Von Altenberg nach Holzhau

Waldwanderung mit schönen Aussichtsstellen. (Autor: Bernhard Pollmann)
16 km
360 m
4.00 h
Von den Bushaltestellen am Rathaus in Altenberg bergwärts schauend, verlassen wir die Bundesstraße halb links durch die Bachstraße. Im Tal geht es kurz aufwärts, bis die Blaustrich-Markierung kurz vor der tschechischen Grenze rechts über die Wilde Weißeritz und auf dem Buchenweg hinauf in die als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Wälder des Hemmschuhs wechselt.
Der weiter unten im Tal verlaufende Holperbachweg ist ein wenig attraktiver; beide Wege treffen in Neurehefeld am Grenzübergang zu Tschechien wieder zusammen.
In Neurehefeld queren wir die Zufahrtsstraße zum Grenzübergang und wandern im Hirschbachtal längs der als Skilanglaufroute genutzten alten Bahnstrecke bis Neuhermsdorf, wo das SWF (Skisportzentrum, Wanderheim und Sporthotel) zur Einkehr lädt. Bald nach Passieren von Neuhermsdorf trennt sich am alten Eisenbahnweg der Kammweg vom EB/E3: Der Erzgebirgs-Kammweg folgt weiter dem Eisenbahnweg längs der Grenze, trifft an einem Wanderer-Grenzübergang auf die Straße nach Rechenberg-Bienenmühle und folgt ihr auf der ehemaligen Bahntrasse 500m hinab durch das Tal der Freiberger Mulde nach Holzhau-Teichhaus (Gasthof mit Unterkunftsmöglichkeit). Wer zum Bahnhof in Holzhau muss, geht auf der ehemaligen Bahntrasse noch ein Stück abwärts.
Variante E3/EB: Der Europäische Fernwanderweg 3 zweigt im Gleichlauf mit dem Internationalen Bergwanderweg Eisenach – Budapest (EB) rechts auf den Schickelstorweg ab. Bei einer Schutzhütte wird die Straße gequert. Es geht weiter aufwärts am Rand von Wald und aussichtsreichen Feldern zur Gimmlitzquelle und dort links auf dem Schwerdtweg und der Schneise 11 bis zur Einmündung in die Kalkstraße; hier links durch den Töpferwald.
Schließlich wechselt der E3 links auf den S-Kammweg und senkt sich nach Überschreiten einer Kuppe talabwärts bis zum Proßweg; dieser führt rechts nach Bienenmühle (Bahnhof der Eurobahnlinie Freiberg – Holzhau).

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour16 km
Höhenunterschied360 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktHaltestelle Platz des Bergmanns am Rathaus in Altenberg in unmittelbarer Nähe des Schaubergwerks.
EndpunktTeichhaus in Holzhau.
TourencharakterDie Bergstadt Altenberg bildet den östlichen Ausgangspunkt des über den Kamm des Erzgebirges führenden Kammwegs. Die erste Etappe führt über den Kahleberg, den höchsten Berg des Osterzgebirges, nach Teichhaus im oberen Freiberger Muldental.
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte 1:25000 mit Wanderwegen Blatt 38 Osterzgebirge/Altenberg und Blatt 33 Osterzgebirge/Kurort Seiffen (Landesvermessungsamt Sachsen).
MarkierungenBlauer Strich und namentliche Ausschilderungen.
VerkehrsanbindungB170 Dresden – Dippoldiswalde – Altenberg. DB-Bahnhof in Altenberg, Endbahnhof der Müglitztalbahn. In Holzhau befindet sich der Endbahnhof der Eurobahn Freiberg – Rechenberg-Bienenmühle – Holzhau.
GastronomieAltenberg, Kahleberg, Neurehefeld, Neuhermsdorf, Teichhaus.
Tipps
Historisches Skiwandern. Der Erholungsort Holzhau, 1534 von Holzfällern gegründet, ist umgeben von einem ausgedehnten Loipennetz, das u.a. die ehemalige Bahntrasse von Holzhau längs der tschechischen Grenze nutzt. Alljährlich zwischen Weihnachten und Silvester ist die alte Bahndammloipe Schauplatz einer »historischen Skiwanderung«: Mit Skiausrüstung und Sportbekleidung aus Großmutters Zeiten bewegen sich die Holzhauer durch den Winterwald nach Neuhermsdorf.
Tourismusbüro
Zentrales Fremdenverkehrsamt Oberes Freiberger Muldental, 09623 Holzhau, Bergstraße 9, Tel. 037327/1504, Internet: www.holzhau.de
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