Von Bissingen über den Breitenstein zur Burg Teck

Abwechslungsreiche Rundwanderung am Alb-Nordrand mit langem, steilem Anstieg zu Beginn, mäßigem Anstieg und nochmals einem kurzen Anstieg zur Teck; Waldwege, 2 km auf ruhigem Sträßchen. (Autor: Peter und Ute Freier)
3 km
610 m
4.00 h
Bissingen – Burgruine Hahnenkamm (30Min.) – Breitenstein (30Min.) – Burgruine Rauber (1 Std.) – Sattelbogen (10Min.) – Burg Teck (1 Std.) – Parkplatz in Bissingen (knapp 1 Std.). Über den Breitenstein zur Burgruine Rauber: Vom Wanderparkplatz »Am See« in Bissingen a. d. Teck – am See ein kleiner Badeplatz – folgen Sie talaufwärts einem ansteigenden Sträßchen (Markierung: blaues Dreieck, Breitenstein), biegen kurz nach dem Ortsrand links ab und steigen steil an. Kurz bevor Sie die Straße Bissingen–Ochsenwang kreuzen, führt ein Abstecher nach links (hin und zurück 10 Min.) zu den Mauerresten der Burgruine Hahnenkamm (13. Jh.). In Kehren führt der Weg weiter steil hinauf zur felsigen Kante der Albhochfläche und nach rechts (Markierung: rotes Dreieck) auf den Breitenstein (812m), einen steil abfallenden Felsen. Von oben bietet sich ein herrlicher Blick auf die Teck und das Albvorland mit der Limburg bei Weilheim/ Teck. Entlang der Hangkante (Markierung: rotes Dreieck) gelangen Sie bequem zu einem weitläufigen Wanderparkplatz, dessen Zufahrt in die Straße Ochsenwang–Bissingen einmündet. Geradeaus folgen Sie einem leicht an- steigenden Waldsträßchen (Markierung: rotes Dreieck) etwa 1,5 Kilometer weit zum Hof Diepoldsburg, dem einstigen Wirtschaftshof der längst verschwundenen Diepoldsburg, der in ein Konferenzzentrum umgewandelt wurde. Während das Sträßchen links abknickt, gehen Sie geradeaus zwischen den Gebäuden hindurch (Markierung: rotes Dreieck) und gelangen auf einem schmalen, felsigen Bergrücken zu den umfangreichen Mauerresten der Burgruine Rauber (auch Untere Diepoldsburg genannt). Durch den Sattelbogen zur Burg Teck: Unmittelbar vor der Brücke über den Burggraben steigen Sie nach rechts in den Burggraben ab (Markierung: rotes Dreieck) und erreichen nach einem steilen Abstieg den Sattelbogen (610m; Grillstelle), einen Übergang vom Lenninger Tal in das Bissinger Tal. Geradeaus und nach wenigen Metern links (Markierung: rotes Dreieck) steigen Sie am Westhang des Teckbergs wieder an zum Aussichtspunkt Gelber Fels (711m). Vorsicht mit Kindern: Einige Meter weiter öffnet sich ein ungesicherter Schacht, der zur Veronikahöhle hinunterführt! Entlang der Hangkante führt der Weg zur Burgzufahrt, die vollends hinaufführt zur Burg Teck (775m). Die Burg wurde im 12. Jh. Vom hochadligen Geschlecht der auf der Limburg bei Weilheim/Teck sitzenden Zähringer errichtet. Abstecher zur Sibyllenhöhle: Wenige Meter vor dem Burgtor führen Stufen hinunter zu einer großen Öffnung im Burgfelsen (hin und zurück 5Min.). Hier lebte der Sage nach die weise Sibylle. Aus Gram über ihre missratenen Söhne, die auf dem Rauber und der Diepoldsburg lebten und als Räuber ihr Unwesen trieben, zog sie eines Tages in einem von großen Katzen gezogenen Wagen davon und wurde nie mehr gesehen. Über das Hörnle nach Bissingen: Der breiten Burgzufahrt folgen Sie bergab zum Waldrand – linker Hand ein weitläufiger Spiel- und Grillplatz – und gehen geradeaus auf den Bergvorsprung Hörnle, einen bei den Besitzern von Modellflugzeugen beliebten Startplatz. Nach rechts führt nun ein Pfad (Markierung: blaues Dreieck) über Heide und dann zwischen Kirschbäumen hinunter nach Bissingen. An der Ortsdurchfahrt biegen Sie nach rechts ab und kehren zum Bissinger See, Ihrem Ausgangspunkt, zurück. Kurze Variante über die Viehweide zum Sattelbogen: (Länge: 9,5 km; Gehzeit: ca. 3 Std.; Anstieg: 360m): Vom Parkplatz »Am See« in Bissingen gehen Sie zurück in Richtung Ortsmitte, biegen nach 50Metern links ab in eine Wohnstraße (Markierung: blaues Dreieck) und verlassen Bissingen. Entlang des Gießnaubachs führt ein Fahrweg stetig leicht bergauf in Richtung Viehweide (großes Gehöft). Etwa 500Meter vor dem Gehöft biegen Sie rechts ab (Markierung: blaues Dreieck) und steigen steiler auf in den Sattelbogen. Von hier wird der Weg wie oben beschrieben fortgesetzt.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour3 km
Höhenunterschied610 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBissingen an der Teck
Endpunktwie Ausgangspunkt
TourencharakterAuf der Nordspitze des Teckbergs, der nur noch durch einen niederen Grat, den sogenannten Sattelbogen, mit der Albhochfläche verbunden ist, sitzt die als Ausflugsziel äußerst beliebte Burg Teck. Eigentlich handelt es sich um eine Burgruine, in welcher der Schwäbische Albverein ein Albverein- Wanderheim mit Gaststätte und einen Aussichtsturm errichtete.
Beste Jahreszeit
KartentippFreizeitkarte des LVA B-W, Blatt 524 (Bad Urach), 1:50 000.
VerkehrsanbindungPKW: A 8 Stuttgart–München, Ausfahrt 57 (Kirchheim/Teck-Ost); B 465 in Richtung Owen/Ulm 1,5 km bis Dettingen/Teck und links abbiegen; kurz nach dem Ortsende Nabern rechts abbiegen nach Bissingen a. d. Teck und geradeaus durch den Ort zum Parkplatz »Am See«.
GastronomieGaststätten in Bissingen; Burggaststätte Teck (Ruhetag Mo und Di); zwei Gaststätten in Ochsenwang (Abstecher von ca. 1 km).
Tipps
DAS FREILICHTMUSEUM BEUREN: Auf einem weitläufigen Gelände stehen Wohn- und Wirtschaftsgebäude aus dem Neckarraum und von der Schwäbischen Alb. Im Eingangsgebäude befindet sich eine Gaststätte mit zahlreichen Tischen im Hof. (1. April–Anfang November täglich außer Mo 9–18 Uhr). DAS MÖRIKE-MUSEUM IN OCHSENWANG: In Ochsenwang wohnte gegenüber der Dorfkirche der Dichter Eduard Mörike, während er 1832–33 als Pfarrer in dem Ort tätig war. Heute ist hier eine kleine Ausstellung zu Mörike und seinem literarischen Werk untergebracht (nur nach Voranmeldung, Tel. 07023/23 04).
Unterkunft
Albverein-Wanderheim Burg Teck (Tel. 07021/552 08).
Tourismusbüro
Verkehrsverein Teck-Neuffen, Max-Eyth-Str. 15, 73230 Kirchheim/Teck, Tel. 07021/30 27, www.albtrauf.de

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