Von Grumbach nach Blankenstein

Streckenwanderung auf bequemen Wegen, Wechsel zwischen Wald und Wiese. (Autor: Tassilo Wengel)
17 km
180 m
4.00 h
Wir setzen unsere Wanderung am Friedhof in Grumbach fort und erreichen nach Überqueren einiger Splittwege einen Rastplatz. Hier folgen wir dem Rennsteig auf einem Pfad und wandern durch Wald nach Rodacherbrunn. Der Weiler liegt an der »Mittleren Handelsstraße«, die einst recht bedeutend war und von Nürnberg über Kronach und Gera nach Leipzig führte. Über diese Passstraße zog auch Napoleon 1806 mit seinem 150000 Mann starken Heer zur berühmten Schlacht bei Jena und Auerstädt. Wir folgen dem Rennsteig nach links aus dem Ort, halten uns an der Schutzhütte am Waldrand links, dann rechts. Wir treffen auf einen Forstweg, biegen hier nach rechts, gehen an der überdachten Sitzgruppe geradeaus und erreichen – an den folgenden Abzweigungen immer geradeaus gehend – den Wegestern Am Kulmberg mit Rastplatz und Schutzhütte. Hier schwenken wir nach rechts und gehen am Steinbruchgelände entlang zur Schutzhütte Am Pferdeweg. Dort halten wir uns halb links und gehen am Hang des Kulmberges aufwärts. Oben schwenken wir nach rechts, gehen über den Sattel der Gernrauchwiese und überqueren nach einem Waldstück die Straße Neundorf–Schlegel. Wir wandern am Waldrand, kommen zum Panoramatisch »Am Beerholz« mit nahem Rastplatz und gelangen schließlich zwischen Feldern abwärts nach Schlegel, wo ein Stein mit guss-eiserner Rennsteig-Platte steht. Wir schwenken nach links in den Ort und folgen dem Rennsteig dort nach rechts auf der Straße in Richtung Steibis.
Nach dem Gasthaus Am Rennsteig geht es wieder nach links und auf einem Wiesenweg aufwärts. Oben kommen wir zur Straße nach Blankenstein, auf der der Original-Rennsteig verläuft. Wir wandern auf dem Pfad neben der Straße, kommen zur Ausspanne am Wiesbühl mit Rastplatz und gelangen abwärts nach Kießling. Im Ort folgen wir dem Rennsteig auf der Durchgangsstraße und dann parallel zur Straße bis vor Absang. Dort schwenken wir nach rechts, wandern auf einem Feldweg, später auf der Straße, zu drei Roteichen, die auch als »Stephanseichen« bezeichnet werden. Sie wurden 1934 vom Rennsteigverein für den Herbergsvater Stephan gepflanzt. Von hier folgen wir dem Rennsteig abwärts und kommen zum Bahnhof Blankenstein, wo an der Straßeneinmündung das Denkmal des Rennsteigwanderers steht. Das letzte Stück führt nach links am Bahnhof vorbei und hinter dem Bahnübergang nach rechts einen Fußweg abwärts. Wir überqueren die Straße, steigen ein paar Stufen hinab und gelangen am Parkplatz eines Supermarktes vorbei zum Selbitzsteg, wo der Rennsteig endet.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour17 km
Höhenunterschied180 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktStreckenwanderung.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterDie letzte Etappe unserer Rennsteigwanderung führt durch den Frankenwald und senkt sich allmählich zur Niederung der Saale hinab. Nach dichten Wäldern bestimmen im letzten Teil weite Fernsichten den Weg.
Beste Jahreszeit
KartentippFritsch-Wanderkarte Nr.48 1:50000, Naturpark Thüringer Schiefergebirge–Obere Saale.
Markierungen»R« für Rennsteig
VerkehrsanbindungAutobahn A4, Abfahrt Weimar oder Apolda, bis Bad Berka, auf B85 bis Hockeroda, auf B90 bis Wurzbach, dann nach Grumbach.
GastronomieBlankenstein: mehrere Möglichkeiten.
Unterkunft
Blankenstein: Pension Langheinrich, Tel. 036642/22595; Gasthaus Rennsteig, Tel. 036642/22230; Café und Pension Am Rennsteig, Tel. 036642/23207.
Tourismusbüro
Fremdenverkehrsamt Grumbach, Leutenberger Str. 10, 07343 Grumbach, Tel. 036652/30414, Fax 30416, E-Mail: fremdenverkehrsamt@wurzbach.de, Internet: www.wurzbach.de.

Buchtipp

Tassilo Wengel

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