Von Bad Endorf auf die Ratzinger Höhe

Einfache Rundtour auf Wanderwegen und Nebenstraßen, teilweise geteert. Kinderwagentauglich, aber anstrengend (Autor: Dr. Wilfried und Lisa Bahnmüller)
12 km
200 m
4.00 h
Wir beginnen unsere Wanderung beim Jakobsbrunnen an der Endorfer Pfarrkirche und gehen auf der Friedhofstraße zur Bahnunterführung. Auf der anderen Seite der Gleise halten wir uns links und biegen nach etwa 200 Metern in die Hochriesstraße ein, die von der Bahn weg führt. Aus ihr wird die Ströbinger Straße, über die wir das neue Kurzentrum erreichen. Am Kurmittelhaus biegen wir zuerst links ab, vor der Kurklinik Ströbinger Hof wieder rechts und wandern dann an der BGS-Sportschule vorbei aus dem Ort hinaus und nach Antwort. Unterhalb der Kirche halten wir uns auf der Kreisstraße zuerst links und biegen dann rechts in den Schleifmühlenweg ein, der im spitzen Winkel von der Kreisstraße weg führt. Am Ortsende geht es nach rechts und auf einem Feldweg aufwärts zum Wald.
Bei den beiden Wegverzweigungen nach dem Waldrand halten wir uns jedes Mal links und steigen auf unserem Weg überraschend steil zu einer Forststraße hinauf, die unseren Weg kreuzt. Etwas rechts versetzt gehen wir weiter, wieder steil empor, bis wir beim Weiler Hötzelsberg die größte Steigung unserer Runde geschafft haben. Wir stehen nun auf der Ratzinger Höhe, die sich als langer Höhenrücken zwischen Prien und Rohrdorf hinzieht, und treffen hier auf eine Straße, auf der wir nach rechts weiterwandern. In Dirnsberg halten wir uns leicht links Richtung Weingarten. Unser Weg senkt sich etwas, und linker Hand öffnet sich der Blick über den Chiemsee mit seinen Inseln bis hin zu den Berchtesgadener Bergen. Bei einer Abzweigung nach links halten wir uns geradeaus und gelangen bald zu einem Weg, der rechts zum Gasthof Weingarten und zur wohlverdienten Rast leitet. Nach der Rast wandern wir über den großen Parkplatz weiter zur Teerstraße. Dieser folgen wir für ca. 300 m nach rechts und biegen gleich am Waldrand erneut rechts ab. Ihr folgen wir zuerst leicht aufwärts, halten uns bei der ersten Abzweigung links und kommen durch die Weiler Berg und Grattern. Hier öffnet sich der nächste Fernblick - Tief unter uns liegt der Simssee, links der Satteldachturm von Hirnsberg und drunter das kleine Kirchlein von Thalkirchen. Hier beginnt das Thalkirchner Moos. Man kann sich gut vorstellen, wie vor einigen Jahrhunderten der See bis hinüber nach Bad Endorf reichte. Die Antworter Achen hat diesen Seezipfel verlanden lassen.
Jetzt führt der Weg steil abwärts zur Kreisstraße auf der wir nach rechts zum letzten Haus des Dorfes Thalkirchen gehen. Hier biegen wir links ab, passieren einige Bauernhäuser und kommen bei einer Linkskurve an eine Wegverzweigung. Wir nehmen den für den öffentlichen Verkehr gesperrten Weg zur Antworter Achen. Marschieren geradeaus über die Felder und folgen dann der Ache für ca. 250 m rechts aufwärts. Der Weg wendet sich nach links. Bei der nächsten Bank halten wir uns nochmals links und erreichen schließlich bei einer vielverehrten Lourdesgrotte die Häuser von Kurv, einem Ortsteil von Bad Endorf. Wir wandern geradeaus durch den Ort, behalten diese Richtung auch am Ortsende bei und erreichen über Wiesengelände die Wohnsiedlung Neue Heimat. Vor ihr, bei einer uralten Eiche, verzweigt sich der Weg. Wir bleiben rechts, treffen auf den Bahndamm der Bahnlinie Rosenheim–Salzburg und folgen ihm nach rechts. Nach etwa 300Metern stoßen wir auf die Unterführung, durch die wir bei Beginn unserer Wanderung gegangen sind, und kehren auf dem bekannten Weg zum Ausgangpunkt in Bad Endorf zurück.

Gute Erreichbarkeit mit dem Öffentlichen-Personen-Nahverkehr (Bus/Bahn)

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour12 km
Höhenunterschied200 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
StartortBad Endorf
AusgangspunktDie Pfarrkirche St. Jakob in Bad Endorf
EndpunktDie Pfarrkirche St. Jakob in Bad Endorf
TourencharakterIm gesamten Chiemgau gibt es kaum einen solchen Ort, von dem der Blick so weit ins Land schweift wie von der Ratzinger Höhe am Gasthaus Weingarten – bei klarem Wetter erblickt man sogar die Berge des Salzkammerguts.
Der Traunstein, der südlich von Gmunden den Traunsee bewacht, steht als weißer Kalkklotz etwas links hinter der Fraueninsel, und direkt über der Herreninsel ragt der Untersberg empor, der teilweise vom Hochstaufen verdeckt wird. Dann folgen, um nur die prominentesten Gipfel zu nennen, Hochfelln und Hochgern, die Kampenwand, die Hochries mit ihrem breiten Buckel und schließlich der Heuberg.
Hinweise
Gute Erreichbarkeit mit Bussen/Bahnen
KartentippKompass 1 - 50 000, Blatt 10 Chiemsee
Markierungen
VerkehrsanbindungAuto. Auf der A 8 München– Salzburg bis zur Ausfahrt Rosenheim, weiter zum Ortsrand von Rosenheim und über die Südumgehung den Schildern Richtung Bad Endorf folgen; großer Parkplatz am Endorfer Volkstheater oder an den Chiemgau-Thermen. Bahn. Bad Endorf liegt an der Bahnstrecke München– Salzburg.
GastronomieAuf halber Strecke liegt der Gasthof Weingarten mit einmaliger Aussicht.
Tipps
Verleih
Informationen
Höchster Punkt
Unterkunft
Tourismusbüro
Touristinfo Bad Endorf, Bahnhofsplatz 2, 83093 Bad Endorf, Tel. 08053/30 08-50, www.bad-endorf.de