Vom Jagdschloss Fasanerie nach Bauerbach

Auf befestigten Asphalt- und Kieswegen durch Wald und offene Flur. Ausgezeichnete Fernsicht von der Burg Henneberg. (Autor: Norbert Forsch)
14 km
405 m
4.00 h
Wir starten beim Jagdschloss Fasanerie. Es wurde 1780 von Herzog Georg I. als Jagd- und Sommerhaus erbaut und beherbergt heute eine Infostelle des Biosphärenreservats Rhön, ein Lädchen und ein Restaurant.
Rechts und am Waldrand entlang ist schnell ein breiter Wirtschaftsweg erreicht (unmarkiert). Nun rechts zum Ortsrand von Sülzfeld, links auf die Ringstraße und am Ortsrand entlang zur B19. Die Bundesstraße querend auf den Amalienruher Weg und bergan, Markierung offener grüner Keil. An der folgenden Kreuzung rechts. Am nächsten Querweg links und mit Asphaltweg bergan. Geradeaus am Gut Amalienruhe vorbei, das von einer Stiftung verwaltet wird. Steil in den Wald hinauf und geradeaus über den Mehmelsfelder Berg zu einer Kreuzung. Rechts dem grünen Winkel nach Bauerbach hinab folgen, das man beim Gasthof »Zum braunen Roß« erreicht. Hier rechts, Markierung roter Keil gegen die Spitze. Am Schillermuseum vorbei zum Ortsrand und rechts ab. Gleich links halten und auf einem Feldweg bergan. Er zieht nach rechts, dann nach links. Einen Kiesweg queren und schräg den Wald hinauf. Der Wanderweg zieht beim Hinweisschild auf das Naturtheater nach links, bleibt erst nah am Waldrand, führt dann als Wiesenweg zur Straße am Fuß des Schlossberges hinab, der die Burg Henneberg trägt. Die einstige Stammburg des 1583 ausgestorbenen Henneberger Adelsgeschlechts wurde im Bauernkrieg 1525 zerstört.
Über die Burg nach Henneberg hinab und auf der Straße Lehmhof aus dem Ort. Die B19 querend auf ein Asphaltsträßlein und zur Straße beim voraus liegenden Wäldchen. Hier rechts und gleich links zum Jagdschloss Fasanerie.

Wanderwege Thüringer Wald

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour14 km
Höhenunterschied405 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktJagdschloss Fasanerie Hermannsfeld.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterIm kleinen Dorf Bauerbach hatte sich Schiller nach seiner Flucht aus Mannheim 1782/83 im Gutshaus der Henriette von Wolzogen, heute Museum, als Dr. Ritter verborgen gehalten. Der Dichter speiste gerne im Gasthof »Zum Braunen Roß«, heute Schiller-Begegnungsstätte und Kulturzentrum. Im Naturtheater des Ortes werden Schillers Stücke von Laiendarstellern aufgeführt.
Beste Jahreszeit
KartentippUK L 14 »Naturpark Rhön«, 1:50000, Südblatt, Bayer. Landesvermessungsamt; Kompass Wanderkarte, 1:50000, Blatt 762.
MarkierungenUnmarkiert bis Sülzfeld. Mit offenem grünem Keil und anschließend mit grünem Winkel nach Bauerbach. Roter Keil gegen die Spitze bis Jagdschloss Fasanerie.
VerkehrsanbindungVon Meiningen auf der B19 Richtung Mellrichstadt und hinter Sülzfeld rechts zum Jagdschloss Fasanerie Hermannsfeld.
GastronomieJagdschloss Fasanerie (Tel. 036945/51720); »Zum braunen Roß« in Bauerbach (Tel. 036945/57374); in Henneberg.
Tipps
Der Schiller-Wanderweg. Wer wortwörtlich in Schillers Fußstapfen treten will, folgt dem 11km langen Schiller-Wanderweg (grüner Winkel). Er beginnt in Meiningen an der Elisabethenburg und führt über Untermaßfeld, wo der Dichter gern einkehrte, nach Bauerbach. Schiller wanderte oft nach Meiningen zu seinem Schwager, der als Hofrat die Bibliothek verwaltete.
Unterkunft
In Sülzfeld.
Tourismusbüro
Markt 14, 98617 Meiningen, Tel. 03693/44650, www.meiningen.de

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