Von der Eng auf den Mahnkopf

Unschwierige Rundwanderung vor beeindruckender Bergkulisse. Während am Beginn der Tour an den Eng-Almen ziemlicher Rummel herrscht, wird man am Mahnkopf und dem Laliderer Tal wunderschöne, einsame Plätze finden: Eng – Hohljoch – Falkenhütte – Mahnkopf – Laliderer Tal (Autor: Michael Pröttel)
18 km
950 m
6.00 h
Vom Parkplatz folgt man einem breiten Weg in Richtung Engalmen. Hinter diesen geht es rechts über Almwiesen bergauf. Dann durchquert der Weg einen schönen Bergmischwald und wird langsam steiler. Auf dem guten Fußweg erreicht man schließlich das Hohljoch (1794 m). Auf dessen Westseite folgt man ein kurzes Stück einem Fahrweg, den man sogleich aber wieder nach links verlässt. In etwa der gleichen Höhe quert der folgende Fußweg unter den beeindruckenden Laliderer Wänden hindurch nach Westen. Am gegenüberliegenden Spielissjoch stößt man schließlich auf einen weiteren Fahrweg und folgt diesem nach rechts hinauf zur Falkenhütte (2:15 Std., 1848 m). Dort wendet man sich nach Norden und kann nun das vor einem liegende Ladizköpfl entweder auf dessen West- oder Ostseite umgehen. Man gelangt zu dem breiten Wiesensattel des Ladizjochs, hinter dem der Gipfelanstieg ansetzt. Der Weg ist zuerst recht steil und nicht besonders gut, führt zum Schluss aber wieder über einen flacheren, breiten Wiesenrücken auf den 2094 Meter hohen Mahnkopf (3:15 Std.).
Abstieg: Vom Gipfel des Mahnkopfes kehrt man auf bekanntem Weg zur Falkenhütte zurück. Von hier steigt man auf dem Weg Nr. 232 in einigen Serpentinen nach Osten zur Alm Laliders Niederleger ab. Ab da folgt man dem langen Fahrweg durchs Laliderer Tal nach Norden. Er führt uns direkt zu der am Rißbach gelegenen Bushaltestelle (6:30 Std.; Bus nur an Wochenenden Anfang Juni bis Mitte Oktober, sonst per Anhalter).

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour18 km
Höhenunterschied950 m
Dauer6.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktParkplatz in der Eng.
EndpunktBushaltestelle am Beginn des Laliderer Tals.
TourencharakterDiese Tour führt uns von den Almböden der Eng über im Herbst golden leuchtenden Bergmischwald zu den gewaltigen und steilen Felsabstürzen der Laliderer Wände. Der Sage nach ist ein in die Wände gebannter, wütender Berggeist namens Schmuck dafür verantwortlich, dass sich am Fuß der Wände ein wahres Trümmerfeld haushoher Felsbrocken angesammelt hat. Mit Kindern sollte man diese Tour auf zwei Tage aufteilen.
Beste Jahreszeit
KartentippWK 323 »Karwendel – Mittenwald«, 1:50 000, Freytag & Berndt.
MarkierungenZuerst 201, dann rote Punkte.
VerkehrsanbindungMit dem Auto: Auf der A 8 bis Holzkirchen und weiter auf der B 13 über Bad Tölz zum Sylvensteinspeicher und weiter ins Rißtal. Auf der Mautstraße bis zum Talschluss in der Eng. Mit dem Zug: Von München mit der BOB nach Lenggries und von dort an Hochsaison-Wochenenden mit dem Bergsteigerbus in die Eng.
GastronomieFalkenhütte.
Unterkunft
Falkenhütte (DAV), 1848 m, Tel. 05245/245, Anfang Juni bis Mitte Oktober.
Tourismusbüro
Vomp.

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