Von Breitungen auf den Pleß

Waldland der Vorderrhön (Autor: Norbert Forsch)
19 km
385 m
5.00 h
Von Breitungen im mittleren Werratal, dessen Gemeindegebiet bis an den Thüringer Wald reicht, wandern wir durch stille Forsten auf den Pleß hinauf und über die Burgruine Frankenberg zurück. Der Pleß, ein reich bewaldeter Basaltkegel, ist der Hausberg von Breitungen. Die Bezeichnung »Pleß« stammt wahrscheinlich von »Blesse«, was so viel wie »weißer Fleck« bedeutet.
Auf den Pleß.
Aus der Bahnstation Breitungen kommend gehen wir rechts zur Straße und folgen ihr durch die Bahnunterführung und weiter nach Knollbach. Bis auf den Pleß leitet nun der grüne Winkel. In Knollbach wandern wir geradeaus auf eine breite Forststraße und an einer Waldwiese vorbei zur Vierteilung des Weges. Wir halten uns halblinks und bleiben somit auf dem Hauptweg. Nach insgesamt 3,5 km lassen wir einen Abzweig zur Burgruine links liegen und gewinnen allmählich an Höhe. Nach weiteren 2,3 km passieren wir einen Abzweig nach Helmers, den wir auf dem Rückweg einschlagen werden. Wir bleiben noch etwa 800 m auf dem nach rechts ziehenden Hauptweg, biegen dann links in einen Forstweg ein und wandern 600 m steil aufwärts. Dann schwenken wir rechts auf einen Betonweg und stehen im Nu auf dem Gipfel des Pleß.
Über Helmers auf die Burgruine Frankenberg.
Wir verlassen den Pleß auf bekanntem Weg und schlagen den oben erwähnten Abzweig nach Helmers ein. Nun übernimmt der grüne Keil gegen die Spitze die Führung. Nach 650 m erreichen wir die Kreuzung bei der Rothebergslinie und schwenken nach links. Nach 200 m folgen wir der Herzogskurve und wandern abwärts auf breitem Weg durchs Fischbachtal nach Helmers.
Bei der Wandertafel an der Bushaltestelle biegen wir in die Kirchstraße ein. Der Weg ist mit Nr. 5 markiert. Wir wandern etwa 600 m geradewegs in den Wald hinauf, schwenken scharf links auf einen grasigen Weg und gewinnen weiter an Höhe. Nach 300 m erreichen wir eine Rechtskurve, nehmen den rechts abzweigenden Pfad und steigen steil zur Burgruine Frankenberg (12. Jh.) hinauf. Nun leitet der offene grüne Keil gegen die Spitze.
Zurück nach Breitungen.
Der Wanderweg führt links am 24 m hohen Bergfried vorbei und zur Kurve der nahen Forststraße hinab. Die Forststraße nehmen wir rechts, steigen zu einem breiten Querweg hinab und biegen links ein. Wir passieren eine kleine Schutzhütte und gehen leicht rechts haltend über die folgende Kreuzung. Nach 100 m erreichen wir eine Rechtskurve und biegen links in einen unbefestigten ansteigenden Waldweg ein. Nun müssen wir aufpassen. Nach etwa 150 m müssen wir einen links abzweigenden Pfad nehmen. Wir folgen ihm am Berghang entlang auf einen breiteren Weg und behalten die bisherige Richtung bei. Abwärts er-reichen wir eine Kreuzung, schwenken nach links und wandern 350 m geradeaus bergab. Dann biegen wir rechts in einen Waldweg ein. Wir verlieren weiter an Höhe, nähern uns dem Waldrand, gehen geradeaus bergan zur nahen Gabelung und links zum Jägerstein hinab.
Der Sachsen- oder Jägerstein in Breitungen wurde zum Andenken an den Jäger und Büchsenspanner Johannes Sachs errichtet und stand ursprünglich 5 km westlich. Auf dem Stein ist in aller Ausführlichkeit der jähe Tod des Jägers beschrieben.
Vom Jägerstein ist es ein Katzensprung zum Hotel-Restaurant Seeblick, wo wir einkehren können. Wir verlassen das Hotel auf der Zufahrtsstraße, wandern mit Blick auf die Breitunger Seenlandschaft ins Tal, durch die Bahnunterführung und links zur Bahnstation Breitungen zurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour19 km
Höhenunterschied385 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBahnstation Breitungen
EndpunktBahnstation Breitungen
TourencharakterRuhige Waldwanderung auf überwiegend breiten, ebenen Wegen; Panoramablick vom Pleß.
Beste Jahreszeit
KartentippTK 50 W »Westlicher Thüringer Wald«, 1:50 000, Blatt 55, sowie TK 50 W »Thüringische Rhön«, 1:50 000, Blatt 52, beide Thüringer Landesvermessungsamt
MarkierungenGrüner Winkel bis Pleß; grüner Keil gegen die Spitze bis Helmers; Nr. 5 und anschließend offener grüner Keil gegen die Spitze zurück
VerkehrsanbindungMit dem Auto auf der A 4 zur Anschlussstelle Eisenach-Ost und weiter auf der B 19 über Barchfeld; Bahnstrecke Eisenach–Meiningen.
GastronomieBreitungen: Skaras Landhaushotel, Wirtsgasse 13, Tel. 036848/880-0, www.skaras-landhaushotel.de. Pleß: Wanderhütte am Pleßturm, Tel. 036848/802 02 bzw. 0178/723 40 96, nur an Wochenenden bewirtschaftet. Helmers: Weißer Hirsch, Hauptstr. 14, Tel. 036848/225 41. Breitunger See: Hotel-Restaurant Jagdhaus Seeblick, Tel. 036848/27 60
Tipps
EINKEHR-TIPP: HOTEL-RESTAURANT SEEBLICK Das Hotel-Restaurant Seeblick ist in den Räumen des ehemaligen Jagdhauses der Herzöge von Sachsen-Meiningen untergebracht. Daran erinnert noch das hauseigene Rotwildgehege. Das Jagdhaus wurde Ende des 19. Jh. unweit des Pleßgipfels errichtet und 1974/75 nach Breitungen umgesetzt. Man kann im Restaurant mit Sonnenterrasse oder im Biergarten einkehren und einen herr- lichen Blick über die Seenlandschaft genießen.
Unterkunft
Breitungen: Skaras Landhaushotel, Wirtsgasse 13, Tel. 036848/880-0, www.skaras-landhaushotel.de. Pleß: Wanderhütte am Pleßturm, Tel. 036848/802 02 bzw. 0178/723 40 96, nur an Wochenenden bewirtschaftet. Helmers: Weißer Hirsch, Hauptstr. 14, Tel. 036848/225 41. Breitunger See: Hotel-Restaurant Jagdhaus Seeblick, Tel. 036848/27 60

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