Vom San Salvatore nach Morcote

Familienwanderung auf überwiegend guten Wegen; keine größeren Steigungen. (Autor: Eugen E. Hüsler)
9 km
200 m
3.00 h
Die Wanderung beginnt mit dem teilweise steilen und etwas rauen südseitigen Abstieg vom Monte San Salvatore (912 m). Bei den Häusern von Ciona (612 m) stößt man auf die Straße nach Carona (599 m). Den Ortseingang markieren die Pfarrkirche San Giorgio und die Loggia del Comune, ein malerisches Ensemble mit Straßendurchgang. Am Dorfende, in der Nähe des Sportzentrums, zweigt die Zufahrt zum Parco di San Grato (714 m) ab. Das ausgedehnte Areal mit dem Botanischen Garten lädt zum Verweilen ein, ehe man sich auf den Weiterweg zur Alpe Vicania (659 m; 2:15 Std.) begibt. Er führt leicht ansteigend durch die bewaldete Ostflanke der Cima Pescia (835 m), dann als breiter Güterweg in ein paar Kehren hinunter zur Alm. Der weitere Abstieg nach Santa Maria del Sasso (338 m) bietet dann viel Aussicht, vor allem auf die Seebucht von Porto Ceresio und die Hügelketten des Varesotto. Zuletzt geht es auf dem Treppenweg hinunter und hinein nach Morcote (272 m; 3 Std.).

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour9 km
Höhenunterschied200 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktMonte San Salvatore (912 m), Bergstation der von Lugano-Paradiso ausgehenden Standseilbahn.
EndpunktMorcote (272 m) am Luganer See.
TourencharakterWenn es einen absoluten Hit unter den Wanderrouten des Sotto Ceneri gibt, dann ist es der Weg vom Monte San Salvatore (912 m) via Carona nach Morcote. Ganze Generationen von Schulkindern waren auf dem bewaldeten Höhenrücken schon unterwegs, ließen sich vom altehrwürdigen Standseilbähnchen zum San Salvatore befördern, erhielten in und um Carona eine kleine Lektion in Kunstgeschichte. Brotzeit gab's auf der Alp Vicania, und schließlich zählte man die 404 Stufen von der Kirche Santa Maria del Sasso hinab nach Morcote, wo die Rasselbande dann aufs Schiff verfrachtet wurde: zurück nach Lugano.
Zigtausende tun es alljährlich den Kindern nach, nehmen den Höhenweg unter die Füße, erleben die bunten Tessinbilder, von denen man so manches aus Kalendern kennt, z. B. den Zuckerhut des San Salvatore, rustikale Architektur in Carona, die mächtige Felsfront des Generoso über dem Ceresio und schließlich Morcote, das beliebteste Ausflugsziel am Luganer See.
Beste Jahreszeit
KartentippLandeskarte der Schweiz 1:50 000, Blatt 286 T >Malcantone<
MarkierungenGut bezeichnete Wege, Hinweistafeln an allen Verzweigungen.
VerkehrsanbindungZur Talstation der Standseilbahn auf den San Salvatore mit dem Stadtbus; die Bahn verkehrt Mitte März–Mitte November 8.30–17 Uhr, bei schönem Wetter im Sommer abends bis 23 Uhr! Ab Morcote zurück nach Lugano entweder mit dem Bus oder (viel schöner) per Schiff.
GastronomieIn Carona und Morcote gibt es mehrere Lokale; Einkehrmöglichkeit auch auf der Alpe Vicania.
Tipps
Vor allem Kunstliebhaber werden zwischen Carona und Morcote den ebenfalls markierten Weg vorziehen, der westseitig um die Cima Pescia und den Monte Arbòstora (822 m) herumläuft und dabei einige hübsche Ausblicke auf das Varesiner Ufer des Luganer Sees bietet. Er berührt die beiden sehenswerten Kirchen von Madonna d'Ongero und Torello (525 m); unweit vom Parco Scherrer mündet der Pfad in die Uferstraße. Gesamtgehzeit ab San Salvatore etwa 3 1/2 Std. Carona und Morcote.
Tourismusbüro
Lugano Turismso, Riva Albertolli, CH-6901 Lugano; Tel. 091/9 13 32 32, Fax 9 22 76 53, E-Mail info@lugano-tourism.ch, Internet www.lugano-tourism.ch.

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