Von Marienberg nach Zöblitz

Insgesamt sehr aussichtsreiche Wanderung auf meist bequemen Wegen, teils auch auf steilen Pfaden und Straßenpassagen. (Autor: Bernhard Pollmann)
25 km
600 m
6.00 h
Vor dem Bahnhof Marienberg queren wir die Untere Bahnhofstraße, gehen durch den anschließenden Grüngürtel, der dem Verlauf der ehemaligen Stadtmauer folgt, treffen auf die Obere Bahnhofstraße und folgen ihr nach rechts, bis am ehemaligen Waisenhaus die Herzog-Heinrich-Straße links zum Marktplatz abzweigt (vorher rechts die Marienkirche); er liegt an der höchsten Stelle der Altstadt. Vor dem Markplatz zweigen wir rechts auf die Freiberger Straße, nun geleitet durch die Rotstrich-Markierung des EB. Er wechselt wenig später rechts in die Grünanlage, zweigt beim Roten Turm – dem einzigen erhaltenen der einstigen vier Rundtürme an den Ecken der Stadtbefestigung – links in die Straße Stadtmühle ab und wendet sich nach Überqueren der Bahngleise und des Schlettenbachs links hinauf in den Hang des von einem Sendemast akzentuierten Galgenbergs. Bei einer großen Fabrik verlässt der EB den Feldweg »Ziegelscheune«, strebt links den Wäldern des Kämmererholzes zu und wendet sich am Ende rechts hinab in das Wagenbachtal. Wenig später erreicht der EB die ersten Häuser von Pobershau, senkt sich hinab ins Tal der Roten Pockau und führt am Schaubergwerk vorbei talaufwärts. Am Parkplatz geht es scharf links ab und aussichtsreich aufwärts zum Haus Katzenstein und weiter auf der Katzenstein-Zufahrtsstraße zur Bergschenke, ehe der Weg am Parkplatz dahinter in die Wälder eintaucht und den Katzenstein erreicht. Vom Katzenstein geht es auf dem Königsteig steil abwärts in das von Felswänden überragte Schwarzwassertal. An der imposanten Ringmauer vorbei folgt der EB der Schwarzen Pockau kurz abwärts und leitet an der nächsten Verzweigung ebenso steil hinauf Richtung »Hüttstättmühle«. Bei der Hüttstättmühle (Jugendherberge) weisen die Schilder des mit dem Zeichen »Blaustrich« markierten E3 zum Vogeltoffelfelsen, wo sich ein hervorragender Blick auf das Schwarzwassertal bietet. Eine weitere Aussichtskanzel ist die bald darauf erreichte Stiftskanzel, dann verlässt der E3 den Bereich des Schwarzwassertals und führt durch aussichtsreiche Grünfluren hinab in die Serpentinsteinstadt Zöblitz.
Von Zöblitz führt der mit dem Blaustrich-Zeichen markierte E3 hinab ins Tal der Schwarzen Pockau; wer zum Bahnhof will, folgt vor den Bahngleisen der Rotstrich-Markierung links. Der E3 wechselt auf die Flussseite der Bahnlinie, führt kurz flussabwärts, überquert bei der Schlossmühle die Schwarze Pockau und erreicht die Burgruine Niederlauterstein. Nun geht es steil aufwärts in das Dorf Niederlauterstein und aussichtsreich weiter nach Lauterbach und dort zur sehenswerten Wehrkirche an der Straße nach Marienberg. Nach aussichtsreicher Höhenwanderung senkt sich der E3 hinab zu den Häusern der ehemaligen Bergbausiedlung Lauta, hier links am Abrahamschacht und einem Gewerbegebiet vorbei, und wir sind wieder in der Altstadt von Marienberg

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour25 km
Höhenunterschied600 m
Dauer6.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBahnhof Marienberg.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterZu den Höhepunkten dieser abwechslungsreichen Tal- und Höhenwanderung zählen die Altstadt von Marienberg, die Tiefblicke ins Schwarzwassertal vom Katzenstein, vom Vogeltoffelfelsen und von der Stiftskanzel, die Burgruine Niederlauterstein, der Löwenkopffelsen und die zahlreichen prachtvollen Panoramen im Grünland auf den Höhen. Museums-Highlights sind das Besucherbergwerk in Pobershau und das Serpentinmuseum in Zöblitz. Wegen der zweimaligen Durchquerung des Schwarzwassertals erfordert die Wanderung ein wenig Kondition; man kann sie jedoch auch teilen und von Zöblitz mit Bus und/oder Bahn nach Marienberg zurückkehren.
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte 1:50000 mit Wanderwegen Blatt L5344 Zschopau oder Naturparkkarte Erzgebirge-Vogtland 1:25000 Blatt 5/6 (Landesvermessungsamt Sachsen).
MarkierungenRoter und blauer Strich und namentliche Ausschilderungen.
VerkehrsanbindungAnfahrt auf der B174 Chemnitz – Marienberg – Grenzübergang Reitzenhain oder der B171 Wolkenstein – Marienberg – Olbernhau. DB-Bahnlinie Marienberg – Pockau – Chemnitz/Olbernhau mit Bahnhof Zöblitz.
GastronomieMarienberg, Pobershau, Katzenstein, Zöblitz, Niederlauterstein, Lauterbach.
Tourismusbüro
Fremdenverkehrsamt Marienberg, Am frischen Brunnen 1, 09496 Marienberg, Tel. 03735/90514, Internet: www.marienberg.de; Pobershau Gästebüro, Ratsseite Dorfstraße 68, 09496 Pobershau, Tel. 03735/23436, Internet: www.pobershau.de; Fremdenverkehrsamt Zöblitz, 09517 Zöblitz, Bahnhofstraße 1, Tel. 037363/7704, Internet: www.zoeblitz.de
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