Von Moselkern nach Cochem

Unschwierige Wanderung. Bei Benützung des Sesselliftes nach Cochem 30 Min. kürzer. (Autor: Helmut Dumler)
24 km
700 m
6.00 h
Ab der Pfarrkirche in Moselkern laufen wir ins Eltztal. Nach 20 Min., vor der Bachbrücke, nimmt man rechts den Fußweg durch das Landschaftsschutzgebiet und gelangt in 10 Min. zum Restaurant Ringelsteiner Mühle. Nun wie bei Tour 1 in 30 Min. zur Burg Eltz. Zurück über die gemauerte Zufahrtsrampe (früher Zugbrücke), dann links ab vom Asphaltsträßchen.
Nun zeigt sich Burg Eltz von Norden. Unser Weg ist aus den Felsen herausgearbeitet. An der Gabelung nehmen wir halb links den Pfad hinunter auf die Talwiese. Links geht's auf der Brücke über den Eltzbach. Ein Gegenanstieg erfolgt gemäß den »M«-Zeichen durch einen Laubwald. Nach 10 Min. erwartet uns ein entzückendes Burg-Eltz-Aussichtsplätzchen. Anschließend auf breitem Weg in 10 Min. zum Forsthaus Rothenhof (236 m). Gleich nach dem Bildstock geht man rechts und folgt ca. 100 m dem Fahrweg. Dann links in 5 Min. hinauf zur Autostraße. Rechts, nach 250 m dann links (Gittermast).
Über die freie Höhe hinweg erreichen wir die Windhauserhöfe (282 m). An der Kapelle links, aber nur 100 m. Vor dem Trafomasten rechts in den breiten Wiesenweg. Umfassende Blicke hat der Wanderer vom Hüttchen Wolfgangsruh. Links senkt sich das Weglein in langen Schleifen, durchmisst Rebhänge und bringt ihn zur Weinstube Burg Eltz im ehemals kurtrierischen Karden (82 m; 1:45 Std.). Von der Stiftskirche St. Castor etwa 300 m lang durch die Bahnhofstraße. Beiderseits lag einst der römische »vicus cardena«. Vor den Schloss-Weinstuben geht es rechts in die Bergstraße und zum Friedhof im Bereich eines spätrömischen Gräberfeldes. Hier um den Friedhof links herum und hoch zur Straße unter den Weinbergen. Anschließend links und an den Kreuzwegstationen entlang. Kurz nach der XI. Station geht man rechts die Kurve aus. Dann zweigt der Mosel-Höhenweg links ab. Auf einem Pfad geht's durch das Nachtigallenwäldchen. An der Gabelung halb rechts abzweigen. Bei der nächsten Rastbank halb links, danach eben dahin, bis uns das Buschwerk frei gibt. Anschließend auf einem Feldweg in Richtung des Gitterleitungsmastes auf der flächigen Kuppe des Pommerer Mart (273 m) wandern.
Mit dem grasigen Querweg links (südwestlich) und schnurgerade durch das Areal eines vom Erdboden verschwundenen keltisch-römischen Tempelbezirkes gehen wir auf breitem Weg abwärts. Kurz nach der Rechtskurve muss man aufpassen: Die Route biegt hier links ab. Der Martweg führt uns nach Pommern (85 m) und zur Kirche (knapp 3 Std.). Mit der Zehnthofstraße nach Westen, etwa 150 m. Danach folgt man der Straße Am Kapellenberg. Mit der Landstraße 107 aufwärts den Ort verlassen. Etwa 10 Min. nach der Kirche wenden wir uns links ab, gemeinsam mit dem Weinlehrpfad. Dieser senkt sich durch die Rebfluren der »Sonnenuhr«. In knapp 10 Min. zum Bahnübergang und zur B 49. Auf der linken Seite folgen wir dem Rad- und Fußweg, neben der Mosel her, etwa 20 Min. am Fuß des längsten Südhangs der Mosel. Im Anschluss gehen wir rechts durch die Bahnunterführung hindurch. Weitere 20 Min. taleinwärts, danach benutzt man wieder die Straße bis zur Unterführung rechts in die Weinbaugemeinde Klotten (4:15 Std.).
