttendorf: Gaststätte und Pension Zum Kirnitzschtal. Gaststätte Neumannmühle und in der Felsenmühle.
Tipps
Die Felsenmühle. Im Jahr 1663 wird für die Einmündung des Kleinen Zschand in das Kirnitzschtal das erste Mal eine Mühle genannt. Der Name Felsenmühle taucht erst 1875 auf. Heute ist sie die einzige noch in Betrieb befindliche Brettmühle.
Unterkunft
Ottendorf: Pension & Gasthof Zum Kirnitzschtal, Tel. und Fax 035971/54504.
Tourismusbüro
Fremdenverkehrsamt Altendorf, Sebnitzer Straße 2, 01855 Altendorf, Tel. 035022/42774, Fax 035022/50371; Touristinformation im Bahnhof Bad Schandau, Am Bahnhof 6, 01814 Bad Schandau, Tel. 035022/41247, Fax 035022/44376, Internet www.badschandau.de

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