Von Hammersbach auf das Hupfleitenjoch auf das Hupfleitenjoch und Schw

Lange Rundwanderung, die mithilfe der Kreuzeckbahn deutlich verkürzt werden kann. Glanzlicht ist die Durchwanderung der Höllentalklamm beim Abstieg. Der Gipfelanstieg ist auf ein paar Meter etwas felsig und verlangt Trittsicherheit. (Autor: Siegfried Garnweidner)
13 km
1635 m
5 h
Vom Ort Hammersbach neben dem Hammersbach nach Süden in das Tal hinein und gleich nach links der markierten Route zum Kreuzeck in den Stegerwald hinein folgen. Auf dem breiten und steilen Weg lassen sich die meisten Hindernisse (in Form von alten Eisenbahnschwellen) seitlich gut umgehen. Hinter dem Weidegatter kommt man in freie Wiesen. Eine Wegspur queren und weiter oben wieder in den Wald hinein. Der Anstiegsweg schwingt sich steil auf und vereint sich kurz unter einem schönen Wegkreuz mit einem steilen Fahrweg. Auf der Fahrspur weiter und am Brunnen nach rechts in dichten Wald hinein. Der steinige Bergweg schlängelt sich zum Waldeck hinauf und führt dort über eine Lichtung zu einem Fahrweg, der unter den Seilen der Alpspitzbahn erreicht wird. Auf ihm rechts und bis zu seinem Ende gering abwärts. Am Straßenende links auf einen Bergweg abzweigen, der sich mühsam und steil zur Seilbahnstation der Längenfelderbahn hinaufwendet und gleich dahinter auf den breiten Querweg zwischen Kreuzeckhaus und Hochalm stößt. Auf ihn rechts abbiegen. Nach gut 100 Entfernungsmetern wieder rechts abzweigen und in geringem Auf und Ab den Hang entlang. An der folgenden Verzweigung abermals rechts und kaum ansteigend nach Westen dahin. Dann geht es um eine Hangkante und gegen Süden weiter. Kurz bevor man unter die Alpspitzbahn kommt, verzweigt sich der Weg wieder. Geradeaus weiter und in ausholenden Kehren zum Hupfleitenjoch hinauf. Aus dem Hupfleitenjoch nach Norden auf schmaler Trittspur weiter, an der Verzweigung rechts und am felsigen Steig durch Latschen-Krummholz zum Schwarzenköpfl hinauf.
Bis ins Hupfleitenjoch geht es entlang der Aufstiegsroute zurück. Im Joch rechts abbiegen und am Knappensteig relativ steil und ein wenig felsig, aber einfach, nach Südwesten hinab. Ein paar Mal über tiefe Bachreißen. Am breiten Weg gibt es immer wieder über längere Etappen ein Drahtseil. Bei Vereisung oder Schneelage mag dieses sinnvoll sein, sonst aber braucht man es nicht. Im Winter ist der Knappensteig ohnehin gesperrt. An den Knappenhäusern vorbei und schließlich ins Höllental und zur Höllentalangerhütte. Dort rechts abdrehen und durch das Höllental weiter. Wer mag, kann am Stangensteig (siehe Tour 7) absteigen, oder man geht durch die eindrucksvolle Höllentalklamm, für die man bei der Eingangshütte am unteren Ende Eintrittsgeld bezahlen muss (AV-Mitglieder genießen Ermäßigung). Dann am Weg in wechselndem Gefälle, später auf grobem Sträßchen durch das Tal nach Hammersbach hinaus.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour13 km
Höhenunterschied1635 m
Dauer5 h
Schwierigkeit
AusgangspunktHammersbach.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterViele Wanderer, die von der Bergstation der Kreuzeckbahn herüberkommen, wandern durch das Hupfleitenjoch ins Höllental hinunter. Das ist ein schönes Programm, jedoch ohne Gipfel. Dabei ist es vom Hupfleitenjoch zum panoramareichen Schwarzenköpfl gar nicht mehr weit hinauf. Und weil das so ist, nehmen wir natürlich diesen Gipfel mit in die Routenplanung auf.
Beste Jahreszeit
KartentippUK L 31 »Werdenfelser Land«, 1:50000, Bayer. Landesvermessungsamt; Kompass Wanderkarte, 1:50000, Blatt 5; Freytag & Berndt Wanderkarte, 1:50000, Blatt 322.
MarkierungenWegtafeln und rote Punkte.
VerkehrsanbindungBahnverbindung ab München oder Innsbruck nach Garmisch-Partenkirchen. Mit der Bayerischen Zugspitzbahn zur Talstation der Osterfelderbahn. Mit dem Auto ab dem Autobahnende bei Eschenlohe auf der Bundesstraße bis Garmisch-Partenkirchen.
GastronomieKreuzeckhaus, Höllentalangerhütte, Höllental-Eingangshütte (Knappenhäuser zurzeit geschlossen).
Unterkunft
Kreuzeckhaus, Höllentalangerhütte.
Tourismusbüro
Grainau.
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