Nach dem Parkplatz des Hauses Barbara, also vor dem Beginn der Bahnhofstraße, schwenkt der Mosel-Höhenweg rechts ins Mühltal ein. Nach 100 m geht es halb links und bergan. Gegenüber Haus Nr. 32 spitzwinkelig links. Die Straße wird begleitet von Halbreliefs eines Kreuzweges in Mauernischen. Das Kaderbachtal empfängt uns. Der Bergfriedstumpf rechts oben gehört zu der im Jahre 998 erbauten Burg Coraidelstein. Man stößt auf die Hohlstraße. Rechts abbiegen, vor der Kränkhofskapelle halb links. Nach 5 Min. laufen wir, der zweiten Linksabzweigung in einen Pfad vertrauend, weiter durch den Wald zum Friedenskreuz. Fortsetzung auf der unteren Wegtrasse, oberhalb der Weingärten. An der Gabelung halb rechts halten. Etwa 35 Min. nach Klotten erreicht man die Seitskapelle. Daran rechts vorbei zu einem breiten Querweg, auf dem es links geht, der Rechtskurve folgend und in 15 Min. zur Schutzhütte Rabenley. An der Gabelung nehmen wir den unteren Weg, ebenso wie an der nächsten Teilung. Schließlich erwartet uns der Wildpark Klotten. Jetzt gehen wir auf dem Sträßchen, das nach dem Rastplatz halb links abgekürzt wird. Vom Wildpark sind es 10 Min. zur Gaststätte Waldschänke mit Märchenwald. Nun hinunter zur Bergstation des Sessellifts, der uns nach Cochem schaukelt, sofern wir nicht auf dem stellenweise felsigen Serpentinensteig dorthin gelangen.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour24 km
Höhenunterschied700 m
Dauer6.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktMoselkern.
EndpunktCochem.
TourencharakterDie folgenden sechs Wanderungen stellen die einzelnen Etappen des Mosel-Höhenwegs dar. Der Mosel-Höhenweg, der die Eifelflanken des Flusses durchzieht und deren Höhen überquert, misst von Koblenz nach Schweich insgesamt 150 km. Weil jedoch die interessantesten Abschnitte erst ein gutes Stück hinter Koblenz beginnen, erfolgt unsere Ouvertüre in Moselkern. Die einzelnen Etappen können natürlich auch als separate Touren unternommen werden, sofern die Rückkehr zum jeweiligen Ausgangsort verkehrstechnisch realisierbar ist. Dem Ablauf des bestens markierten Gesamtunternehmens von über 121 km liegt folgende, in der Praxis bewährte Einteilung zugrunde: 1. Tag: Moselkern – Cochem: 24 km, 5 3/4–6 Std. 2. Tag: Cochem – Alf: 24,5 km, 6–6 1/2 Std. 3. Tag: Alf – Ürzig: 22 km, 5 1/2–6 Std. 4. Tag: Ürzig – Lieser: 16 km, 3 3/4–4 Std. 5. Tag: Liser – Klüsserath: 19 km, 4 3/4–5 Std. 6. Tag: Klüsserath – Schweich: 15,5 km, 3 3/4–4 Std.
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte 1:50 000, Blatt »Die Mosel«.
MarkierungenWeißes »M« auf schwarzem Grund.
VerkehrsanbindungVon Koblenz 33 km, von Cochem 19,5 km. Busverbindungen, Bahnhof, Schiffsanleger.
GastronomieGasthof Ringelsteiner Mühle; Burg Eltz; Karden; Pommern; Klotten; Wildpark; Märchenwald; Sessellift-Bergstation.
Tipps
An der Stelle des Friedhofs von Karden hatte der hl. Castor die erste Kirche gegründet, in welcher er und seine Gefährten bestattet wurden. Der spätromanische Turm, seit 1954 Friedhofskapelle, gehört zur alten Pfarrkirche.Ab Cochem verkehren Ausflugsschiffe auf der Mosel, beispielsweise ins historische Bilderbuchstädtchen Beilstein.Auf dem Pommerer Mart verehrten die keltischen Treverer sowie nach deren Unterwerfung 58–51 v. Chr. die Römer den Gott der Heilkunst, Lenus Mars.Bevor man Klotten erreicht, erstreckt sich rechts das Naturschutzgebiet Dortebachtal, angeblich das wärmste und niederschlagärmste Tal Deutschlands, berühmt wegen seiner alpinen Flora. Von der Straße zum Wasserfall in 20 Min.
Unterkunft
Hotel-Restaurant Anker-Pitt, Moselfront, Tel. 02672/13 03; Pension-Restaurant Zur Burg Eltz, deutsch-polnische Küche, Tel. 02672/27 31; Gästehaus Grolig, Eltztal 27, Tel. 02672/15 67; Imbissstube Druidenstein hat auch Gästezimmer, Tel. 02672/15 25; Camping Zur Burg Eltz, Tel. 02672/73 81.
Tourismusbüro
Gemeindeverwaltung, Zehnthofstraße, 56524 Moselkern, Tel. 02672/76 60, Fax 02672/89 49.
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